Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Immobilien, Wohnungswirtschaft

Die Wohnungswirtschaft hat den Beschluss des Grünen-Parteitages kritisiert, Immobilienkonzerne notfalls zu enteignen.

16.11.2019 - 01:03:02

Wohnungswirtschaft kritisiert Grünen-Beschluss zu Enteignungen

"Ein zu leichtfertiger Umgang mit dem Thema Enteignung untergräbt das Vertrauen in den Staat, der an vielen anderen Stellen vorher nicht alles unternimmt, um schlechte Zustände rechtzeitig zu unterbinden", sagte der Präsident der Wohnungswirtschaft GdW, Axel Gedaschko, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). Der Staat dürfe nicht aufgrund eigener Nachlässigkeit den Weg des geringsten Widerstandes suchen.

Die Grünen hatten am Freitagabend mit überwältigender Mehrheit neue Positionen in der Mieten- und Wohnungspolitik gefasst. Dazu zählt auch die Enteignung als letztes Mittel, damit Kommunen bei grobem Missbrauch von Eigentumsrechten Wohnungskonzerne gegen Entschädigung vergesellschaften könnten. Grünen-Chef Robert Habeck sagte, eine Vergesellschaftung sei ein krasser Eingriff in die Eigentumsverhältnisse, der nur mit Bedacht gezogen werden dürfe. Das Signal "Bauen lohnt sich nicht" dürfe nicht vom Parteitag ausgehen. "Es ist ein scharfes Schwert, es darf nicht durch dauerhafte Benutzung stumpf gemacht werden", sagte Habeck in Bielefeld. Die Wohnungswirtschaft zeigte jedoch Verständnis dafür, dass die Politik im Zweifel jene Grundstückseigentümer enteignen wolle, die ungenutzte Grundstücke nicht verkaufen wollten. "Lediglich bei der Ausübung von Enteignungen bei verkaufsunwilligen Grundeigentümern sehen wir einen eng begrenzten Raum. Es geht um Erleichterung in Richtung einer besser praktikablen Enteignung als allerletzte Möglichkeit bei sehr renitenten Grundeigentümern", sagte Gedaschko. Die Wohnungswirtschaft habe ein Grundverständnis für Probleme wie Bodenspekulation, Spekulation mit Baugenehmigungen und auch die mangelnde Pflege von Wohngebäuden oder gar bewusstes Leerstehen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Wollseifer bleibt Handwerkspräsident. Der 64-Jährige wurde am Donnerstag von den Delegierten des Deutschen Handwerkstages in Wiesbaden für eine dritte Amtszeit als Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) gewählt. Wollseifer ist seit 2014 Präsident des Spitzenverbandes. Er ist Maler- und Lackierermeister und leitet einen Handwerksbetrieb. WIESBADEN/BERLIN - Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer ist im Amt bestätigt worden. (Boerse, 12.12.2019 - 17:24) weiterlesen...

Auswertung zeigt Rückschritte bei der Wärmewende für Gebäude. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Energiedienstleisters Techem, die am Donnerstag in Eschborn veröffentlicht wurde. Bereinigt um den Einfluss des Wetters lag demnach der Erdgas- und Heizölverbrauch in Mehrfamilienhäusern um 1,1 und 1,5 Prozent über den Werten des Vorjahres. Lediglich beim Verbrauch von Fernwärme verzeichnete die Studie einen minimalen Rückgang von 0,3 Prozent. ESCHBORN - Der Wärmeverbrauch von Wohngebäuden ist in Deutschland im dritten Jahr hintereinander gestiegen. (Boerse, 12.12.2019 - 15:49) weiterlesen...

KORREKTUR: Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen. (Im letzten Absatz wird klargestellt, dass sich die Aussagen des FDP-Abgeordneten auf eine von der AfD geforderte vollständige Rückkehr zur Meisterpflicht beziehen.) KORREKTUR: Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen (Boerse, 12.12.2019 - 13:26) weiterlesen...

KORREKTUR/Altmaier: Rückkehr zur Meisterpflicht stärkt Handwerk. (Es wird klargestellt, dass sich die Aussagen des FDP-Abgeordneten auf eine von der AfD geforderte vollständige Rückkehr zur Meisterpflicht beziehen.) KORREKTUR/Altmaier: Rückkehr zur Meisterpflicht stärkt Handwerk (Wirtschaft, 12.12.2019 - 13:25) weiterlesen...

Bundestag beschließt Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen. Das Parlament verabschiedete am Donnerstag Änderungen der Handwerksordnung. Die Meisterpflicht wird damit für insgesamt zwölf Gewerke wieder eingeführt - darunter sind etwa Fliesen- und Parkettleger, Rollladentechniker oder Orgelbauer. Bestehende Betriebe, die derzeit nicht der Meisterpflicht unterliegen, dürfen auch weiterhin ihr Handwerk selbstständig ausüben und sollen einen Bestandsschutz erhalten. BERLIN - Der Bundestag hat die Rückkehr zur Meisterpflicht in vielen Berufen beschlossen. (Boerse, 12.12.2019 - 12:52) weiterlesen...

Altmaier: Rückkehr zur Meisterpflicht stärkt Handwerk. Altmaier sagte am Donnerstag vor der Abstimmung im Bundestag, das Handwerk werde damit gestärkt. Die Zustimmung zum Handwerk werde in der Bevölkerung weiter wachsen. Die Branche leiste zudem einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung. BERLIN - Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die Rückkehr zur Meisterpflicht als gute Nachricht für das Handwerk und die Kunden bezeichnet. (Boerse, 12.12.2019 - 12:39) weiterlesen...