Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 24.05.2017

24.05.2017 - 17:09:23

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 24.05.2017. Moody's stuft China erstmals seit knapp drei Jahrzehnten ab

PEKING/FRANKFURT - Die Ratingagentur Moody's hat die Kreditwürdigkeit der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China erstmals seit fast 30 Jahren gesenkt. Wie die amerikanischen Bonitätsprüfer in der Nacht auf Mittwoch mitteilten, sinkt die Bewertung um eine Stufe auf "A1". In der Skala von Moody's ist das die fünftbeste Note. Es ist die erste Abstufung seit 1989. Zugleich wurde der Ausblick von negativ auf stabil gesetzt, weshalb eine weitere Abstufung zunächst nicht zu erwarten ist.

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken überraschend stark

WASHINGTON - In den USA sind die Verkäufe bestehender Häuser im April überraschend stark gesunken. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 2,3 Prozent gefallen, wie die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Mittwoch in Washington mitteilte. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 1,1 Prozent erwartet.

USA: FHFA-Hauspreisindex steigt stärker als erwartet

NEW YORK - In den USA sind die Hauspreise überraschend deutlich gestiegen. Der FHFA-Hauspreisindex habe im März um 0,6 Prozent zum Vormonat zugelegt, teilte die Federal Housing Finance Agency (FHFA) am Mittwoch in New York mit. Volkswirte hatten lediglich mit einem Anstieg um 0,5 Prozent gerechnet. Im Vormonat war der Indikator noch um 0,8 Prozent gestiegen.

Draghi: Kein Grund für Änderung der geldpolitischen Strategie

MADRID/FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) will bei einem möglichen Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik weiterhin zuerst die Anleihekäufe beenden. In einer Währungsunion mit mehreren Mitgliedsstaaten würden Anleihekäufe mehr Nebenwirkungen erzeugen als alle anderen Instrumente, sagte Mario Draghi, Präsident der EZB, am Mittwoch in Madrid. Dies gelte auch im Vergleich zu dem leicht negativen Einlagensatz.

EZB-Vizepräsident: Lockere Geldpolitik nicht zu früh zurückfahren

FRANKFURT - Europas Währungshüter wollen trotz verbesserter Konjunkturdaten bei ihrer ultralockeren Geldpolitik nicht zu früh vom Gas gehen. "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Anreize nicht vorschnell zurückfahren", sagte der Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Vítor Constâncio, am Mittwoch in Frankfurt.

EZB: Brexit kein großes Risiko für die Finanzstabilität im Euroraum

FRANKFURT - Der EU-Austritt der Briten (Brexit) wird Wirtschaft und Finanzmärkte im Euroraum nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht dramatisch erschüttern. "Es ist nicht zu erwarten, dass der Brexit ein erhebliches Risiko für die Finanzstabilität im Euroraum darstellt", stellte die Notenbank am Mittwoch anlässlich der Veröffentlichung ihres halbjährlichen Finanzstabilitätsberichts in Frankfurt fest.

Deutschland: Robuster Aufschwung beflügelt Konsumlaune

NÜRNBERG - Der robuste Aufschwung beflügelt weiter die Konsumlaune der Deutschen. Der vom Marktforschungsunternehmen GfK für Juni berechnete Indexwert für die Verbraucherstimmung stieg auf 10,4 Punkte, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Volkswirte hatten mit unveränderten 10,2 Punkten gerechnet. Das Konsumklima erreichte damit den höchste Stand seit Oktober 2001, als der Wert bei 11,0 Punkten lag.

Deutscher Osthandel legt zum Jahresauftakt kräftig zu

BERLIN - Vor allem wegen eines deutlichen Anstiegs im Geschäft mit Russland hat der deutsche Osthandel zum Jahresauftakt kräftig zugelegt. Die Ausfuhren in die 21 Länder der Region legten im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 20 Prozent auf 14,8 Milliarden Euro zu, wie der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Importe stiegen um 27,6 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro. "Für den eindrucksvollen Jahresbeginn ist vor allem die wirtschaftliche Belebung in Russland verantwortlich, sagte der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Wolfgang Büchele.

Griechenland meldet kräftigen Primärüberschuss

ATHEN - Griechenland hat im ersten Quartal 2017 einen Primärüberschuss von 1,7 Milliarden Euro erzielt und damit das von den Gläubigern gesetzte Ziel in Höhe von 798 Millionen Euro deutlich übertroffen. Dies teilte das griechische Finanzministerium am Mittwoch mit. Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras zeigte sich zugleich zuversichtlich, dass seinem Land im Sommer nächsten Jahres wieder der Gang an die Finanzmärkte gelingen werde.

Belgien: Geschäftsklima sinkt überraschend

BRÜSSEL - In Belgien hat sich das Geschäftsklima im Mai überraschend eingetrübt. Der Indikator sei zum Vormonat um 0,3 Punkte auf minus 1,1 Punkte gefallen, teilte die belgische Notenbank (BNB) am Mittwoch in Brüssel mit. Volkswirte hatten einen Anstieg auf minus 0,5 Punkte erwartet.

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