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VDI Verein Deutscher Ingenieure

Düsseldorf - Im Vergleich zum Vorjahresquartal zeigt die Arbeitskräftenachfrage für das dritte Quartal 2019 mit einem Minus von 4,9 Prozent deutliche Anzeichen der konjunkturellen Abkühlung.

25.11.2019 - 14:16:36

Anzeichen der Abkühlung auf dem Ingenieurarbeitsmarkt. Diese Negativentwicklung ist bereits am Arbeitsmarkt qualifikations- und regionenübergreifend spürbar.

Düsseldorf - Im Vergleich zum Vorjahresquartal zeigt die Arbeitskräftenachfrage für das dritte Quartal 2019 mit einem Minus von 4,9 Prozent deutliche Anzeichen der konjunkturellen Abkühlung. Diese Negativentwicklung ist bereits am Arbeitsmarkt qualifikations- und regionenübergreifend spürbar. Trotzdem liegt die Arbeitskräftenachfrage weiter auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Im dritten Quartal waren monatsdurchschnittlich immer noch über 124.000 offene Stellen zu besetzen. Das belegen die neuesten Zahlen des Ingenieurmonitors, den das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des VDI vierteljährlich erstellt.

Nachdem die Zahl der Arbeitslosen in Ingenieurberufen im ersten Quartal 2019 ein neues Rekordtief erreicht hatte, macht sich die konjunkturelle Abkühlung nun auch bei der Arbeitslosigkeit bemerkbar. Verglichen zum Vorjahresquartal stieg die Zahl der arbeitslos Gemeldeten um 5,2 Prozent. Da die Ingenieurarbeitgeber ihr Stammpersonal in der Regel halten und manche von ihnen nur vorübergehend auf Neueinstellungen verzichten, dürfte dieses Problem aktuell vor allem jüngere Ingenieur*innen mit auslaufenden Projektverträgen sowie Berufseinsteiger*innen betreffen.

Auf Ebene der Berufskategorien erlebt der Ingenieurarbeitsmarkt eine sehr heterogene Entwicklung. Stark produktionsnahe Qualifikationen wie Ingenieurberufe in der Metallverarbeitung erleben weiterhin einen spürbaren Nachfragerückgang, während bau- oder dienstleistungsnahe Qualifikationen unverändert eine sehr hohe Nachfrage haben. Grund dafür ist die unterschiedliche Betroffenheit der jeweiligen Wirtschaftszweige von der konjunkturellen Abkühlung. Der anhaltende Bauboom und die Dynamik der Digitalisierung üben entsprechend positive Impulse aus; die momentane Krise der klassischen Industriebranchen hingegen negative.

Die Informatikerberufe bilden im dritten Quartal 2019 mit monatsdurchschnittlich 43.580 offenen Stellen die größte Kategorie des Stellenangebots in den Ingenieurberufen. Gesucht werden insbesondere Schnittstellenkompetenzen von IT und Elektrotechnik. Auch die Bauingenieurberufe können mit rund 34.700 offenen Stellen weiterhin eine sehr hohe Nachfrage verzeichnen. In den Bereichen Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Energie- und Elektrotechnik waren zusammengenommen 29.490 Vakanzen gemeldet, was einem rückläufigen Anteil von rund 24 Prozent des Gesamtstellenangebots in den Ingenieur- und Informatikerberufen entspricht.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal verzeichnen auch insbesondere die Berufskategorien Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie die Technische Forschung und Produktionssteuerung einen Rückgang bei der Arbeitskräftenachfrage. Das spiegelt die leichte Eintrübung in der Automobilindustrie und im Maschinenbau wider.

Der vollständige VDI-/IW-Ingenieurmonitor ist kostenfrei downloadbar.

Der VDI - Sprecher, Gestalter, Netzwerker

Die Faszination für Technik treibt uns voran: Seit 160 Jahren gibt der VDI Verein Deutscher Ingenieure wichtige Impulse für neue Technologien und technische Lösungen für mehr Lebensqualität, eine bessere Umwelt und mehr Wohlstand. Mit rund 145.000 persönlichen Mitgliedern ist der VDI der größte technisch-wissenschaftliche Verein Deutschlands. Als Sprecher der Ingenieure und der Technik gestalten wir die Zukunft aktiv mit. Mehr als 12.000 ehrenamtliche Experten bearbeiten jedes Jahr neueste Erkenntnisse zur Förderung unseres Technikstandorts. Als drittgrößter technischer Regelsetzer ist der VDI Partner für die deutsche Wirtschaft und Wissenschaft.

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