Indikatoren, Regierungen

DÜSSELDORF - Die Bundesregierung hat laut einem Pressebericht ihre Wachstumserwartungen deutlich gesenkt.

10.10.2018 - 13:22:24

'HB': Lange Regierungsbildung dämpft das Wachstum in Deutschland. Sie habe ihre Prognose für 2018 im Vergleich zum Frühjahr um einen halben Prozentpunkt auf 1,8 Prozent reduziert, berichtet das "Handelsblatt" am Mittwoch vorab und berief sich auf die Herbstprojektion der Bundesregierung. Diese wird an diesem Donnerstag offiziell veröffentlicht, lag der Zeitung aber bereits vor. Für 2019 und 2020 erwartet die Bundesregierung ebenfalls jeweils ein Plus von 1,8 Prozent.

Das Blatt hatte bereits vergangene Woche unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, dass das federführende Bundeswirtschaftsministerium in seiner Herbstprognose für dieses Jahr nur noch mit einem Wachstum in Höhe von 1,8 Prozent rechnet.

Als einen Grund für das schwächere Wachstum nennt die Bundesregierung die lange Regierungsbildung: In der Zeit der vorläufigen Haushaltsführung hat der Staat erheblich weniger ausgegeben als zu erwarten gewesen wäre: 0,2 Prozentpunkte Wachstum habe dies in diesem Jahr gekostet. Weitere 0,1 Prozentpunkte sind der Abkühlung des Welthandels geschuldet: Die Exporte werden deshalb schwächer ausfallen als im Frühjahr erwartet.

Die restlichen fehlenden 0,2 Prozentpunkte Wachstum sind einer Datenrevision des Statistischen Bundesamtes geschuldet: Die Wirtschaft startete etwas schwächer ins Jahr 2018 als die vorläufigen Zahlen der Statistiker ausgewiesen hatten. Aus Sicht der Bundesregierung befindet sich die Wirtschaft aber keinesfalls im Abschwung: "Die konjunkturelle Grunddynamik ist weiter intakt", heißt es in der Prognose.

@ dpa.de

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