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Thyssenkrupp, DE0007500001

DÜSSELDORF - Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bleibt bei seinen Vorbehalten gegen eine Beteiligung des Staates an der Stahlsparte des kriselnden Thyssenkrupp -Konzerns.

27.11.2020 - 11:34:29

Pinkwart bekräftigt Vorbehalte gegen Staatseinstieg bei Thyssenkrupp. "Die Landesregierung ist der Auffassung, dass die Probleme des Unternehmens nicht einfach mit einer staatlichen Beteiligung zu lösen sein werden", sagte Pinkwart am Freitag in einer Aktuellen Stunde des nordrhein-westfälischen Landtags. Die SPD und die IG Metall fordern eine Beteiligung des Staates.

Der einzige gangbare Weg für eine kurzfristige Unterstützung des Unternehmens seien Gelder aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, sagte Pinkwart. Voraussetzung sei allerdings, "dass das Unternehmen nicht bereits schon vor der Corona-Pandemie sanierungsbedürftig war", betonte der Wirtschaftsminister. Thyssenkrupp habe noch keinen Antrag auf Hilfen aus dem Fonds gestellt. Es liefen aber Gespräche des Unternehmens mit dem Bund, die das Land begleite. Eine solche Hilfe löse aber nicht die anderen Probleme von Thyssenkrupp, betonte Pinkwart.

@ dpa.de