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Deutschland, Volkswirtschaft

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.11.2019 - 17.00 Uhr

06.11.2019 - 17:04:25

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.11.2019 - 17.00 Uhr. 'Wirtschaftsweise' erwarten keine schwere Krise in Deutschland

BERLIN - Der jahrelange Aufschwung in Deutschland ist zu Ende - droht nun eine schwere Wirtschaftskrise? Die fünf "Wirtschaftsweisen" als Top-Berater der Bundesregierung sehen diese Gefahr derzeit nicht. Sie geben der Bundesregierung aber eine klare Botschaft mit auf den Weg: Sie muss mehr tun, damit "Wachstumskräfte" gestärkt werden. Also Unternehmen entlasten und mehr in Bildung und Forschung sowie den Ausbau des schnellen Internets investieren - und sich notfalls höher verschulden. Denn es gibt große Zukunftsaufgaben: der digitale Wandel, der die Arbeitswelt tiefgreifend verändert und der Kampf gegen den Klimawandel.

USA: Produktivität fällt erstmals seit vier Jahren

WASHINGTON - In den USA ist die Produktivität der Wirtschaft erstmals seit knapp vier Jahren gefallen. Auf das Jahr hochgerechnet fiel der Output je Stunde im dritten Quartal um 0,3 Prozent, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in einer ersten Schätzung mitteilte. Das ist der erste Rückgang seit dem Schlussquartal 2015. Analysten hatten im Mittel einen Zuwachs um 0,9 Prozent erwartet.

ROUNDUP/Stalin-Methoden und Putin-Freunde: Johnson teilt gegen Labour aus

LONDON - Großbritannien droht ein schmutziger Wahlkampf. Premierminister Boris Johnson fuhr am Mittwoch scharfe Attacken gegen die Oppositionspartei Labour seines Herausforderers Jeremy Corbyn. Zugleich gerät Johnsons Konservative Partei fünf Wochen vor der Parlamentswahl am 12. Dezember unter Druck - als arrogant empfundene Aussagen eines wichtigen Parteifunktionärs und Vorwürfe eines Fake-Videos sorgen für Empörung.

ROUNDUP 2: Prominente Unterstützung für Scholz/Geywitz bei SPD-Chefsuche

BERLIN - Knapp zwei Wochen vor Beginn der Stichwahl um den SPD-Vorsitz haben Olaf Scholz und Klara Geywitz weitere prominente Unterstützung erhalten. Justizministerin Christine Lambrecht, Familienministerin Franziska Giffey, Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil warben am Mittwoch für das Duo, das sich für eine Fortsetzung der großen Koalition einsetzt.

ROUNDUP/Scholz: Deutschland offen für europäisches Einlagen-Sicherungssystem

BRÜSSEL/LONDON - Nach Jahren des politischen Stillstands hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz überraschend Bereitschaft für eine europäische Sicherung für Sparguthaben signalisiert - stößt aber in der großen Koalition auf Widerstand. "Eine europäische Einlagen-Rückversicherung würde die Widerstandsfähigkeit nationaler Einlagensicherungen bedeutend stärken", schrieb Scholz (SPD) in einem Gastbeitrag für die "Financial Times". "Das ist kein kleiner Schritt für einen deutschen Finanzminister." Die Reaktionen waren geteilt.

ROUNDUP 2/Ukraine-Affäre: Neue Botschafter-Aussage bringt Trump in Bedrängnis

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump gerät durch neue Angaben eines Schlüsselzeugen bei den Untersuchungen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren weiter in Bedrängnis. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus wollen herausfinden, ob Trump Militärhilfe in Höhe von rund 400 Millionen US-Dollar als Druckmittel einsetzte, um die Ukraine zu Ermittlungen zu bringen, die ihm im US-Wahlkampf nutzen könnten. Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, lieferte in einer am Dienstag veröffentlichen Erklärung eine Antwort.

Scholz: Deutschland offen für europäisches Einlagen-Sicherungssystem

BRÜSSEL/LONDON - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat nach Jahren des politischen Stillstands grundsätzliche Bereitschaft für eine europäische Sicherung für Sparguthaben signalisiert. "Eine europäische Einlagen-Rückversicherung würde die Widerstandsfähigkeit nationaler Einlagensicherungen bedeutend stärken", schrieb Scholz in einem Gastbeitrag für die "Financial Times". "Das ist kein kleiner Schritt für einen deutschen Finanzminister."

Eurozone: Unternehmensstimmung hellt sich deutlicher auf als erwartet

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im Oktober deutlicher aufgehellt als zunächst gedacht. Der vom Institut Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex stieg um 0,5 Punkte auf 50,6 Zähler, wie Markit am Mittwoch in London in nach einer zweiten Schätzung mitteilte. In einer ersten Erhebung war noch ein Wert von 50,2 Punkten ermittelt worden. Da der Indikator weiter nur knapp über der Wachstumsmarke von 50 Punkten liegt, sprach Markit von einer wirtschaftlichen Aktivität nahe Stagnation.

Regierung zieht Halbzeitbilanz: 'Viel erreicht', 'Noch viel zu tun'

BERLIN - Die Bundesregierung hat zur Halbzeit der Legislaturperiode den Anspruch zum Weitermachen bekräftigt. "Zusammen mit den Bundestagsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben wir viel erreicht und umgesetzt - aber es bleibt auch noch viel zu tun", heißt es in der gut 80-seitigen Zwischenbilanz, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe und dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Das Bundeskabinett will sich am Mittwoch (9.30 Uhr) damit befassen. Formell soll das Kabinett dem Vernehmen nach eine Kenntnisnahme beschließen. Eine politische Bewertung sollen die jeweiligen Koalitionsparteien übernehmen.

Eurozone: Einzelhandel steigert Umsätze überraschend

LUXEMBURG - Die Einzelhändler in der Eurozone haben ihre Umsätze im September überraschend gesteigert. Die Erlöse stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Analysten hatten mit einer Stagnation gerechnet.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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