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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 06.11.2018

06.11.2018 - 17:21:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR von 17.00 Uhr - 06.11.2018. Amerika wählt neuen Kongress: Erste Wahllokale in den USA geöffnet

und Facebook in Europa zeichnet sich ein möglicher Kompromiss ab. Im Dezember solle eine Entscheidung getroffen werden, erklärte Österreichs Finanzminister Hartwig Löger nach dem Treffen der EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel. Österreich hat derzeit den Vorsitz unter den EU-Staaten inne und will schnell eine Einigung auf den Weg bringen. Vor allem aus Irland gibt es jedoch heftigen Gegenwind.

ROUNDUP: Amerika wählt neuen Kongress - 'Schicksalswahl' für Trump?

WASHINGTON - Die USA haben in einer aufgeheizten politischen Atmosphäre ein neues Parlament gewählt. Nach zwei Jahren im Amt sieht US-Präsident Donald Trump in den Wahlen auch eine Abstimmung über seine Politik des "America first" (Amerika zuerst), die das Land stark polarisiert. Am Mittwoch steht fest, ob Trump mit einer Mehrheit seiner Republikaner im Kongress auch künftig weitgehend ungehindert regieren kann. Er will neue Steuersenkungen angehen, die versprochene Grenzmauer zu Mexiko bauen, konservative Richter ernennen und den Grundstein für seine Wiederwahl 2020 legen.

IWF: Handelskrieg bremst Wachstum in China und USA

PEKING - Der Handelskrieg zwischen den USA und China bremst nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) das Wachstum in den beiden größten Volkswirtschaft der Welt. Nach Gesprächen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang sagte IWF-Chefin Christine Lagarde am Dienstag in Peking, der Konflikt werde China im nächsten Jahr im Vergleich zu früheren Schätzungen 0,6 Prozentpunkte Wachstum kosten, während die USA 0,2 Punkte einbüßen dürften. Chinas Wirtschaft wird nach IWF-Vorhersage in diesem Jahr um 6,6 Prozent und im nächsten Jahr nur noch um 6,2 Prozent zulegen.

Eurozone: Erzeugerpreise ziehen weiter an

LUXEMBURG - Im Euroraum haben die Preise auf Herstellerebene im September weiter angezogen. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Dienstag lagen die Erzeugerpreise 4,5 höher als vor einem Jahr. Das ist der deutlichste Anstieg seit Februar 2017. Analysten hatten im Mittel eine Rate von 4,3 Prozent erwartet. Im Monatsvergleich stiegen die Preise, die Produzenten für ihre Waren erhalten, um 0,5 Prozent.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum etwas besser als gedacht

LONDON - Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich im Oktober zwar eingetrübt, allerdings weniger stark als zunächst befürchtet. Der Einkaufsmanagerindex fiel um einen Punkt auf 53,1 Zähler, wie das Institut IHS Markit am Dienstag in London mitteilte. Eine erste Schätzung hatte einen Rückgang auf 52,7 Punkte signalisiert. Trotz der Revidierung ist es der niedrigste Stand des Indikators seit rund zwei Jahren. Das Wirtschaftswachstum habe sich eindeutig verlangsamt, kommentierte Markit die Daten.

ROUNDUP: Iranische Regierung geht vom Scheitern der US-Sanktionspolitik aus

TEHERAN/ISTANBUL - Die iranische Regierung geht nicht davon aus, dass die von den USA verhängten Sanktionen zu einem Bruch mit der eigenen Bevölkerung führen. "Das iranische Volk hat in den letzten Jahren ähnliche amerikanische Verschwörungen stets neutralisiert und wird es auch diesmal tun und erneut Geschichte schreiben", sagte Außenminister Mohamed Dschawad Sarif in einer Videobotschaft am Dienstag.

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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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