Indikatoren, Deutschland

DRESDEN - Die ostdeutsche Wirtschaft wächst nach einer Prognose des Dresdner Ifo-Institutes im kommenden Jahr um 2,0 Prozent und bleibt damit hinter dem bundesweiten Wert (2,6 Prozent) zurück.

19.12.2017 - 17:06:40

Ost-Wirtschaft wächst langsamer - mehr Beschäftigung. "Wir profitieren vom gesamtdeutschen Aufschwung, aber nicht in dem Maße wie der Westen", sagte Joachim Ragnitz, Vize-Chef der Dresdner Ifo- Niederlassung, am Dienstag in Dresden. Deutschland befinde sich auf dem Weg in eine Hochkonjunktur. Da die Exportquote ostdeutscher Firmen und damit ihre Beteiligung am Welthandel aber schwächer ausfalle, bleibe die Dynamik im Osten hinter der gesamtdeutschen Entwicklung zurück.

DRESDEN - Die ostdeutsche Wirtschaft wächst nach einer Prognose des Dresdner Ifo-Institutes im kommenden Jahr um 2,0 Prozent und bleibt damit hinter dem bundesweiten Wert (2,6 Prozent) zurück. "Wir profitieren vom gesamtdeutschen Aufschwung, aber nicht in dem Maße wie der Westen", sagte Joachim Ragnitz, Vize-Chef der Dresdner Ifo- Niederlassung, am Dienstag in Dresden. Deutschland befinde sich auf dem Weg in eine Hochkonjunktur. Da die Exportquote ostdeutscher Firmen und damit ihre Beteiligung am Welthandel aber schwächer ausfalle, bleibe die Dynamik im Osten hinter der gesamtdeutschen Entwicklung zurück.

USA: Baubeginne steigen überraschend deutlich

WASHINGTON - Die US-Bauwirtschaft hat sich im November besser als erwartet entwickelt. So sind die Baubeginne überraschend gestiegen und die Baugenehmigungen weniger stark als erwartet gefallen. Dies geht aus Zahlen des Handelsministeriums vom Dienstag hervor.

USA: Leistungsbilanzdefizit überraschend niedrig

WASHINGTON - Das Defizit in der US-Leistungsbilanz ist im dritten Quartal niedriger ausgefallen als erwartet. Der Fehlbetrag habe 100,6 Milliarden US-Dollar betragen, teilte das amerikanische Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Bankvolkswirte hatten im Mittel ein größeres Minus von 116,2 Milliarden Dollar erwartet. Im zweiten Quartal hatte das Defizit noch bei 124,4 Milliarden Dollar gelegen.

Kampf gegen Billigimporte - Neuer Schutzschild der EU tritt in Kraft

BRÜSSEL - Die Europäische Union präsentiert sich im Kampf gegen Billigimporte künftig wehrhafter. Ein Jahr nach Auslaufen einer Schutzklausel gegen Dumpingwaren aus China treten am Mittwoch (20. Dezember) neue Regeln unter anderem zur Berechnung von Einfuhrzöllen in Kraft. Heimische Unternehmen sollen damit vor unfairem Wettbewerb geschützt werden.

ROUNDUP: Haushalte geben gut ein Drittel ihres Budgets für Wohnen aus

WIESBADEN - Der Immobilienboom treibt Mieten und Kaufpreise vielerorts in die Höhe, doch die Deutschen können die steigende Belastung auch dank der guten Wirtschaftslage ausgleichen. Das zeigen neue Daten, die das Statistische Bundesamt am Dienstag zu den Konsumausgaben der Bundesbürger im Jahr 2016 vorgelegt hat.

Haushalte geben gut ein Drittel ihres Budgets fürs Wohnen aus

WIESBADEN - Private Haushalte in Deutschland verwenden weiter den größten Teil ihrer Konsumausgaben fürs Wohnen. Dafür gaben sie im Jahr 2016 im Schnitt 877 Euro pro Monat aus - rund 35 Prozent ihres Budgets. Das war indes etwas weniger als im Vorjahr (36 Prozent), wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Zwar hat der Immobilienboom Mieten und Kaufpreise nach oben getrieben, die Bundesbürger haben aber dank guter Konjunktur auch mehr Geld in der Tasche. So standen den Haushalten 2016 im Mittel 2480 Euro pro Monat zum Konsum zur Verfügung, im Vorjahr waren es noch 2391 Euro.

Bundesbankchef fordert erneut festes Datum für Ende der EZB-Anleihekäufe

FRANKFURT - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat sich erneut für ein klar festgelegtes Ende der milliardenschweren Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) ausgesprochen. "Ich bewerte die Käufe grundsätzlich skeptisch", sagte Weidmann am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Die EZB wird die Käufe ab Beginn des kommenden Jahres auf monatlich 30 Milliarden Euro halbieren und will sie bis mindestens September 2018 fortsetzen.

Bundesbank-Chef warnt vor Bitcoin: 'Man kann Geld damit verlieren'

FRANKFURT - Der Präsident der Deutschen Bundesbank verschärft seine Kritik am Bitcoin. "Es ist spekulativ, man kann Geld damit verlieren", sagte Jens Weidmann am Montagabend vor Journalisten in Frankfurt. Die Bezeichnung als Digitalwährung hält er für irreführend: "Ein Zahlungsmittel sollte ja eine Wertstabilität aufweisen. Diese Eigenschaften fehlen dem Bitcoin."

Eurozone: Arbeitskosten steigen schwächer

LUXEMBURG - Im Euroraum hat sich der Anstieg der Arbeitskosten der Unternehmen im dritten Quartal verlangsamt. Wie das Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte, lagen die Kosten 1,6 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im zweiten Quartal hatte der Zuwachs noch 1,8 Prozent betragen. Die Löhne wuchsen von Juli bis September um 1,6 Prozent, die Lohnnebenkosten um 1,5 Prozent. Im zweiten Quartal hatten die Zuwächse 2,1 und 0,8 Prozent betragen. Am deutlichsten wuchsen die Arbeitskosten in den baltischen Staaten Estland und Litauen, während sie in Finnland und Portugal zurückgingen. In Deutschland betrug der Zuwachs 2,2 Prozent.

Weltbank erwartet langsameres Wachstum in China

PEKING - Die Weltbank rechnet in den nächsten zwei Jahren mit einem langsameren Wachstum in China. Mit der erwarteten Verringerung der Verschuldung werde die zweitgrößte Volkswirtschaft der Erde im neuen Jahr um 6,4 und 2019 um 6,3 Prozent wachsen, sagte die Weltbank am Dienstag in Peking voraus. Die Erwartung für das auslaufende Jahr wurde von bisher 6,7 auf 6,8 Prozent Wachstum nach oben korrigiert.

Saudi-Arabien verringert Haushaltsdefizit 2017 weiter

RIAD - Der ölreiche Golfstaat Saudi-Arabien hat sein Haushaltsdefizit in diesem Jahr nach eigenen Angaben weiter reduziert. Die Lücke im Budget werde im Geschäftsjahr 2017 8,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes betragen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Spa am späten Montagabend unter Berufung auf das Finanzministerium in Riad. Im Vorjahr hatte das Defizit demnach noch 12,8 Prozent betragen. Das Königreich führt die Verbesserungen auf seine weitreichenden Reformen zum Umbau seiner Wirtschaft - der "Vision 2030" - zurück.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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USA: Michigan-Konsumklima trübt sich überraschend ein. Wie die Universität von Michigan am Freitag laut einer zweiten Schätzung mitteilte, fiel das von ihr erhobene Konsumklima um 0,8 Punkte auf 98,0 Punkte. In einer ersten Schätzung war zuvor ein gegenüber dem Vormonat unveränderter Wert von 98,8 Punkten ermittelt worden. MICHIGAN - Die Stimmung der US-Verbraucher hat sich im Mai überraschend eingetrübt. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 17:06) weiterlesen...

USA: Aufträge für langlebige Güter fallen überraschend stark. Der Auftragseingang lag 1,7 Prozent unter dem Vormonatsniveau, wie das US-Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen geringeren Rückgang um 1,3 Prozent erwartet. WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Wirtschaftsgüter im April deutlicher als erwartet gesunken. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 14:46) weiterlesen...

Deutschland: Ifo-Geschäftsklimaindex stoppt überraschend Abwärtstrend. Das Geschäftsklima verharrte wie im Vormonat auf 102,2 Punkten, wie das Ifo-Institut am Freitag in München mitteilte. Außerdem revidierte das Institut den Indexwert für April leicht nach oben, von 102,1 auf 102,2 Punkte. MÜNCHEN - Die Stimmung in den deutschen Unternehmen hat sich im Mai überraschend nicht weiter eingetrübt. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 11:16) weiterlesen...

Großbritannien: Wirtschaft wächst zum Jahresbeginn kaum noch. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sei im ersten Quartal um 0,1 Prozent zum Vorquartal gestiegen, teilte das Statistikamt ONS am Freitag in London laut einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde das Ergebnis einer ersten Schätzung bestätigt. LONDON - Die britische Wirtschaft ist zum Jahresstart kaum noch gewachsen. (Wirtschaft, 25.05.2018 - 10:42) weiterlesen...

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USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen deutlich stärker als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,5 Prozent gesunken, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im April deutlich stärker gefallen als erwartet. (Boerse, 24.05.2018 - 16:10) weiterlesen...