Finanzindustrie, Kredite

Die EU-Finanzminister wollen Banken zwingen, künftig mehr Eigenkapital für faule Kredite vorzuhalten.

06.07.2017 - 14:52:30

EU will schärfer gegen faule Kredite vorgehen

Die EU-Kommission solle im Rahmen der gerade laufenden Überprüfung der EU-Eigenkapitalrichtlinie CRD IV eine entsprechende "aufsichtsrechtliche Anforderung in Betracht ziehen", heißt es in einem "Aktionsplan gegen notleidende Kredite" des EU-Finanzministerrates, über den das "Handelsblatt" berichtet. Gelten solle dies allerdings nur für "neu vergebene Darlehen".

Ziel ist es, in Zukunft einem unerwünschten Anstieg fauler Kredite in den Bilanzen der Geldhäuser vorzubeugen. Die bereits jetzt vorhandenen nicht bedienten Kredite sollen nach dem Willen der Finanzminister von nationalen Bad Banks abgebaut werden. Die EU-Kommission solle bis Jahresende eine "Blaupause" für die "Gründung nationaler Vermögensverwaltungsgesellschaften" vorlegen. Der Präsident der EU-Bankenaufsicht Eba, Andrea Enria, hatte eine europäische Bad Bank gefordert. Den Vorschlag griffen die EU-Finanzminister nicht auf. Die faulen Kredite in europäischen Banken-Bilanzen summieren sich auf fast eine Billion Euro. Betroffen sind vor allem die Geldhäuser in Portugal, Italien und Griechenland. Die meisten deutschen Banken haben mit faulen Krediten kein Problem. Der EU-Finanzministerrat will den Aktionsplan gegen notleidende Kredite am kommenden Dienstag in Brüssel beschließen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Top-Positionen in Firmen mit Bundesbeteiligung bleiben Männerdomäne Frauen bleiben bei der Besetzung von Führungspositionen in Unternehmen mit Bundesbeteiligung trotz politischen Drucks weiterhin unterrepräsentiert. (Wirtschaft, 24.02.2018 - 10:48) weiterlesen...

Volkswagen trotz Diesel-Skandals mit Rekord-Ergebnis Trotz des Diesel-Skandals hat der Volkswagen-Konzern 2017 ein Rekord-Ergebnis erzielt. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 16:28) weiterlesen...

Norweger wollen mehr in deutschen Mittelstand investieren Der norwegische Staatsfonds will seine Beteiligungen an mittelständischen Unternehmen in Deutschland in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. (Wirtschaft, 23.02.2018 - 07:54) weiterlesen...

Ifo-Geschäftsklimaindex im Februar auf 115,4 Punkte gesunken Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar stärker als erwartet gesunken: Der Index steht im zweiten Monat des Jahres bei 115,4 Zählern, teilte das Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Donnerstag mit. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 10:06) weiterlesen...

Daimler alarmiert: Kräfte vom rechten Rand drängen in Betriebsräte Der Autohersteller Daimler befürchtet einen Rufschaden, weil rechte Gruppen in den Betriebsrat im Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim drängen. (Wirtschaft, 22.02.2018 - 01:06) weiterlesen...

Vertrag mit Telekom-Chef Höttges um fünf Jahre verlängert Der Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG hat den Vertrag mit ihrem Vorstandsvorsitzenden Timotheus Höttges um weitere fünf Jahre verlängert. (Wirtschaft, 21.02.2018 - 17:56) weiterlesen...