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Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.01.2020 - 17.00 Uhr

09.01.2020 - 17:01:24

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 09.01.2020 - 17.00 Uhr. Vorerst Entspannung im Iran-Konflikt - USA bieten Verhandlungen an

WASHINGTON/TEHERAN/BERLIN - Nach den gezielten Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran stehen die Zeichen vorerst auf Entspannung. "Wir sind bereit für ernsthafte Verhandlungen mit dem Iran ohne Vorbedingungen", schrieb die amerikanische UN-Botschafterin Kelly Craft an den UN-Sicherheitsrat. Teheran betonte, man wolle die USA mit politischen Mitteln aus der Region vertreiben. Trotz der Entspannungssignale hält Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Lage weiter für unberechenbar. "Es ist in niemandes Interesse, einen neuen Konflikt zu haben", sagte der Norweger am Donnerstag in Brüssel.

USA: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend deutlich gefallen

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend deutlich gefallen. Die Zahl der Anträge sank in der vergangenen Woche um 9000 auf 214 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Mittel einen Rückgang auf 220 000 Erstanträge erwartet.

GESAMT-ROUNDUP: Trüber Jahresausklang für Export und Maschinenbau

WIESBADEN/FRANKFURT - Der Export schwächelt, Maschinenbauer erhalten weniger Aufträge und die Weltbank senkt ihre Konjunkturprognose: Ein baldiges Ende der Flaute scheint vorerst nicht in Sicht. Globale Handelskonflikte und die Abkühlung der Weltkonjunktur belasteten die deutsche Exportbilanz auch im November. Einen Lichtblick gab es bei der Industrieproduktion. Ökonomen sehen darin aber noch keine Trendwende. Zudem beurteilt die Weltbank die globalen Wachstumsperspektiven skeptischer als zuletzt.

EU-Vorsitzender Plenkovic will mit Merkel über Erweiterung sprechen

ZAGREB - Kroatiens Ministerpräsident Andrej Plenkovic will bei seinem bevorstehenden Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Erweiterung der Europäischen Union im Südosten werben. "Wir versuchen, ein positives Klima zu schaffen", sagte der Regierungschef des aktuellen EU-Vorsitzlandes am Donnerstag in Zagreb bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Ratspräsident Charles Michel.

Tausende gehen in Frankreich gegen Rentenpläne auf die Straße

PARIS - In ganz Frankreich haben sich nach fünf Wochen Dauerstreiks erneut Tausende Menschen zum Protest gegen die Rentenreform versammelt. Demonstranten gingen am Donnerstagmittag etwa in der Hauptstadt Paris, in Nantes, Toulouse, Bordeaux und Marseille auf die Straße. Es ist der vierte Massenprotest, zu dem Gewerkschaften ihre Anhänger aufgerufen haben. In Paris kam es wieder zu massiven Störungen im Nahverkehr, im landesweiten Bahnverkehr gab es ebenfalls wieder Behinderungen. Auch Anwältinnen, Lehrer und Mitarbeiterinnen der Post legten ihre Arbeit nieder.

ROUNDUP: Trüber November für Deutschlands Exporteure

WIESBADEN - Schwacher November für Deutschlands Exporteure: Die Unternehmen lieferten Waren im Wert von 112,9 Milliarden Euro ins Ausland, das waren 2,3 Prozent weniger als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Die Einfuhren verringerten sich um 0,5 Prozent im Monatsvergleich auf 94,6 Milliarden Euro. Auch im laufenden Jahr erwartet die deutsche Wirtschaft zunächst keine rasche Besserung. Die Aussichten haben sich aktuell sogar verdüstert.

Eurozone: Arbeitslosenquote auf tiefstem Stand seit 2008

LUXEMBURG - Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone bleibt auf einem vergleichsweise niedrigen Stand. Wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte, betrug die Arbeitslosenquote im November wie im Vormonat 7,5 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Juli 2008. In der Europäischen Union betrug die Quote unverändert 6,3 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Beginn der monatlichen Aufzeichnungen Anfang 2000.

Deutsche Industrieproduktion erholt sich von jüngsten Rückschlägen

WIESBADEN - In der deutschen Industrie zeichnet sich ein Ende der jüngsten Schwächephase ab. Im November haben die Betriebe ihre Gesamtproduktion unerwartet stark gesteigert. Die Herstellung habe im Vergleich zum Vormonat um 1,1 Prozent zugelegt, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Analysten hatten zwar einen Anstieg erwartet, waren aber nur von einem Zuwachs um 0,8 Prozent ausgegangen.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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