Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 27.06.2017

27.06.2017 - 17:06:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 27.06.2017. GESAMT-ROUNDUP: EZB-Zuversicht lässt weniger lockere Geldpolitik erwarten

SINTRA - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag einen ersten Schritt in Richtung einer weniger lockeren Geldpolitik getan. Darin sind sich nicht nur Fachleute einig, auch die heftigen Reaktionen an den Finanzmärkten sprechen dafür. Auslöser dafür waren Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi, die dieser zur Eröffnung der alljährlichen Notenbankkonferenz im portugiesischen Sintra tätigte. Die Aussagen lassen den baldigen "Einstieg in den Ausstieg" aus der extrem lockeren Geldpolitik erwarten, allerdings mit geringem Tempo.

ROUNDUP: Britischer Finanzminister setzt auf Brexit-Deal zum Nutzen aller

BERLIN - Der britische Finanzminister Philip Hammond setzt in den Brexit-Verhandlungen zum EU-Austritt seines Landes auf Vorteile für beide Seiten. Großbritannien und die EU müssten eine Vereinbarung erzielen, die in erster Linie Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand zum Nutzen aller auf dem gesamten europäischen Kontinent sichere, sagte Hammond am Dienstag in Berlin auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU.

USA: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend auf

WASHINGTON - Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im Juni überraschend aufgehellt. Der vom Conference Board erhobene Indikator sei um 1,3 Punkte auf 118,9 Zähler gestiegen, teilte das private Marktforschungsinstitut am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen einen Rückgang auf 116,0 Punkte erwartet.

Britischer Finanzminister setzt auf Brexit-Deal zum Nutzen aller

BERLIN - Der britische Finanzminister Philip Hammond setzt in den Brexit-Verhandlungen zum EU-Austritt seines Landes auf Vorteile für beide Seiten. Großbritannien und die EU müssten eine Vereinbarung erzielen, die in erster Linie Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand zum Nutzen aller auf dem gesamten europäischen Kontinent sichere, sagte Hammond am Dienstag in Berlin auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsrates der CDU.

IWF senkt Wachstumsprognose für USA und zweifelt an Trumps Wachstumsziel

WASHINGTON - Der Internationale Währungsfonds (IWF) zeigt sich weniger zuversichtlich für die weltgrößte Volkswirtschaft USA. Zudem zweifelt der IWF am Wachstumsziel der neuen Regierung unter Präsident Donald Trump, wie aus einem am Dienstag veröffentlichten Länderbericht des Fonds hervorgeht. Für 2017 wird ein Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent erwartet, nach bislang 2,3 Prozent. Im kommenden Jahr dürfte das Wachstum ebenfalls 2,1 betragen. Im April war der IWF noch von 2,5 Prozent ausgegangen.

USA: Hauspreise steigen etwas schwächer als erwartet - Case-Shiller-Index

NEW YORK - Die Preise am US-Häusermarkt sind im April, gemessen am Case-Shiller-Index, etwas schwächer gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vorjahr legten die Preise in den zwanzig größten Ballungsgebieten um 5,67 Prozent zu, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten S&P/Case-Shiller-Index hervorgeht. Analysten hatten mit einem Anstieg um 5,90 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte der Indikator um 5,88 Prozent zugelegt.

Gabriel: US-Strategen planen 'Anti-Deutschland-Politik'

BERLIN - Wenige Tage vor dem G20-Gipfel in Hamburg hat sich Bundesaußenminister Sigmar Gabriel für ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber den USA ausgesprochen. "Es gibt keine Anti-US-Strategie schon gar nicht der Bundesregierung, aber es gibt in Amerika Strategen, die eine Anti-Europa- und Anti-Deutschland-Politik planen. Und das halten wir nicht für klug", sagte der SPD-Politiker am Dienstag in Berlin.

Sal. Opennheim: Keine Gefahr für Finanzmärkte durch Fed-Bilanzabbau

FRANKFURT - Ökonomen der Bank Sal. Oppenheim sehen keine Gefahr für die Finanzmärkte durch den von der US-Notenbank Fed angepeilten Bilanzabbau. Zwar könnten die Zinsen dadurch Auftrieb bekommen, heftige Turbulenzen am Anleihemarkt seien aber nicht zu erwarten, sagte Chefvolkswirt Martin Moryson am Dienstag in Frankfurt. Grund dafür sei, dass die Fed die Märkte gut vorbereitet habe. "Der Abbau wurde brillant kommuniziert. Wer jetzt den Schuss noch nicht gehört hat, der dürfte auch den finalen Startschuss noch verpassen", sagte der Ökonom.

Britische Notenbank hebt Kapitalpuffer für Banken an

LONDON - Die britische Notenbank hat die Bedingungen für die Kreditvergabe verschärft. Der antizyklische Kapitalpuffer für Geschäftsbanken werde auf 0,5 Prozent angehoben, teilte die Bank of England (BoE) am Dienstag in London mit. Bisher hatte er bei Null gelegen. Zudem werde eine weitere Anhebung im November auf dann 1,0 Prozent erwartet, falls es keine grundlegende Änderung des Ausblicks gebe.

ROUNDUP 2: US-Handelsminister Ross sagt Berlin-Besuch überraschend ab

BERLIN - Der Handelskonflikt zwischen Deutschland und den USA schwelt weiter. US-Handelsminister Wilbur Ross hat seinen für Dienstag geplanten Berlin-Besuch überraschend abgesagt.

Sentix: Griechenland so sicher im Euro wie seit Jahren nicht

FRANKFURT - Nach dem jüngsten Schulden-Kompromiss mit den Gläubigern ist die Wahrscheinlichkeit eines Euro-Austritts Griechenlands nach Einschätzung von Investoren deutlich gesunken. Bei einer regelmäßigen Umfrage hätten zuletzt nur noch 5,3 Prozent der Investoren angegeben, dass sie binnen eines Jahres mit einem "Grexit" rechnen, teilte das Marktforschungsinstitut Sentix am Dienstag mit. Dies seien knapp drei Prozentpunkte weniger als zuletzt, womit das niedrigste bislang gemessene Niveau seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2012 erreicht sei.

Italien: Unternehmens- und Verbraucherstimmung besser

ROM - Die Stimmung in italienischen Unternehmen und unter Verbrauchern hat sich im Juni aufgehellt. Der Indikator für das Unternehmensvertrauen sei um 0,4 Punkte auf 107,3 Zähler gestiegen, teilte die Statistikbehörde Istat am Dienstag in Rom mit. Volkswirte hatten hingegen mit einer leichten Eintrübung gerechnet. Die Verbraucherstimmung verbesserte sich um einen Punkt auf 106,4 Zähler. Das war stärker als erwartet.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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Devisen: Eurokurs notiert klar über 1,22 US-Dollar. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2242 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,2235 (Mittwoch: 1,2203) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8173 (0,8195) Euro gekostet. NEW YORK - Der Kurs des Euro hat sich am Donnerstag im US-Handel deutlich über 1,22 US-Dollar gehalten. (Boerse, 18.01.2018 - 20:55) weiterlesen...

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