Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Internet, Union

Die Union sieht den Vorstoß von SPD-Chefin Andrea Nahles kritisch, Internetkonzerne wie Google und Facebook dazu zwingen, bestimmte Daten für die Konkurrenz offenzulegen.

14.02.2019 - 03:26:43

Union kritisiert Daten-für-alle-Konzept von Nahles

Im Detail sei der Vorschlag für ein "Daten für alle"-Gesetz "viel zu unkonkret und unausgegoren", sagte die Vize-Chefin der Unions-Bundestagsfraktion, Nadine Schön (CDU), dem "Handelsblatt". "Unklar bleibt, wer genau die Daten teilen muss und welche Daten im Konkreten gemeint sind."

Die SPD argumentiere auch zu sehr aus dem Blickwinkel des vermeintlich Schwächeren, kritisierte Schön. "Gerade im Bereich der Maschinendaten haben wir in Deutschland ungeheure Potenziale, die es zu nutzen gilt", betonte die CDU-Politikerin. "Hier kann eine Datenteilungspflicht zum Bumerang werden", warnte sie. "Wollen wir wirklich, dass unsere erfolgreichen Mittelständler ihre Daten mit den von der SPD-beschrieben übermächtigen chinesischen wie amerikanischen Plattformen teilen müssen?" Schön betonte, dass vor allem für das "Training von Künstlicher Intelligenz" sehr viele qualitativ hochwertige Daten gebraucht würden. "Wir müssen also in erster Linie über Anreize nachdenken, damit Unternehmen ihre Datensilos auf freiwilliger Basis teilen", sagte die CDU-Politikerin. Dafür bedürfe es gemeinsamer technischer Standards, die einen Austausch von Daten, auch Interoperabilität genannt, ermöglichen. Nötig sei aber auch Rechtssicherheit bei einer möglichen gemeinsamen Datennutzung. Somit müssten beispielsweise wettbewerbsrechtliche wie Haftungs-Fragen mitgedacht werden, sagte Schön. Für eine "stimmige" Daten-Strategie müssten letztlich europäische Lösungen gefunden werden. "Diesem Anspruch werden die Vorschläge der SPD nicht gerecht", so Schön.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Große Wirtschaftsmächte warnen vor Facebook-Geld Libra. Die Finanzminister und Zentralbanker der G7-Industriestaaten hätten alle "schwere Bedenken" gegen die Libra, sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) beim Treffen der G7-Finanzminister und Notenbankchefs am Mittwoch in Chantilly bei Paris. "Ich bin fest davon überzeugt, dass jetzt schnell gehandelt werden muss", forderte der Vizekanzler. CHANTILLY - Deutschland, Frankreich, die USA und andere große Wirtschaftsmächte warnen vor einer digitalen Währung des Internetriesen Facebook . (Boerse, 17.07.2019 - 16:45) weiterlesen...

Microsoft schließt langfristige Cloud-Allianz mit AT&T. Die Vereinbarung habe einen Wert von mehr als zwei Milliarden Dollar, berichtete der Sender CNBC unter Berufung auf informierte Personen am Mittwoch. Mit dem Deal setzt AT&T für seine über 250 000 Mitarbeiter künftig auf Microsofts Cloud-Service Azure und will alle Arbeitsabläufe in die öffentliche Cloud auslagern. REDMOND - Microsoft hat für sein Cloud-Geschäft eine mehrjährige Allianz mit dem US-Telekom-Riesen AT&T zur gemeinsamen Nutzung ihrer Technologien geschlossen. (Boerse, 17.07.2019 - 16:20) weiterlesen...

Nach Kritik: Amazon ändert Umgang mit Marktplatz-Händlern. Im Gegenzug zu umfangreichen Änderungen der Geschäftsbedingungen wird ein sogenanntes Missbrauchsverfahren eingestellt, wie Deutschlands oberste Wettbewerbshüter am Mittwoch in Bonn mitteilten. Das Verfahren war im November 2018 eingeleitet worden, nachdem sich zahlreiche Händler beschwert hatten. Sie bemängelten Haftungsregeln, die zu ihren Lasten gingen, intransparente Kündigungen und Sperrungen von Konten sowie einbehaltene oder verzögerte Zahlungen. BONN - Der Online-Riese Amazon ändert auf Druck des Bundeskartellamts seinen Umgang mit Händlern, die über "Amazon Marktplätze" ihre Produkte verkaufen. (Boerse, 17.07.2019 - 16:15) weiterlesen...

Gamescom in Köln mit erweiterter Fläche - Erstmals Eröffnungs-Show. BERLIN/KÖLN - Für die Gamescom stellt die Koelnmesse in diesem Jahr rund fünf Prozent mehr Fläche zur Verfügung. Insgesamt werde das Event für digitale Spiele (20. bis 24. August) 210 000 Quadratmeter belegen, kündigte Gerald Böse, Chef der Koelnmesse, am Mittwoch in Berlin an. Auch damit solle die Aufenthaltsqualität für die Besucher weiter erhöht werden. Zur bisherigen Ausstellungsfläche kommt diesmal noch eine weitere Hallenebene für Events hinzu. Insgesamt werden wieder über 1000 Aussteller aus über 50 Ländern erwartet. Im vergangenen Jahr verzeichnete das nach eigenen Angaben weltgrößte Event für Computer- und Videospiele rund 370 000 Besucher. Gamescom in Köln mit erweiterter Fläche - Erstmals Eröffnungs-Show (Boerse, 17.07.2019 - 15:47) weiterlesen...

G7-Staaten haben 'schwere Bedenken' gegen Facebooks Digitalwährung. Die Finanzminister und Zentralbanker der großen Industriestaaten (G7) hätten alle "schwere Bedenken", sagte Finanzminister Olaf Scholz (SPD) beim Treffen der G7-Finanzminister und Notenbankchefs am Mittwoch in Chantilly bei Paris. PARIS - Die großen Wirtschaftsmächte sehen die Einführung einer digitalen Währung des Internetriesen Facebook äußerst kritisch. (Wirtschaft, 17.07.2019 - 15:46) weiterlesen...

Schwieriger Kampf gegen gefälschte Online-Bewertungen. Die Kriterien für Bewertungen seien bei den Internet-Portalen sehr unterschiedlich, sagte Tatjana Halm von der Verbraucherzentrale Bayern am Mittwoch in München. Oft sei auch nicht klar, welche Sicherheitsvorkehrungen Internet-Seiten treffen, um absichtlich falsche Kommentare zu finden. MÜNCHEN - Gefälschte Online-Bewertungen sind nach Ansicht von Verbraucherschützern für Kunden kaum zu erkennen. (Boerse, 17.07.2019 - 15:33) weiterlesen...