Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 10.06.2021 - 17.00 Uhr

10.06.2021 - 17:03:27

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 10.06.2021 - 17.00 Uhr. EZB-Politik der 'ruhigen Hand' - Geldschleusen bleiben weit geöffnet

FRANKFURT - Die Corona-Zahlen sinken, das wirtschaftliche Leben normalisiert sich, die Inflation zieht an. Dennoch geben Europas Währungshüter weiterhin Vollgas. "Jede Diskussion über einen Ausstieg aus dem Notkaufprogramm PEPP wäre verfrüht", betonte die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, am Donnerstag in Frankfurt. Die Notenbank ändert nicht ein Jota an ihren milliardenschweren Anleihenkäufen, die die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abmildern sollen. Auch das Zinstief im Euroraum hält an.

RKI-Chef Wieler: 'Das Virus ergreift jede noch so kleine Chance'

BERLIN - Das Robert Koch-Institut (RKI) hat trotz "erfreulichen Entwicklungen" beim Rückgang der Corona-Zahlen auf weiter bestehende Risiken hingewiesen. "Das Virus ergreift jede noch so kleine Chance - die sollten wir ihm nicht geben", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Donnerstag in Berlin. Das zeige sich etwa in Pflegeeinrichtungen, wo es trotz hoher Impfquote auch weiter ungeimpfte Menschen gebe und es auch zu Ausbrüchen komme. Die Pandemie sei nicht vorbei. Die Fallzahlen seien momentan zehn Mal so hoch wie vor einem Jahr. Viele hätten sich in der Pandemie an hohe Krankheits- und Todeszahlen gewöhnt. Nicht vergessen werde dürfe, dass hinter all den Fällen einzelne Menschen stünden.

ROUNDUP: US-Inflationsrate erreicht 5-Prozent-Marke - Höchste Rate seit 2008

WASHINGTON - In den USA hat die Inflation im Mai erneut überraschend stark angezogen. Gegenüber dem Vorjahresmonat stiegen die Lebenshaltungskosten um 5,0 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das ist die höchste Rate seit August 2008.

Handelsstreit: USA senden vor Gipfel mit EU ernüchternde Signale

BRÜSSEL - Die USA wollen sich nach Angaben aus EU-Kreisen nicht auf eine Frist für die Aufhebung ihrer umstrittenen Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte verpflichten. Der Vorschlag der EU, beim EU-USA-Gipfel am kommenden Dienstag ein Ende der Zölle und europäischen Vergeltungsmaßnahmen bis Ende des Jahres zu verkünden, sei nicht auf Zustimmung gestoßen, sagten Diplomaten an Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken erneut

WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarkt erholt sich weiter von dem schweren Corona-Einbruch. In der vergangenen Woche gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, ein Kurzfristindikator für den Jobmarkt, einmal mehr zurück. Mit 376 000 Anträgen wurde das tiefste Niveau seit Beginn der Corona-Krise markiert. Im Wochenvergleich ging die Zahl um 9000 zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten waren etwas optimistischer gewesen und hatten im Schnitt mit nur 370 000 neuen Anträgen gerechnet.

ROUNDUP 2: Corona-Inzidenz unter 20 - RKI-Chef: Virus keine Chance geben

BERLIN - Erstmals seit acht Monaten ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland unter die Marke von 20 gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert am Donnerstagmorgen mit bundesweit 19,3 an - zuletzt war ein so niedriger Wert Anfang Oktober verzeichnet worden. Vor einer Woche hatte die Inzidenz noch bei gut 34 gelegen. Insgesamt meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem RKI binnen eines Tages 3187 Corona-Neuinfektionen. Die Zahl der Todesfälle binnen eines Tages bezifferte die Behörde auf 94.

China verabschiedet Gesetz zur Abwehr ausländischer Sanktionen

PEKING - China will sich stärker gegen westliche Strafmaßnahmen zur Wehr setzen. Wie der Staatssender CCTV berichtete, verabschiedete der Ständige Ausschuss des Nationalen Volkskongresses am Donnerstag das sogenannte Gesetz zur Abwehr ausländischer Sanktionen.

Italiens Industrie weitet Produktion deutlich aus

ROM - Die italienische Industrie hat ihre Produktion am April deutlich ausgeweitet. Gegenüber März stieg die Gesamtherstellung um 1,8 Prozent, wie das Statistikamt Istat am Donnerstag in Rom mitteilte. Analysten hatten einen wesentlich geringeren Zuwachs von im Schnitt 0,3 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahresmonat schnellte die Produktion um 79,5 Prozent nach oben. Grund ist vor allem der scharfe Produktionseinbruch während der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020.

Frankreichs Industrie produziert weniger

PARIS - Die französische Industrie hat ihre Produktion im April etwas zurückgefahren. Gegenüber März fiel die Gesamtherstellung um 0,1 Prozent, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Analysten lagen überwiegend daneben, sie hatten im Schnitt einen Zuwachs um 0,6 Prozent erwartet. Die Güterproduktion im verarbeitenden Gewerbe fiel um 0,3 Prozent.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro schwächelt weiter. Die Gemeinschaftswährung wurde zuletzt bei 1,1876 US-Dollar gehandelt. Am Mittag hatte sie noch über 1,19 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1898 (Donnerstag: 1,1937) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8405 (0,8377) Euro gekostet. NEW YORK - Nach zum Teil kräftigen Kursverlusten an den beiden Vortagen hat der Euro am Freitag noch etwas weiter nachgegeben. (Boerse, 18.06.2021 - 21:12) weiterlesen...

RKI registriert 1076 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 10,3. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.52 Uhr wiedergeben, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 2440 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nun den Angaben nach binnen 24 Stunden 91 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 102 Tote gewesen. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, wird nun mit 90 270 angegeben. BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 1076 Corona-Neuinfektionen gemeldet. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 21:08) weiterlesen...

Virologe Streeck: Pandemie ist nicht zu Ende - Politik zu reaktiv. "Ich sehe es als richtig an, dass man in Babyschritten vorwärts geht und schaut, was verantwortbar ist und wie sich die Zahlen entwickeln", sagte Streeck der "Fuldaer Zeitung" (Samstag). Man sei nicht am Ende der Pandemie. BERLIN - Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hält das schrittweise Vorgehen bei Lockerungen von Corona-Auflagen für angemessen. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 20:48) weiterlesen...

Merkel und Macron einig bei Corona, Russland und Türkei. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte am Freitag in Berlin bei einem Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, sie sehe die EU mit Blick auf die beiden östlichen Nachbarländer der Staatengemeinschaft vor "großen Herausforderungen". BERLIN - Deutschland und Frankreich haben sich vor dem Gipfel der Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union geschlossen in der Steuerung der Corona-Pandemie sowie im Umgang mit der Türkei und Russland gezeigt. (Wirtschaft, 18.06.2021 - 20:47) weiterlesen...

WDH: Merkel und Macron: Russland und Türkei sind große Herausforderungen (fehlendes Wort ergänzt) (Wirtschaft, 18.06.2021 - 20:13) weiterlesen...

Merkel und Macron: Russland und Türkei sind große Herausforderungen. "Einerseits gibt Meinungsverschiedenheiten, anderseits sind wir aufeinander angewiesen, wenn wir bestimmte Fragen gemeinsam gestalten wollen. Das ist die Migrationsfrage, das ist die Frage der Zukunft Libyens, das ist die Frage der Zukunft Syriens", sagte Merkel am Freitag in Berlin zum Verhältnis zur Türkei. Sie sprach zum Auftakt eines Besuchs des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht die EU im Umgang mit Russland und der Türkei vor "großen Herausforderungen". (Wirtschaft, 18.06.2021 - 19:57) weiterlesen...