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Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2021 - 17.00 Uhr

22.04.2021 - 17:04:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.04.2021 - 17.00 Uhr. EZB bleibt in Alarmbereitschaft: 'Müssen noch einen langen Weg gehen'

FRANKFURT - Europas Währungshüter halten sich angesichts der dritten Corona-Welle alle Optionen im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie offen. "Wir müssen noch einen langen Weg gehen, bis wir die Brücke der Pandemie überquert haben und die wirtschaftliche Erholung stabil ist", sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag in Frankfurt. Nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) wird die Wirtschaft im Euroraum erst in der zweiten Jahreshälfte 2022 im Durchschnitt wieder das Vorkrisenniveau erreichen.

ROUNDUP 2: USA melden sich mit Emissionsziel und Gipfel beim Klimaschutz zurück

WASHINGTON - Mit einem neuen Klimaschutzziel für 2030 und einem internationalen Gipfel haben sich die Vereinigten Staaten im Kampf gegen die Erderwärmung auf der globalen Bühne zurückgemeldet. Bei einem Online-Klimagipfel mit 40 Staats- und Regierungschefs im Weißen Haus rief US-Präsident Joe Biden zu entschiedenem und schnellem Handeln auf, um die Klimakrise einzudämmen. "Die Zeichen sind unübersehbar. Die Wissenschaft ist nicht zu leugnen. Die Kosten des Nichtstuns werden immer höher", mahnte Biden. Er rief zu einem gemeinsamen Kraftakt auf und sieht insbesondere die größten Volkswirtschaften der Welt in die Pflicht. Die USA selbst wollen bis zum Ende des Jahrzehnts ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005 mindestens halbieren: Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene soll die Verringerung 50 bis 52 Prozent betragen.

USA: Verkäufe bestehender Häuser fallen stärker als erwartet

WASHINGTON - Der Lage am US-Häusermarkt hat sich im März überraschend stark eingetrübt. Die Verkäufe bestehender Häuser fielen im Monatsvergleich um 3,7 Prozent, wie die Maklervereinigung National Association of Realtors (NAR) am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang um lediglich 1,8 Prozent erwartet.

USA: Frühindikatoren steigen stärker als erwartet

WASHINGTON - Die konjunkturellen Aussichten in den USA haben sich im März überraschend stark aufgehellt. Der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren stieg um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg um 1,0 Prozent gerechnet. Im Februar war der Sammelindex noch um revidiert 0,1 Prozent (zuvor plus 0,2 Prozent) gesunken.

Eurozone: Verbraucherstimmung hellt sich überraschend weiter auf

BRÜSSEL - Die Verbraucher in der Eurozone haben sich erneut zuversichtlicher gezeigt. Wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte, stieg das von ihr erhobene Verbrauchervertrauen im April um 2,7 Punkte auf minus 8,1 Zähler. Es ist der dritte Anstieg des Stimmungsindikators in Folge.

EZB denkt noch nicht über geringere Corona-Wertpapierkäufe nach

FRANKFURT - Die Europäische Zentralbank (EZB) denkt noch nicht über eine Verringerung ihrer Corona-Wertpapierkäufe nach. Der EZB-Rat habe nicht über die Rückführung der Käufe über das Corona-Programm Pepp diskutiert, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag nach der Zinssitzung der Notenbank in Frankfurt. Dafür sei es schlicht zu früh. Jede Anpassung des Programms sei abhängig von der konjunkturellen Entwicklung und nicht von Kalenderdaten.

EU-Kommissionsvize begrüßt neues US-Klimaziel

WASHINGTON - EU-Kommmissionsvizepräsident Frans Timmermans hat das neue US-Klimaziel begrüßt. Die US-Regierung hatte in Washington erklärt, die Klimagasemissionen bis 2030 um 50 bis 52 Prozent unter den Wert von 2005 zu bringen. Das sei ein "großartiges Zeichen der US-Unterstützung für den Klimaschutz und ein willkommener Schub für das globale Momentum", schrieb Timmermans auf Twitter. "Dies ist ein entscheidendes Jahrzehnt."

EZB: Preisdruck dürfte schwach bleiben - Konjunkturaussichten unsicher

FRANKFURT - Der konjunkturelle Ausblick für die Eurozone bleibt aus Sicht der Europäischen Zentralbank (EZB) mit Unsicherheit behaftet, während der grundlegende Preisdruck schwach bleiben dürfte. Die Inflation sei zuletzt zwar gestiegen, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Donnerstag nach der Zinssitzung der Notenbank in Frankfurt. Der Preisauftrieb dürfte aber vorerst schwach bleiben, da es aufgrund der Corona-Beschränkungen noch viel wirtschaftlichen Leerlauf gebe.

Frankreich: Geschäftsklima trübt sich wie erwartet ein

PARIS - Die Stimmung in den französischen Unternehmen hat sich im April wie erwartet eingetrübt. Der Indexwert für das Geschäftsklima fiel um zwei Punkte auf 95 Zähler, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Volkswirte hatten mit der Entwicklung gerechnet. Im März hatte der Indikator mit 97 Punkten den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie erreicht.

ROUNDUP: RKI registriert 29 518 Corona-Neuinfektionen

BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 29 518 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen des RKI von Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.05 Uhr wiedergeben. In der Zahl der gemeldeten Neuinfektionen könnten Nachmeldungen aus Nordrhein-Westfalen vom Vortag enthalten sein. Eine größere Zahl von Meldungen der NRW-Gesundheitsämter waren zuvor aufgrund technischer Schwierigkeiten nicht vollständig übermittelt worden.

Portugal stellt als erstes EU-Land Antrag auf Corona-Hilfen

BRÜSSEL - Portugal hat als erstes der 27 EU-Länder seinen nationalen Plan zur Verwendung der europäischen Corona-Hilfen fertiggestellt und bei der EU-Kommission eingereicht. Dies teilte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag mit. Da nun die Impfungen gegen das Coronavirus in Europa vorankämen, sei es umso wichtiger, auch die Wirtschaftshilfen zu starten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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