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Deutschland, Volkswirtschaft

DÜSSELDORF - In der Corona-Krise hat Deutschlands Privatwirtschaft bisher keine deutlich höheren Arbeitskosten schultern müssen.

18.08.2021 - 12:20:30

Studie: Corona-Krise hat keinen Einfluss auf Entwicklung der Arbeitskosten. Wie aus einer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Studie der Hans-Böckler-Stiftung hervorgeht, stiegen diese Kosten im vergangenen Jahr in der Wirtschaft um 2,3 Prozent auf 36,70 Euro pro Arbeitsstunde. Damit blieb der Zuwachs etwa gleich hoch wie im Vorkrisenjahr 2019, als es 2,4 Prozent gewesen waren.

Zu Arbeitskosten zählen Bruttolohn, Arbeitgeberanteile an den Sozialbeiträgen, Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung - etwa Kosten für Seminare - und bestimmte Steuern. Auch Kosten wie ein Dienstwagen werden eingerechnet. Die Bezahlung ist in den Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Bei den Dienstleistungen lag der Stundenschnitt der Arbeitskosten bei 34,20 Euro und in der Industrie bei 41,60 Euro.

Große Teile der Wirtschaft setzen seit Ausbruch der Pandemie wegen Umsatzeinbußen auf Kurzarbeit, wodurch sie Personalkosten sparen. Zudem brachte der Staat für die Wirtschaft milliardenschwere Hilfspakete auf den Weg. Die Entwicklung der Arbeitskosten blieb von der Krise hingegen unbeeinflusst, wie die Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung der Böckler-Stiftung zeigt.

Mit 36,70 Euro pro Stunde an Arbeitskosten hatte Deutschland den siebthöchsten Wert der EU-Staaten. Der EU-Schnitt lag bei 28,20 Euro. Am höchsten war der Wert in Dänemark, wo es umgerechnet 46,90 Euro waren. Dahinter folgten Luxemburg (41,80 Euro pro Arbeitsstunde), Belgien (41,40), Schweden (39,80), Frankreich (38,10) und Österreich (36,80). In den Niederlanden waren es mit 35,20 Euro etwas niedrigere Kosten als in Deutschland. Am unteren Ende der Arbeitskosten-Tabelle der EU liegen der Studie zufolge Polen (10,60), Litauen (10,10), Rumänien (7,70) und Bulgarien (6,40).

@ dpa.de

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