Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Haushalt, Steuern

DÜSSELDORF - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) will noch in dieser Woche mit den von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Kommunen über Finanzhilfen beraten.

18.07.2021 - 20:01:59

Unwetter: Laschet will schnell mit Kommunen über Finanzhilfen beraten. Das sagte er am Sonntagabend einer Fernsehansprache im WDR laut vorab veröffentlichtem Redemanuskript.

Auch mit dem Bund werden Gespräche geführt. "Eine Katastrophe von nationaler Tragweite braucht auch eine schnelle nationale Antwort", sagte der Kanzlerkandidat der Union. "Daran arbeite ich unter Hochdruck mit den Kolleginnen und Kollegen in der Landes- und der Bundesregierung." Außerdem wolle er mit den Kommunalvertretern zusammenkommen, "um zu beraten, wie wir die Finanzhilfen ausgestalten, um schnell unsere Heimat wiederaufzubauen".

Laschet machte klar, dass die Beseitigung der Schäden ein Kraftakt wird. "Als Land tun wir alles, um jetzt die direkten Auswirkungen der Katastrophe in den Griff zu bekommen." Die Krisenstäbe tagten rund um die Uhr. "Die Wunden dieser Tage werden wir aber noch lange spüren", sagte der Christdemokrat. "Der Wiederaufbau wird Monate, ja Jahre dauern."

Als Konsequenz aus der Hochwasserkatastrophe fordert er mehr Vorsorge gegen Extremwetter. "Wir müssen Dämme bauen, Rückhaltebecken, Wasserreservoirs, Flächen renaturieren - Schutz nicht nur am Rhein, sondern auch an den großen und den vielen kleinen Flüssen überall im Land", sagte Laschet. "Kurz: Natur, Umwelt, Leib und Leben schützen - quasi das Immunsystem unserer Heimat stark machen, damit wir besser gegen Wetterextreme gewappnet sind."

Die Häufigkeit und die Wucht solcher Katastrophen seien auch eine Folge des Klimawandels, bekräftigte Laschet. "Den müssen wir hier und weltweit schneller und konsequenter bekämpfen. Das Klima gewährt keinen Aufschub."

In der Fernsehansprache erinnerte der CDU-Kanzlerkandidat auch an den in Altena getöteten Feuerwehrmann. Dabei berichtete Laschet vom Telefonat mit der Witwe des 46-Jährigen. "Sie hat mir erzählt, dass ihr Mann jungen Menschen Werte vermitteln wollte. Er wollte ein Vorbild sein. Er ist noch mehr. Er ist ein Held", sagte Laschet. Er stehe stellvertretend für die Tausenden, die jeden Tag ihren Dienst tun und Leib und Leben riskieren.

Der Feuerwehrmann war in der dramatischen Hochwasserlage am Mittwochnachmittag in Altena - einer Stadt im Märkischen Kreis - nach der Rettung eines Mannes ins Wasser gestürzt und ertrunken. Seine Kollegen hatten ihn nur noch tot bergen können.

Nach Plünderungen im vom Unwetter getroffenen Eschweiler bei Aachen sitzen drei Verdächtige in Untersuchungshaft, wie Laschet erklärte. Eschweiler ist besonders hart von den Auswirkungen des Hochwassers betroffen. "Es macht mich daher wütend, wenn ich höre, dass gerade jetzt Menschen in ihre verwüsteten Häuser zurückkehren und feststellen, dass Plünderer das wenige gestohlen haben, was ihnen noch geblieben ist", sagte der Ministerpräsident.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WDH/ROUNDUP/BGH: 'Cum-Ex'-Aktiengeschäfte sind strafbare Steuerhinterziehung (Wochentag berichtigt) (Boerse, 28.07.2021 - 13:41) weiterlesen...

'Cum-Ex'-Aktiengeschäfte sind strafbare Steuerhinterziehung. Das entspreche nicht nur dem Gerechtigkeitsempfinden, sondern ergebe sich auch unmittelbar aus dem Gesetz, entschied der Bundesgerichtshof (BGH) am Donnerstag in Karlsruhe. Das erste höchstrichterliche Urteil in einem Cum-Ex-Fall war mit Spannung erwartet worden. Jetzt ist klar, dass die strafrechtliche Aufarbeitung des Skandals weitergehen kann. (Az. KARLSRUHE - "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte mit Milliardenschäden für den deutschen Fiskus sind als Steuerhinterziehung zu bewerten und damit strafbar. (Wirtschaft, 28.07.2021 - 12:27) weiterlesen...

BGH bestätigt erstes Strafurteil wegen 'Cum-Ex'-Aktiengeschäften. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verwarf am Mittwoch die Revisionen der beiden angeklagten Ex-Börsenhändler aus London sowie der Staatsanwaltschaft. Außerdem bestätigten die Richterinnen und Richter, dass von der in den Skandal verwickelten Privatbank M.M. Warburg ein dreistelliger Millionenbetrag einzuziehen ist. (Az. KARLSRUHE - Das bundesweit erste Strafurteil wegen "Cum-Ex"-Aktiengeschäften zulasten der Steuerkasse ist rechtskräftig. (Wirtschaft, 28.07.2021 - 11:16) weiterlesen...

BGH-Strafrichter äußern sich erstmals zu 'Cum-Ex'-Geschäften. Die Richterinnen und Richter des Bundesgerichtshofs (BGH) äußern sich zum ersten Mal zur Strafbarkeit von milliardenschweren "Cum-Ex"-Aktiengeschäften zulasten des Fiskus. Dabei dürfte es auch um die Frage gehen, von wem sich der Staat das verlorene Geld zurückholen kann und wie lange das möglich ist. (Az. KARLSRUHE - Wichtige Weichenstellungen für die Aufarbeitung einer der größten Steuerskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte werden am Mittwoch (11.00 Uhr) aus Karlsruhe erwartet. (Wirtschaft, 28.07.2021 - 06:33) weiterlesen...

BGH-Strafrichter äußern sich erstmals zu 'Cum-Ex'-Geschäften. Das Landgericht Bonn hatte im März 2020 zwei Ex-Börsenhändler aus London zu Bewährungsstrafen verurteilt. Einer von ihnen soll 14 Millionen Euro zurückzahlen, seinen Anteil an den Profiten. Außerdem wurde damals angeordnet, dass von der in den Skandal verwickelten Privatbank M.M. Warburg rund 176 Millionen Euro einzuziehen sind. KARLSRUHE - Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe äußert sich am Mittwoch (11.00 Uhr) erstmals zur Strafbarkeit milliardenschwerer "Cum-Ex"-Aktiengeschäfte zulasten der Steuerkasse. (Boerse, 28.07.2021 - 05:36) weiterlesen...

Baustart für neues Bahnwerk in Cottbus schon 2022. Baubeginn soll nach Angaben des Unternehmens statt 2023 nun schon im kommenden Jahr sein. Vorbereitungen dazu, etwa die Sondierung des Baugrundes, liefen bereits, wie DB-Vorstandschef Richard Lutz am Dienstag in Cottbus bei Vorstellung der Pläne mitteilte. COTTBUS - Die Deutsche Bahn drückt bei ihrem Großprojekt in der Lausitz aufs Tempo: Das neue Bahnwerk in Cottbus kommt deutlich früher als bislang geplant. (Boerse, 27.07.2021 - 17:06) weiterlesen...