Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Italien

DUBLIN / BRÜSSEL - Irlands Premier Micheal Martin hat keine Vorwarnung von der EU-Kommission erhalten, bevor die sich bei ihrer Verordnung zur Impfstoff-Exportkontrolle auf eine Notfallklausel aus dem Nordirland-Protokoll des Brexit-Abkommens berief.

31.01.2021 - 17:06:30

Irischer Premier: Keine Warnung aus Brüssel zu Brexit-Notfallklausel. Das sagte der konservative Politiker am Sonntag in einem BBC-Interview. Es gelte, Lehren aus dem Vorfall zu ziehen, so Martin.

Der Schritt hatte am Freitagabend für heftige Empörung in Großbritannien und darüber hinaus gesorgt. Die Kommission schien damit ihr Bekenntnis zu einer offenen Grenze zwischen dem EU-Mitglied Irland und dem britischen Nordirland infrage zu stellen. Innerhalb von Stunden ruderte sie zurück. Doch der Schaden war bereits angerichtet. Selbst der ausgesprochen proeuropäische ehemalige britische Premierminister Tony Blair bezeichnete den Vorfall als "unklug" und "inakzeptabel".

Mit der Exportkontrolle will die EU-Kommission künftig mehr Transparenz bei der Lieferung von Impfstoffen herstellen. Hintergrund ist der Streit mit dem Hersteller Astrazeneca, der seine Lieferzusage an die EU drastisch gekürzt hatte, Großbritannien aber weiterhin ohne Abstriche beliefern will. Wie sich herausstellte, hat London sich im Vertrag mit dem britisch-schwedischen Unternehmen ausbedungen, dass die heimische Produktion nur zugunsten des eigenen Impfprogramms verwendet werden darf. Den Impfstoff von Pfizer und Biontech importiert Großbritannien allerdings aus der EU.

Die Brexit-Unterhändler hatten jahrelang darum gerungen, wie Kontrollen an der inneririschen Grenze vermieden werden können, um den brüchigen Frieden in der ehemaligen Bürgerkriegsregion nicht zu gefährden. Vor allem die EU hatte sich dafür eingesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Israel: Grüner Pass soll steigende Corona-Zahlen bremsen. Bei Versammlungen von mehr als 100 Menschen müssen Teilnehmer, die älter als zwölf Jahre alt sind, eine Bescheinigung für Geimpfte oder Genesene vorzeigen oder ein negatives Corona-Testergebnis. Dies gilt unter anderem für Sport- und Kulturveranstaltungen sowie Fitnessstudios, Restaurants, Konferenzen und Gebetshäuser. TEL AVIV - Wegen steigender Corona-Infektionszahlen gilt in Israel seit Donnerstag wieder der sogenannte Grüne Pass. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 09:10) weiterlesen...

Kretschmann macht Druck bei Testpflicht für Urlaubsrückkehrer. Kretschmann sagte am Donnerstag im Deutschlandfunk, die Bundesregierung müsse schauen, dass sie das möglichst schnell auf die Reihe bringe. Das im September zu machen, sei zu spät. Die Bundesregierung hätte sich darauf besser vorbereiten können. BERLIN - Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) fordert mehr Tempo bei der geplanten Corona-Testpflicht für Urlaubsrückkehrer. (Wirtschaft, 29.07.2021 - 09:03) weiterlesen...

Studie: Klimawandel macht Wetterereignisse extremer. Ungefähr zwei Dritteln des Festlandes stünden ein nasseres und zugleich schwankenderes Klima bevor. Der Unterschied zwischen extrem trockenem und extrem nassem Wetter werde dort somit größer. Ein Drittel der Landfläche werde dagegen trockener, heißt es in der Studie, die im Fachjournal "Science Advances" veröffentlicht wurde. Der Anstieg von extremen Niederschlagsereignissen stelle eine zusätzliche Bedrohung für die Infrastruktur und für die Gesellschaft allgemein dar. BERLIN - Ein internationales Forscherteam warnt vor einer weltweit steigenden Zahl von Extremwetterereignisse infolge des Klimawandels. (Boerse, 29.07.2021 - 08:48) weiterlesen...

Intensivmediziner Janssens: Klareres Handeln gegen Corona nötig. "Eigentlich würden wir uns wünschen, dass da klarer gehandelt wird", sagte der Generalsekretär der Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin (DGIIN) am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir haben im letzten Jahr gesehen, was das für Folgen hat, wenn man zuwartet und gar nichts macht. BERLIN - Der Intensivmediziner Uwe Janssens hat der Politik ein zu zögerliches Handeln bei der Eindämmung der anrollenden vierten Corona-Welle vorgeworfen. (Boerse, 29.07.2021 - 08:16) weiterlesen...

'CNBC': Chinesische Unternehmen dürfen weiterhin in New York an die Börse gehen. Wie der US-Fernsehsender "CNBC" in der Nacht zum Donnerstag unter Berufung eine mit der Sache vertraute Quelle berichtet, werde China heimischen Unternehmen weiterhin Börsengänge in den USA erlauben, solange sie bestimmte Bedingungen erfüllten. Das habe die Wertpapieraufsicht Handelshäusern mitgeteilt. PEKING - Die chinesische Regierung rudert einem Medienbericht zufolge bei ihrer zuletzt harten Gangart gegen Technologiekonzerne und andere Teile der Privatwirtschaft ein Stück weit zurück. (Boerse, 29.07.2021 - 06:49) weiterlesen...

Bergungsarbeiten nach Explosion in Leverkusen gehen weiter. Neben der Suche nach den weiterhin Vermissten rückt dabei zunehmend auch die Frage nach der Ursache für die Detonation in den Fokus. Bei der Kölner Polizei wurde eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung und fahrlässiges Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gegen unbekannt. LEVERKUSEN - Nach der heftigen Explosion in einer Leverkusener Müllverbrennungsanlage gehen die Bergungsarbeiten an der Unglücksstelle weiter. (Boerse, 29.07.2021 - 06:33) weiterlesen...