Indikatoren, Deutschland

DÜSSELDORF / FRANKFURT - In Deutschland wächst nicht nur die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisse.

18.05.2017 - 09:52:24

Studie zu atypischer Beschäftigung: Mehr Jobs in Leihe und Teilzeit. Im vergangenen Jahr habe parallel dazu die Zahl der atypischen Jobs noch stärker zugelegt, berichtet das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung am Donnerstag in Düsseldorf. Unter dem Begriff "atypisch" werden Teilzeitstellen, Leiharbeit und Mini-Jobs gefasst, die in ihrer Mehrheit auch sozialversicherungspflichtig sind.

Insbesondere die Zahl der Teilzeit- und Leiharbeiter habe 2016 zugenommen, erläuterte Arbeitsmarktexperte Toralf Pusch. Die Zahl der Mini-Jobber sei hingegen um 46 000 Beschäftigte auf 5,14 Millionen zurückgegangen. Zusammen ergeben alle drei Gruppen einen zum Vorjahr leicht gestiegenen Anteil von fast 40 Prozent an allen abhängigen Beschäftigungsverhältnissen. 23 Prozent arbeiteten Teilzeit, wobei das WSI einen weiteren Personenkreis erfasst als das Statistische Bundesamt. 14,1 Prozent der Beschäftigten hatten einen Mini-Job als Hauptverdienst, 2,6 Prozent waren Leiharbeiter.

Das WSI hat die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auch regional aufgearbeitet. Danach ist atypische Beschäftigung am stärksten in den westdeutschen Flächenländern verbreitet mit Schleswig-Holstein (43,3 Prozent) an der Spitze. Im niedersächsischen Delmenhorst waren demnach 55,9 Prozent der Jobs "atypisch".

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Eurozone: Beste Verbraucherstimmung seit über 17 Jahren. Im Januar hat das Verbrauchervertrauen im gemeinsamen Währungsraum den höchsten Stand seit mehr als 17 Jahren erreicht. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf 1,3 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. LUXEMBURG - In der Eurozone verdichten sich die Hinweise auf einen robusten Aufschwung. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 16:01) weiterlesen...

ZEW-Index steigt - Lagebewertung auf Rekordhoch. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 3,0 Punkte auf 20,4 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Mai 2017. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, allerdings nur auf 17,7 Punkte. Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich ebenfalls deutlich und stieg auf ein Rekordhoch von 95,2 Punkten. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Januar spürbar verbessert. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 11:41) weiterlesen...

Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen - Lagebewertung auf Rekordhoch. Der Indikator des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) stieg um 3,0 Punkte auf 20,4 Zähler, wie das ZEW am Dienstag in Mannheim mitteilte. Bankvolkswirte hatten zwar mit einem Anstieg gerechnet, allerdings nur auf 17,7 Punkte. Die Bewertung der aktuellen Lage verbesserte sich ebenfalls deutlich und stieg auf ein Rekordhoch von 95,2 Punkte. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Januar spürbar verbessert. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 11:14) weiterlesen...

Arbeitslosenquote in Europa so niedrig wie seit 2008 nicht mehr. Sie sank im Jahresvergleich von 9,2 auf 8,5 Prozent, wie die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) am Montag in Genf berichtete. Sie rechnet mit einer Fortsetzung des Trends: 8,1 Prozent in diesem und 7,8 Prozent im nächsten Jahr. GENF - Die Arbeitslosenquote in Nord-, West- und Südeuropa ist dank des anhaltenden Wirtschaftsaufschwungs im vergangenen Jahr so niedrig gewesen wie seit 2008 nicht mehr. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 21:02) weiterlesen...

DAVOS/ROUNDUP/Die Nachfrage steigt, Steuern sinken: Die Weltwirtschaft boomt. "Die Weltwirtschaft nimmt Fahrt auf", teilte IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld am Montag in Davos mit, wo sich Wirtschaftslenker und Politiker in dieser Woche zum Weltwirtschaftsforum treffen. Vor allem Europa und Asien hätten zuletzt positiv überrascht. Hinzu komme von diesem Jahr an die US-Steuerreform. DAVOS - Der gute wirtschaftliche Lauf Deutschlands und der Welt wird nach den Prognosen des Internationalen Währungsfonds andauern. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 15:13) weiterlesen...

DAVOS/TABELLE: IWF für Weltwirtschaft noch zuversichtlicher. Dies geht aus neuen Prognosen des Währungsfonds hervor, die am Montag anlässlich des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos präsentiert wurden. Besonders deutlich wurden die Prognosen für die USA und Deutschland angehoben. DAVOS - Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt sich noch zuversichtlicher für die weltwirtschaftliche Entwicklung. (Wirtschaft, 22.01.2018 - 15:02) weiterlesen...