USA, Computer

Die Telekom-Großkundentochter T-Systems verkauft den Betrieb von Großrechnern an den US-Konzern IBM.

13.01.2019 - 15:48:27

T-Systems verkauft Geschäftsteil an IBM

"Die bestehenden Kundenverträge bleiben unberührt", sagte ein T-Systems-Sprecher dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). 400 Mitarbeiter in sechs Ländern wechseln im Mai zu IBM, wie es in einer internen Mitteilung heißt, über welche die Zeitung berichtet. T-Systems will sich laut "Handelsblatt" nicht komplett aus dem Geschäft mit Großrechnern zurückziehen, sondern künftig Dienstleistungen gemeinsam mit IBM anbieten.

Eine Zustimmung der Wettbewerbsbehörden steht noch aus. Damit treibt der neue T-Systems-Chef Adel Al-Saleh den Umbau der Telekom-Tochter voran. Im Juni hatte er den Abbau von 10.000 der insgesamt rund 37.000 Stellen angekündigt ? davon fast 6.000 in Deutschland. Zudem soll die Zahl der Städte mit Standorten von mehr als 100 auf 25 Städte reduziert werden. Querschnittsfunktionen werden in Hamburg, Berlin, Bonn, Darmstadt, Frankfurt am Main, Leinfelden und München gebündelt. Vor rund zwei Wochen hatte Al-Saleh dann auch die Geschäftsführung von T-Systems von sechs auf vier Mitglieder verkleinert. Insgesamt erwartet die Geschäftsführung eine Einsparung von 600 Millionen Euro. Schon zwischen 2014 und 2015 waren bei T-Systems fast 5.000 Stellen abgebaut worden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

SIEMENS IM FOKUS: Der jüngste Coup des Herrn K.. So haben die Münchener mit ihrem Chef Joe Kaeser die größte Transformation seit Jahren angestoßen. An deren Ende soll ein Digitalkonzern stehen. Mit dem aktuellen Sorgenkind, der Energiesparte, verfahren die Münchner nach altbewährtem Rezept: Es soll an die Börse. Was bei Siemens los ist, was Analysten sagen und was die Aktie macht. MÜNCHEN - Der Industriekonzern Siemens häutet sich weiter. (Boerse, 22.05.2019 - 08:32) weiterlesen...

Kreise: USA könnten weitere chinesische Unternehmen auf schwarze Liste setzen. Betroffen sein sollen bis zu fünf Unternehmen, darunter Hikvision und Zhejiang Dahua Technology, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Diesen Unternehmen, die auf Videoüberwachung spezialisiert sind, könnte dann der Zugang zu wichtiger US-Technik oder Software vorenthalten werden. WASHINGTON - Die US-Regierung erwägt Kreisen zufolge, weiteren chinesischen Unternehmen ähnliche Beschränkungen wie dem Telekomausrüster Huawei aufzuerlegen. (Boerse, 22.05.2019 - 08:27) weiterlesen...

Ölpreise geben weiter nach. Händler nannten die Aussicht auf eine schwächere Rohölnachfrage als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 71,72 US-Dollar. Das waren 46 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 55 Cent auf 62,58 Dollar. Seit Wochenbeginn geben die Notierungen im Trend nach. SINGAPUR - Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter nachgegeben. (Boerse, 22.05.2019 - 08:04) weiterlesen...

Devisen: Euro gibt leicht nach. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1155 US-Dollar und damit etwas weniger als im asiatischen Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1161 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch im frühen Handel etwas nachgegeben. (Boerse, 22.05.2019 - 07:45) weiterlesen...

Venezuelas Außenminister: Wir wollen keinen Krieg mit den USA. Das betonte Außenminister Jorge Arreaza am Dienstagabend (Ortszeit) in Kubas Hauptstadt Havanna. "Wir bereiten uns vielleicht darauf vor, weil uns die Umstände dazu zwingen, aber wir wollen Frieden", sagte Arreaza während eines Treffens des Rats der Bolivarischen Allianz (Alba), eines Zusammenschlusses mehrerer Länder, den Kuba und Venezuela anführen. HAVANNA - Im Ringen um die Macht in Venezuela will die Regierung von Staatspräsident Nicolás Maduro einen Dialog mit den USA und "keinen Krieg". (Boerse, 22.05.2019 - 07:25) weiterlesen...

Trump stellt Demokraten Bedingung für Gespräche zu Infrastrukturpaket. Bevor man dieses Vorhaben gemeinsam angehe, solle der US-Kongress das Handelsabkommen mit Mexiko und Kanada ratifizieren, schrieb Trump in einem am Dienstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Brief an die Chefs der Demokraten im Repräsentantenhaus und im Senat, Nancy Pelosi und Chuck Schumer. Mit beiden Politikern will sich der Präsident am Mittwoch treffen, um über die Infrastrukturpläne zu sprechen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat weitere Gespräche mit den Demokraten über ein billionenschweres Infrastrukturpaket überraschend an eine Bedingung geknüpft. (Boerse, 22.05.2019 - 06:22) weiterlesen...