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Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.07.2021 - 17.00 Uhr

21.07.2021 - 17:03:26

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.07.2021 - 17.00 Uhr. Schnelle Hilfe für Flutopfer: Bund und Länder geben viele Millionen

BERLIN - In der Krise darf man nicht lange fackeln, meint Vizekanzler Olaf Scholz, das gelte nach der Hochwasser-Katastrophe genau wie zu Beginn der Corona-Pandemie. Erste Priorität müsse die Hilfe haben - "und nicht irgendwelche Prinzipien", sagt der SPD-Politiker am Mittwoch in Berlin. Eine Woche nach der verheerenden Flut mit inzwischen mehr als 170 Todesopfern macht die Bundesregierung deshalb Millionen für eine Soforthilfe locker, die die Menschen im Katastrophengebiet schnell beim Nötigsten unterstützen soll. Doch einige auch praktische Fragen bleiben offen.

ROUNDUP/London will Brexit-Abkommen wegen Nordirland wieder aufmachen

LONDON - Etwas mehr als ein halbes Jahr nach dem vollständigen Inkrafttreten will die britische Regierung Teile des Brexit-Abkommens neu verhandeln. Das sagte der britische Brexit-Beauftragte David Frost am Mittwoch in London. Es brauche "erhebliche Änderungen" am sogenannten Nordirland-Protokoll, so das Kabinettsmitglied im Oberhaus. Er fügte hinzu: "Um es einfach auszudrücken, wir können so nicht weitermachen."

ROUNDUP: Inzidenz steigt seit über zwei Wochen - 2203 Neuinfektionen

BERLIN - Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt seit über zwei Wochen kontinuierlich an. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwochmorgen lag sie bei 11,4 - am Vortag betrug der Wert 10,9 und beim jüngsten Tiefststand am 6. Juli 4,9. Demnach meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem RKI zuletzt binnen eines Tages 2203 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen vom Mittwochmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.36 Uhr wiedergeben. Möglicherweise fehlen darin 21 Neuinfektionen aus Brandenburg. Diese konnten vom RKI aus technischen Gründen nicht erfasst werden, wie das Landesministerium für Gesundheit am Mittwoch mitteilte. Vor einer Woche hatte der Wert für Deutschland bei 1548 Ansteckungen gelegen.

Südkorea meldet neuen Höchststand bei täglichen Corona-Neuinfektionen

SEOUL - Die Zahl der täglich erfassten Corona-Neuinfektionen hat in Südkorea einen Rekordwert erreicht. Am Dienstag seien 1784 Fälle gemeldet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mit. Die Gesamtzahl erhöhte sich auf mehr als 182 000.

Studie: Zwei Drittel der Menschen in Indien haben Corona-Antikörper

NEU DELHI - Zwei Drittel der Menschen in Indien ab sechs Jahren haben Kontakt mit dem Coronavirus gehabt oder eine Corona-Impfung erhalten und entsprechende Antikörper entwickelt. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung im Auftrag der indischen Regierung mit Proben von mehr als 36 000 Menschen vom Juni und Juli, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Die Ergebnisse seien zwar ein Hoffnungsschimmer, sagte der Chef des Indian Council of Medical Research, Balram Bhargava, bei der Pressekonferenz. Er forderte die Bürger jedoch auch auf, sich nach wie vor an Corona-Regeln zu halten. Denn noch hätten rund 400 Millionen der mehr als 1,3 Milliarden Einwohnerinnen und Einwohner des Landes keine Antikörper.

Frankreich verschärft wieder Corona-Regeln

PARIS - Im Kampf gegen eine neue Corona-Welle gelten in Frankreich verschärfte Corona-Regeln. Im Kino, Theater oder Museum ist vom Mittwoch an ein negativer Corona-Test oder ein Impf- oder Genesungsnachweis notwendig. Das gilt, sobald mehr als 50 Menschen zusammenkommen. Die Änderungen hatte Staatschef Emmanuel Macron in der zurückliegenden Woche angekündigt. Betroffen sind laut Amtsblatt auch andere Veranstaltungen oder Orte wie beispielsweise Messen oder bestimmte Sporteinrichtungen.

Japanische Exporte ziehen erneut deutlich an

TOKIO - Die japanischen Exporte erholen sich weiter im hohen Tempo von dem Corona-Schock im vergangenen Jahr. Rückenwind lieferten dabei die Exporte von Autos und Autoteilen sowie von Anlagen zur Chipherstellung, die aktuell angesichts des globalen Halbleitermangels vor allem von China stark nachgefragt werden. Der Wert der Ausfuhren sei im Juni im Vergleich zum von der Corona-Pandemie geprägten Vorjahreszeitraum um 48,6 Prozent gestiegen, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Damit konnten die Ausfuhren fast so stark zulegen wie im Mai, als sie um fast die Hälfte geklettert waren und damit so stark wie seit 1980 nicht mehr. Volkswirte hatten für den Juni damit gerechnet, dass die Ausfuhren weiter deutlich zulegen, aber im Schnitt ein nicht ganz so hohes Plus auf dem Zettel.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Devisen: Euro gibt zum Dollar etwas nach. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,1864 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1885 (Montag: 1,1886) Dollar fest, der Dollar damit 0,8414 (0,8413) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat am Dienstag seine zwischenzeitlichen Gewinne wieder abgegeben und etwas tiefer notiert. (Boerse, 03.08.2021 - 20:50) weiterlesen...

Iran: Neuer Höchstwert an Corona-Infektionen. Als Ursache wird eine zunehmende Verbreitung der Delta-Variante angegeben. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums vom Dienstag wurden binnen eines Tages 39 019 Neuinfektionen registriert. Am Vortag waren es 37 189 Fälle. Im selben Zeitraum starben 378 Patienten im Zusammenhang mit dem Virus. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen im Iran liegt nun bei fast 4 Millionen, die der Corona-Toten bei über 91 000. TEHERAN - Der Iran hat einen neuen Höchstwert bei den täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erreicht. (Wirtschaft, 03.08.2021 - 19:39) weiterlesen...

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Rentner bekommen im Schnitt erneut länger Ruhebezüge. Die durchschnittliche Bezugsdauer aller Renten stieg 2020 auf 20,2 Jahre, wie die Deutsche Rentenversicherung am Dienstag mitteilte. Zehn Jahre zuvor waren es 18,5 Jahre gewesen. Bei Männern verlängerte sich die Rentenbezugsdauer demnach in dieser Zeitspanne von 16,2 auf durchschnittlich 18,5 Jahre - bei Frauen von 20,9 auf 22,0 Jahre. Im Jahr 2019 waren es bei Rentnern im Schnitt 18,2 Jahre und bei Rentnerinnen 21,7 Jahre gewesen. Ein wichtiger Grund für die Entwicklung sei die längere Lebenserwartung. BERLIN - Rentnerinnen und Rentner in Deutschland bekommen zusehends länger Ruhebezüge. (Boerse, 03.08.2021 - 18:20) weiterlesen...