Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 09.04.2018

09.04.2018 - 17:04:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 09.04.2018. Deutsche Exporteure verzeichnen stärksten Dämpfer seit 2015

oder Facebook . Zuvor hatten sich schon andere US-Unternehmen wie die größten Autobauer General Motors und Ford oder der Flugzeughersteller Boeing ähnlich geäußert.

Arbeit in Bulgarien sieben Mal günstiger als in Deutschland

LUXEMBURG - Die Arbeitskosten in Bulgarien bleiben trotz eines deutlichen Anstiegs in jüngster Zeit die niedrigsten in der Europäischen Union. Mit 4,90 Euro kostete eine Stunde Arbeit im vergangenen Jahr rund sieben Mal weniger als in Deutschland (34,10 Euro). Im Vergleich zu Dänemark war sie sogar rund zehn Mal günstiger, dort gab es auch 2017 die höchsten Arbeitskosten in der ganzen EU mit 42,50 Euro je Stunde. Deutschland rangiert EU-weit derzeit auf Platz sieben, wie aus am Montag vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlichten Zahlen hervorgeht.

Türkische Währung stürzt ab - ein Euro erstmals über 5 Lira wert

ISTANBUL - Der Kurs der türkischen Landeswährung Lira fällt von einem Rekordtief zum nächsten. Am Montag war ein Euro zwischenzeitlich erstmals in der Geschichte über 5 Lira wert. Auch im Verhältnis zum US-Dollar erreichte die türkische Währung ein neues Rekordtief. Ein Dollar war bis zu 4,07 Lira wert. Seit geraumer Zeit fällt der Kurs der Lira stark. Experten führen dies vor allem auf das hohe türkische Leistungsbilanzdefizit sowie die niedrigen Realzinsen, also die Zinsen abzüglich der Inflation, zurück.

Ifo-Institut integriert Dienstleistungsbranche in Geschäftsklimaindex

MÜNCHEN - Das Ifo-Institut überarbeitet seinen Geschäftsklimaindex, das wichtigste Stimmungsbarometer für die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. "Die Dienstleister werden ab April integriert in den Gesamtindex. Sie repräsentieren mittlerweile den größten Teil der deutschen Wirtschaft", sagte der Leiter der Befragungen bei dem Institut, Klaus Wohlrabe, am Montag in München.

Kundenhinweis: ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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G20 warnen vor wirtschaftlichen Risiken des Handelskonflikts. "Die kurz- und mittelfristigen Risiken haben zugenommen. Dazu gehören Anfälligkeit für finanzielle Probleme, wachsende Spannungen im Bereich von Handel und Geopolitik, Ungleichheit und strukturell schwaches Wachstum, vor allem in einigen entwickelten Volkswirtschaften", hieß es am Sonntag in der gemeinsamen Erklärung beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. BUENOS AIRES - Angesichts des Handelskonflikts zwischen den USA, China und der EU haben die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer vor Gefahren für die Weltwirtschaft gewarnt. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 21:15) weiterlesen...

Infineon-Chef trotz Handelsstreit entspannt - 'Angst und ban­ge ist mir nicht'. "Angst und ban ge ist mir nicht", sagte der Manager in einem Gespräch mit der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagausgabe) auf eine entsprechende Frage. Zwar sei "die ak tu el le Si tua ti on auf der Welt büh ne der Wirt schaft her aus for dernd". Von den Einfuhrzöllen der Amerikaner auf bestimmte Halbleiter sei der Chiphersteller aber kaum betroffen. Andere mögliche Entwicklungen könne das Unternehmen aufgrund seiner "guten globalen Positionierung" abfedern. "Da her bin ich eher mo derat als hoch be sorgt", sagte Ploss. FRANKFURT - Infineon -Chef Reinhard Ploss bleibt trotz der zunehmenden Gefahr eines Handelskrieges gelassen. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 20:58) weiterlesen...

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Scholz: Handelsstreit mit den USA könnte EU-Integration vorantreiben. "Eine wahrscheinlich gar nicht angestrebte Folgewirkung der Politik des amerikanischen Präsidenten könnte ein unglaublich beschleunigter Integrationsprozess der Europäischen Union sein", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Sonntag beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. BUENOS AIRES - Der Zollstreit zwischen der Europäischen Union und den USA könnte nach Einschätzung der Bundesregierung die europäische Integration vorantreiben. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 19:48) weiterlesen...

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EU hofft auf Einigung mit den USA im Handelsstreit. "Ich glaube nicht, dass es in Zukunft weiter zu einem Wettrüsten im Bereich der Strafzölle kommt", sagte der Staatssekretär im österreichischen Finanzministerium, Hubert Fuchs, am Sonntag beim Treffen der G20-Finanzminister und Notenbankchefs in Buenos Aires. Österreich hat derzeit die EU-Ratspräsidentschaft inne. "Es gibt sehr konstruktive Gespräche, weil allen bewusst ist, dass wir hier an einer gemeinsamen Lösung arbeiten müssen", sagte Fuchs. BUENOS AIRES - Die Europäische Union setzt im Handelsstreit mit den USA auf eine Einigung am Verhandlungstisch. (Wirtschaft, 22.07.2018 - 16:15) weiterlesen...