Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Industrie, Umweltschutz

Die Unternehmen aus energieintensiven Branchen wie Chemie, Stahl, Papier oder Zement fordern eine konkrete Klima-Strategie von der Politik.

25.05.2021 - 06:57:46

Industrie verlangt Klimahilfe

"Ohne einen Plan, wie das gehen soll", habe die Regierung die Klimaziele verschärft, sagte BASF-Chef Martin Brudermüller dem "Handelsblatt". Es werde Zeit, dass die Politik ihre "Flughöhe der Ambitionen" verlasse und sich an die Arbeit mache.

Auch Bernhard Osburg, Chef von Thyssenkrupp Steel Europe, fordert: "Es muss jetzt um die Umsetzung gehen." Er verlangt "Überweisungen", sprich einen Fonds, der die Investitionen der Firmen in klimaneutrale Technologien, Anlagen und Verfahren fördert. "Die Herausforderung, global wettbewerbsfähig zu bleiben und die Klimaschutzziele zu erreichen, ist enorm. Wir werden dies ausschließlich durch intensive politische Unterstützung und die richtigen Rahmenbedingungen erreichen können", sagte Aurubis-Chef Roland Harings dem "Handelsblatt". Dominik von Achten, Chef von Heidelbergcement, hält eine langfristige Planungssicherheit für entscheidend für das Gelingen der Transformation. Unterstützung der Politik erhofft er sich zum Beispiel beim Aufbau einer Infrastruktur für den Transport von Wasserstoff, ebenso bei der Skalierung von Technologien zur CO2-Reduzierung und -Abscheidung. Für Matthias Zachert, Chef des Spezialchemiekonzerns Lanxess, ist entscheidend, dass die Industrie Zugriff auf viel mehr erneuerbare Energien bekommt, "und zwar zu wettbewerbsfähigen Preisen". Dringend erforderlich sei eine Entlastung bei den Stromkosten, etwa von der EEG-Umlage und Teilen der Netzentgelte. Die Bundesregierung hat der Industrie in den vergangenen Monaten zwar Hilfen in Aussicht gestellt und Programme entworfen, allerdings ist bislang kaum Geld geflossen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

WDH: Unruhe bei Kreuzfahrtschiffbauer Meyer - 660 Arbeitsplätze sollen weg. (Im 2. Satz der Meldung vom 7. Juni muss es richtig heißen: Jan rpt Jan Meyer (nicht: Tim Meyer)) WDH: Unruhe bei Kreuzfahrtschiffbauer Meyer - 660 Arbeitsplätze sollen weg (Boerse, 12.06.2021 - 15:43) weiterlesen...

Materialmangel - Mehr als zwei Monate Wartezeit auf Handwerker. "Im Bau und Ausbau sind es durchschnittlich 8,8 Wochen", sagte Wollseifer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag). Ein Grund für die lange Wartezeit sei die Unterbrechung der Lieferketten in der Pandemie. "Baumaterialien sind knapp und die Materialpreise haben sich exorbitant erhöht", sagte Wollseifer. BERLIN - Gut zwei Monate müssen einige Menschen in Deutschland derzeit Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer zufolge auf einen Handwerker oder eine Handwerkerin warten. (Boerse, 12.06.2021 - 10:25) weiterlesen...

KORREKTUR: Weniger Umsatz - Handwerk spürt Materialmangel und Corona-Maßnahmen. (Im ersten Absatz, dritter Satz, wird klargestellt, dass der Rückgang der Erlöse bei 7,5 rpt 7,5 Prozent lag.) KORREKTUR: Weniger Umsatz - Handwerk spürt Materialmangel und Corona-Maßnahmen (Boerse, 11.06.2021 - 13:29) weiterlesen...

Maschinenbauer: Fachkräftemangel verschärft sich wieder. Drei von vier Unternehmen rechnen bis Ende des laufenden Jahres mit einem Personalaufbau, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Branchenverbandes VDMA unter rund 570 Personalverantwortlichen hervorgeht. Dabei zeichnet sich ein Mangel an Fachkräften ab. Das gilt vor allem für Ingenieurberufe und Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung. Mehr als 40 Prozent der Befragten rechnen hier mit einer Verschärfung der Lage in den kommenden sechs bis zwölf Monaten. FRANKFURT - Nach dem Corona-Krisenjahr 2020 will die Mehrheit der Maschinenbauer wieder neue Jobs schaffen. (Boerse, 11.06.2021 - 09:46) weiterlesen...

Weniger Umsatz - Handwerk spürt Materialmangel und Corona-Maßnahmen. Zum ersten Mal seit 2013 sanken die Umsätze im zulassungspflichtigen Handwerk in einem ersten Quartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Die Wiesbadener Behörde bezifferte den Rückgang der Erlöse in den ersten drei Monaten 2021 auf 7,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Zahl der Beschäftigten sank um 1,7 Prozent. WIESBADEN - Materialmangel und Corona-Beschränkungen haben die Geschäfte der Handwerker in Deutschland zu Jahresbeginn belastet. (Boerse, 11.06.2021 - 08:59) weiterlesen...

G7: Nach Corona-Ausbruch ein deutscher Sicherheitsmann in Quarantäne. Das teilte ein Regierungssprecher am Freitag in Berlin mit. Dies habe keine Auswirkungen auf die Reise der Kanzlerin und ihrer Delegation zu dem Gipfel in Carbis Bay, erklärte er weiter. Merkel wollte gegen Freitagmittag im englischen Cornwall eintreffen. CARBIS BAY - Nach dem Corona-Ausbruch in einem Hotel beim G7-Gipfel in Cornwall hat sich ein Sicherheitsmann der deutschen Vorausdelegation von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorsorglich in Quarantäne begeben. (Boerse, 11.06.2021 - 08:36) weiterlesen...