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Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.09.2021 - 17.00 Uhr

08.09.2021 - 17:04:31

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 08.09.2021 - 17.00 Uhr. WTO-Chefin ruft Mitglieder zum Abbau von Handelsbarrieren auf

LONDON/GENF - Die Chefin der Welthandelsorganisation (WTO), Ngozi Okonjo-Iweala, hat die Mitgliedsländer zum Abbau von Handelsbeschränkungen aufgerufen. Handel sei ein entscheidender Faktor, um weltweite Herausforderungen wie den Klimawandel und die Coronavirus-Pandemie zu bewältigen, so Okonjo-Iweala bei einer Online-Veranstaltung der britischen Denkfabrik Chatham House am Mittwoch. Beispielsweise seien die Hersteller der Corona-Impfstoffe auf globale Zuliefererketten angewiesen. Diese würden durch Exportbeschränkungen gefährdet, so die WTO-Generaldirektorin. Freier Handel sei "eine Kraft des Guten", so Okonjo-Iweala weiter.

ROUNDUP 2: Biden bezeichnet Bedrohung durch Klimawandel als 'Alarmstufe rot'

NEW YORK - Nach verheerenden Überschwemmungen im Nordosten der USA hat Präsident Joe Biden bei einem Besuch im Katastrophengebiet mit drastischen Worten vor den Folgen des Klimawandels gewarnt. Die rasant fortschreitenden Veränderungen des Klimas entsprächen der "Alarmstufe Rot", sagte Biden. "Das Land und die Welt sind in Gefahr. Das ist keine Übertreibung. Das ist eine Tatsache", sagte Biden am Dienstag (Ortszeit) bei einem Besuch im New Yorker Stadtteil Queens. Im südlichen Bundesstaat Louisiana waren auch neun Tage nach Hurrikan "Ida" noch rund 400 000 Haushalte ohne Strom. Im westlichen Kalifornien bekämpften 15 000 Feuerwehrleute Wald- und Buschbrände.

ROUNDUP: Steinmeier wünscht sich mehr Tempo bei Innovationen in Deutschland

STOCKHOLM - Deutschland muss nach Auffassung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Innovationen schneller und mutiger werden. "Bei uns hapert es mit Sicherheit nicht am Willen", sagte er am Mittwoch in Stockholm. Es fehle aber manchmal "auch an der Entschlossenheit, voranzugehen und die unterschiedlichen Interessen, die es bei der Einführung solcher Großprojekte gibt, zusammenzuführen". Steinmeier betonte: "Das werden wir nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zukünftig besser machen müssen."

Türkische Lira unter Druck - Notenbank nimmt Kerninflation ins Visier

FRANKFURT - Die türkische Lira ist zur Wochenmitte erheblich unter Druck geraten. Sowohl gegenüber dem US-Dollar als auch zum Euro fiel die Währung am Mittwochvormittag um mehr als ein Prozent zurück. Für einen Dollar mussten zuletzt knapp 8,47 Lira gezahlt werden, ein Euro kostete rund 10 Lira.

Ifo-Institut: Materialmangel zieht Preiserhöhungen nach sich

MÜNCHEN - Der Materialmangel in der deutschen Industrie hat sich dem Ifo-Institut zufolge weiter verschärft. Immer mehr Unternehmen gäben ihre gestiegenen Einkaufspreise an ihre Kunden weiter. "Die Beschaffungskrise stellt eine reale Gefahr für den Aufschwung dar", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe, am Mittwoch.

Japans Wirtschaft wächst im Frühjahr stärker als gedacht

TOKIO - Die Wirtschaft Japans ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als bisher bekannt. Gegenüber dem ersten Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von April bis Juni um 0,5 Prozent, wie aus Regierungszahlen vom Mittwoch hervorgeht. Eine erste Schätzung hatte ein Wachstum von lediglich 0,3 Prozent ergeben. Auf das Jahr hochgerechnet (annualisiert) stieg das BIP um 1,9 Prozent. Die Erstschätzung hatte 1,3 Prozent betragen.

Weiterhin viele Bestellungen für Elektro-Industrie

FRANKFURT - Die deutsche Elektro-Industrie hat die Corona-Krise weitgehend hinter sich gelassen. Im Juli gingen mit einem Zuwachs von 21,8 Prozent erneut deutlich mehr Bestellungen ein als im Vergleichsmonat des Kernkrisenjahres 2020, wie der Branchenverband ZVEI am Mittwoch in Frankfurt berichtete. In den ersten sieben Monaten lagen die Order damit 26,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum und auch knapp 15 Prozent über dem Vorkrisenwert aus 2019.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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Devisen: Euro weiter schwach. Im US-Handel kostete die europäische Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1727 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1711 (Freitag: 1,1780) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8539 (0,8489) Euro. NEW YORK - Der Euro hat am Montag seine Verluste aus der vergangen Woche etwas ausgeweitet. (Boerse, 20.09.2021 - 21:01) weiterlesen...

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