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PwC Deutschland

Die Zukunft der Fertigung neu denken

01.04.2021 - 10:52:30

Die Zukunft der Fertigung neu denken. D?sseldorf - - PwC-Studie: Corona-Pandemie beschleunigt multi-komplexe Herausforderungen - Priorit?t deutscher Unternehmen liegt noch st?rker auf der Digitalisierung - Die digitale Fabrik nimmt Formen an / Technologie-Budgets steigen weltweit im Schnitt um 4% Das kommende halbe Jahr der Corona-Pandemie ...

D?sseldorf -

- PwC-Studie: Corona-Pandemie beschleunigt multi-komplexe Herausforderungen - Priorit?t deutscher Unternehmen liegt noch st?rker auf der Digitalisierung - Die digitale Fabrik nimmt Formen an / Technologie-Budgets steigen weltweit im Schnitt um 4%

Das kommende halbe Jahr der Corona-Pandemie wird f?r Unternehmen der industriellen Fertigung weiterhin eine gro?e Belastungsprobe darstellen. Denn eine Vielzahl von Herausforderungen sind mit COVID-19 verkn?pft: die Aufrechterhaltung des eigenen Gesch?fts, die Gesundheit der Mitarbeiter, die Sicherung von Arbeitspl?tzen, zugleich die digitale Transformation von Produktion, Erzeugnissen, Services bis hin zum Vertrieb und nicht zuletzt die Einf?hrung und Umsetzung von Nachhaltigkeitsma?nahmen. Dies geht aus der aktuellen Studie "Die Zukunft der Fertigung neu denken" der Wirtschaftspr?fungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervor, die auf einer Befragung von ?ber 580 Entscheidern von Industrieunternehmen in China, Japan, den USA, Gro?britannien und Deutschland basiert. Deutlich wird: Die hohe Komplexit?t der Lieferketten und die globalen Verflechtungen der stark exportorientierten Industrieunternehmen korrespondieren mit einer hohen Bandbreite von Herausforderungen f?r die Organisation entlang der gesamten Wertsch?pfungskette und entsprechenden Ma?nahmen zur Krisenbew?ltigung.

Deutschland: Digitalisierung im Fokus

In den kommenden ein bis zwei Jahren werden sich mit einer erfolgreichen Bek?mpfung des Virus auch die Akzente der Entscheider wieder leicht verschieben: w?hrend die Ma?nahmen rund um den Gesundheitsschutz der Mitarbeiter erwartungsgem?? wieder abflauen, gewinnt die Digitalisierung weiter stark an Bedeutung. Im globalen Vergleich f?llt auf, dass gerade in Deutschland mehr Augenmerk auf die Digitalisierung gelegt werden wird als in anderen L?ndern. W?hrend z.B. in China lediglich ein Drittel der Entscheider das Thema "Digitalisierung von Produkten und Dienstleistungen" als gro?e Herausforderung der kommenden 6 Monate sieht, liegt der Anteil in Deutschland bei fast der H?lfte der Befragten. "Nat?rlich wird das Business auch in China einen Schwerpunkt der kommenden Jahre auf die Digitalisierung legen", bemerkt Dr. Klaus-Peter Gushurst, Leiter des Bereichs Industries & Innovation bei PwC. "Unsere Ergebnisse deuten allerdings darauf hin, dass sie in Deutschland eine h?here Relevanz besitzt. Dies k?nnte auch als Indiz f?r den vielzitierten Nachholbedarf der deutschen Industrie gewertet werden, aber ebenso den Anspruch unterstreichen, auch beim Thema digitale Fabrik global vorne zu liegen."

Industrie r?stet technologisch auf

In den kommenden zwei Jahren werden die Unternehmen weltweit ihr Augenmerk auf die technologische Aufr?stung legen: Der Anteil derjenigen Entscheider, die ihre Priorit?ten auf Cyber-Sicherheit und die Einf?hrung digitaler Produktionssystemen und -technologien legen, steigt bis 2023 um jeweils ?ber 20%. In China ist der Anstieg im Bereich Cyber-Sicherheit am h?chsten (+39%), in Deutschland im Bereich der Produktionsabl?ufe (+30%). Dabei spielen in Deutschland die Cloud- und IoT- Technologien eine besondere Rolle: 79% der deutschen Entscheider geben an, ihre Priorit?ten im kommenden halben Jahr auf die Cloud zu richten, das sind 10% mehr als in der Gesamtstichprobe. Im Bereich IoT ist die Differenz mit 12% sogar noch leicht h?her. Dies unterstreicht die Bedeutung des Cloud Themas, insbesondere mit den f?hrenden Anbietern wie Microsoft und AWS.

Entsprechend werden auch die Ausgaben f?r digitale Technologien in den kommenden Jahren steigen. Kurzfristig liegen Gro?britannien, die USA und Japan mit einer Erh?hung der Tech-Budgets von 0,8% bzw. 0,9% an der Spitze der untersuchten L?nder, w?hrend China z.B. die Budgets sogar noch leicht k?rzt (-0,2%). In den kommenden zwei Jahren werden die Budgets in den USA und Deutschland am st?rksten wachsen (um 4,4 bzw. 4,2%).

Fabrik der Zukunft - nicht ohne qualifizierte Mitarbeiter

Mit diesen Ma?nahmen ger?t auch die digitale Fabrik mehr und mehr in Reichweite. Tats?chlich wird diese aber nicht ohne intensive Vorbereitung und Schulung der Belegschaften umgesetzt werden k?nnen. Mehr als die H?lfte aller Entscheider will deshalb in den kommenden zwei Jahren, die Mitarbeiter digital weiterqualifizieren, sie vernetzen und Arbeitsabl?ufe automatisieren. "Bei der digitalen Transformation geht es eben nicht nur um Kn?pfe. Es geht vor allem auch um K?pfe", bemerkt Gushurst, "die Unternehmen haben einen realistischen Blick auf die tats?chliche Nutzung neuer Technologien jenseits von Hype-Zyklen. Ohne eine Unternehmenskultur jedoch, die jedem Mitarbeiter auf die digitale Reise mitnimmt, wird die mehrj?hrige Transformation nicht gelingen."

?ber den PwC Manufacturing COO Survey:

Der PwC Manufacturing COO Survey ist das Ergebnis einer viertelj?hrlichen Panelbefragung unter mehr als 580 F?hrungskr?ften der industriellen Fertigung in China, Japan, dem Vereinigten K?nigreich, den USA und Deutschland. Neben einer Einsch?tzung der allgemeinen Gesch?ftsherausforderungen und Priorit?ten greift die Studie Themen von weitreichender Bedeutung wie Lieferketten, Cyber-Sicherheit oder neuen Technologien auf.

?ber PwC:

PwC betrachtet es als seine Aufgabe, gesellschaftliches Vertrauen aufzubauen und wichtige Probleme zu l?sen. Mehr als 284.000 Mitarbeiter in 155 L?ndern tragen hierzu mit hochwertigen, branchenspezifischen Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftspr?fung, Steuer- und Unternehmensberatung bei.

Die Bezeichnung PwC bezieht sich auf das PwC-Netzwerk und/oder eine oder mehrere der rechtlich selbstst?ndigen Netzwerkgesellschaften. Weitere Details unter http://www.pwc.com/structure .

Pressekontakt:

Sven Hoffmann PwC Communications Tel.: +49 211 981-7466 E-Mail: mailto:sven.michael.hoffmann@pwc.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/8664/4879354 PwC Deutschland

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