Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Auto, Industrie

Die Produktion in der Autoindustrie ist eng getaktet und durchgeplant.

14.02.2021 - 12:40:31

Grenzkontrollen - Autoindustrie erwartet Werksschließungen. Doch die Grenzkontrollen könnten das durcheinander bringen.

Berlin - Die deutsche Autoindustrie befürchtet durch die Kontrollen und Corona-Testpflicht an mehreren Grenzen erhebliche Lieferprobleme und bereits am Montag Werksschließungen.

Durch die zu erwartenden Probleme an den Grenzübergängen werde die Automobilproduktion ab Montagmittag größtenteils zum Erliegen kommen, teilte ein Sprecher des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) am Sonntag in Berlin mit. «Die Werke in Ingolstadt, Regensburg, Dingolfing, Zwickau und Leipzig sind als erste betroffen.» Die Autoindustrie fordert, bis zum Aufbau ausreichender Testkapazitäten an den Grenzen, mindestens aber für die nächsten vier Tage, auf eine ärztliche Testbestätigung zu verzichten und ersatzweise Selbstschnelltests für Fahrer zuzulassen.

Nach der Ausbreitung neuer Virusvarianten hat Deutschland die Regeln für die Einreise aus EU-Staaten erneut verschärft und teilweise Kontrollen an der Grenze angeordnet. Seit Sonntag dürfen aus Tschechien und weiten Teilen von Tirol in Österreich nur noch Deutsche, Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland, landwirtschaftliche Saisonarbeitskräfte und Gesundheitspersonal einreisen.

Einreisen nach Deutschland sollen für wenige Ausnahmen möglich sein, darunter für «Personal im Gütertransport und sonstiges erforderliches Transportpersonal». Den Angaben zufolge fallen Ausnahmeprivilegien für Transportmitarbeiter weg, so dass diese jetzt - wie jeder normale Einreisende auch - ein negatives Testergebnis bei der Einreise mit sich führen müssen. Die Bundesregierung stufte auch die Slowakei als Gebiet mit besonders gefährlichen Virusmutationen ein.

Lkw-Fahrer müssen laut VDA ein negatives Coronatestergebnis aus den letzten 48 Stunden vorweisen. Das müsse ärztlich bestätigt sein und dreisprachig vorliegen. «Wir haben Verständnis für energische Maßnahmen, aber diese neue Testpflicht für Lkw-Fahrer ist so kurzfristig gar nicht umzusetzen», sagte der VDA-Sprecher.

Die deutsche Automobilindustrie werde aus der Tschechischen Republik, der Slowakei, aus Rumänien, Ungarn und Norditalien Just-In-Time beliefert, also erst bei tatsächlichem Bedarf - aber auch Just-In-Sequence, das sind Lieferungen genau in der für die Produktion benötigten Menge und Reihenfolge. Die Komponenten würden direkt an das Montageband geliefert, hieß es. «Wenn das Bauteil nicht durchkommt, stehen die Bänder still.» Durch die kurzfristig angekündigten Maßnahmen sei es nicht möglich gewesen, eine entsprechende Bevorratung zu schaffen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Autobauer - Chip-Probleme für VW in China - Besserung in Sicht Ihre Verwundbarkeit bei Elektronik-Bauteilen können die Autobauer so leicht nicht abstellen, Volkswagen hat auch auf dem größten Markt damit zu kämpfen. (Wirtschaft, 23.07.2021 - 15:53) weiterlesen...

Personalvorstand Porth verlässt Daimler im Dezember. Porth werde sein Vorstandsmandat im Dezember im Zuge der geplanten Abspaltung der Lkw-Sparte Daimler Truck vom Gesamtkonzern niederlegen, kündigte das Stuttgarter Unternehmen am Mittwoch an. Zu Porths Nachfolgerin bestimmte der Aufsichtsrat Sabine Kohleisen, die seit 2019 Personalchefin und Arbeitsdirektorin der Pkw-Tochter Mercedes-Benz ist. STUTTGART - Der Abschied von Personalvorstand Wilfried Porth beim Auto- und Lastwagenbauer Daimler geht noch in diesem Jahr über die Bühne. (Boerse, 21.07.2021 - 17:04) weiterlesen...

Hochwasserschäden auch bei einigen Lieferanten von Continental. Nach aktuellem Stand gebe es bei mehr als zehn Lieferanten entsprechende Schäden, hieß es am Dienstag aus dem Dax -Konzern in Hannover. "Wir befinden uns mit ihnen in enger Abstimmung und prüfen die Auswirkungen auf ihre Lieferfähigkeit", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Standorte des Unternehmens selbst, das seinerseits ein wichtiger Zulieferer für die Auto- und Maschinenbauindustrie ist, seien nicht direkt betroffen. HANNOVER/WOLFSBURG - Die Hochwasserkatastrophe hat auch einige Zulieferer von Continental getroffen. (Boerse, 20.07.2021 - 16:07) weiterlesen...

Lkw-hersteller Volvo bleibt auf Erholungskurs - Chip-Knappheit belastet aber. Allerdings verhinderte der Mangel an Computerchips, der die Branche seit Monaten im Griff hat, ein noch besseres Abschneiden, auch da die Produktion teilweise ausfiel. STOCKHOLM - Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo und der VW-Holding Traton am Dienstag in Stockholm mitteilte. (Boerse, 20.07.2021 - 13:50) weiterlesen...

BGH vor Urteil zu Schadenersatz-Klagen von VW-Aktionären gegen Bosch. (Az. KARLSRUHE - Im Dieselskandal will der Bundesgerichtshof (BGH) noch am Dienstag über mehrere Schadenersatz-Klagen von VW die Motorsteuerungssoftware geliefert, die bei der Manipulation der Abgaswerte zum Einsatz kam. (Boerse, 20.07.2021 - 13:24) weiterlesen...

Bosch prüft Verlagerung der Produktion von Werk in München. Bosch führe derzeit Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zur Zukunft des Standorts, hieß es am Sonntag von einer Unternehmenssprecherin. "Die absehbare Stückzahlentwicklung der in München gefertigten Komponenten ist für die nächsten Jahre weiter rückläufig. Diese Entwicklung wird die bereits bestehenden Überkapazitäten in München noch verstärken und so die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes weiter schwächen." Zuvor hatte "Merkur.de" über die Gespräche berichtet. MÜNCHEN - Der Autozulieferer Bosch erwägt eine Verlagerung der Produktion seines Werks in München Berg am Laim. (Boerse, 19.07.2021 - 17:35) weiterlesen...