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Außenhandel, Konjunktur

Die deutschen Exporte legen zu Jahresbeginn unerwartet zu.

09.03.2021 - 17:04:03

Handel - Exporte erholen sich im Januar - Handel mit China zieht an. Während die Geschäfte mit Kunden aus Europa schwächeln, ziehen die Ausfuhren nach Fernost an. Deutlich wirkt sich auch der Brexit aus.

WIESBADEN - Die deutschen Exporte haben zu Jahresbeginn überraschend an Fahrt gewonnen. Die Ausfuhren wuchsen im Januar um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat Dezember auf ein Volumen von 98,1 Milliarden Euro, wie das Statische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang um 1,8 Prozent gerechnet. Seit dem Corona-Einbruch im Frühjahr 2020 sind die deutschen Exporte damit im Monatsvergleich kontinuierlich gewachsen.

ROUNDUP: Höhere Ausbauziele und weniger Bürokratie

BERLIN - Mehrere Spitzenpolitiker haben am Dienstag im Austausch mit Vertretern von Kommunen für eine bessere digitale Infrastruktur und weniger Bürokratie geworben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte, dass es zentral sei, die Gigabit-Netze in Deutschland auszubauen. In ländlichen Regionen sei der Ausbau der Internetleitungen nicht immer wirtschaftlich. "Deshalb helfen wir da mit staatlicher Förderung", sagte Merkel im Rahmen der digitalen Tagung des Verbands Kommunaler Unternehmen (VKU). Nicht zuletzt die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Verlagerung des Arbeitsplatzes nach Hause habe gezeigt, wie wichtig schnelles Internet sei.

Eurozone: Wirtschaft schrumpft im Herbst stärker als erwartet

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Wirtschaft im Herbst belastet durch die Corona-Pandemie stärker als erwartet geschrumpft. Im vierten Quartal 2020 sei die Wirtschaftsleistung (BIP) im Quartalsvergleich um 0,7 Prozent gesunken, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag laut einer dritten Schätzung mit. Zuvor hatte Eurostat lediglich einen Rückgang um 0,6 Prozent gemeldet. Analysten waren von einer Bestätigung der zweiten Schätzung ausgegangen.

OECD: Konjunkturaussichten hellen sich auf

PARIS - Die Industrieländervereinigung OECD hat ungeachtet der vielerorts andauernden Corona-Krise ihre Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft erhöht. Nach einem starken Einbruch im vergangenen Jahr dürfte die Weltwirtschaft im laufenden Jahr um 5,6 Prozent wachsen - 1,4 Punkte mehr als noch im Dezember angenommen. Das teilte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Dienstag in Paris mit. Für das kommende Jahr stellte die OECD dann ein Plus von vier Prozent in Aussicht.

Italien: Industrie überraschend stark zum Jahresauftakt

ROM - Die italienische Industrie ist unerwartet stark in das laufende Jahr gestartet. Im Januar sei die Produktion in den Industriebetrieben um 1,0 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Istat am Dienstag in Rom mit. Analysten hatten einen Zuwachs erwartet, aber im Schnitt nur um 0,8 Prozent.

ROUNDUP/Prognose: Deutschland schrumpft ein wenig - aber nicht überall

BONN - Die Einwohnerzahl Deutschlands wird sich einer neuen Prognose zufolge bis 2040 leicht verringern. Zu diesem Schluss kommt das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in einer aktuellen Berechnung. Für das Jahr 2040 gehen die Experten von einer Bevölkerungszahl von 81,9 Millionen Menschen aus. Im Vergleich zu 2020 würde das ein Minus von rund 1,3 Millionen Einwohnern bedeuten, wie das Bundesinstitut am Dienstag in Bonn mitteilte.

Britische Pflanzenzüchter kämpfen mit Brexit-Problemen

LONDON - Britische Pflanzenzüchter fürchten wegen neuer Ein- und Ausfuhrregeln massive wirtschaftliche Einbußen durch den Brexit. "Wir befürchten einen harten ökonomischen Schlag", sagte James Barnes vom Branchenverband Horticultural Trades Association der Deutschen Presse-Agentur. "Die Branche sieht sich den größten nicht-tarifären Handelshemmnissen ihrer gesamten Geschichte gegenüber", sagte Barnes in Bezug auf die seit dem Ende der Brexit-Übergangsphase geltenden Regeln und Beschränkungen.

ROUNDUP: RKI registriert 4252 Corona-Neuinfektionen und 255 neue Todesfälle

BERLIN - Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 4252 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 255 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 3943 Neuinfektionen und 358 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 04.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen sind möglich.

Umfrage: Mehr Menschen wollen Öffnung von Handel und Gastro

BERLIN - Nur etwas mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland hält laut einer Umfrage die coronabedingte Schließung von Geschäften noch für angemessen. Lediglich 37 Prozent der Befragten im am Dienstag veröffentlichten "Corona-Monitor" des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR) sprachen sich dafür aus - Anfang Januar waren es noch über 61 Prozent. Auch der Schließung der Gastronomie (52) und der Kultureinrichtungen (60 Prozent) stimmen deutlich weniger Menschen zu als noch zu Jahresbeginn. Die Allermeisten befürworten dagegen weiterhin die Abstandsregeln (92) und die Maskenpflicht sowie das Absagen von Veranstaltungen (84).

ROUNDUP: EU sieht Deutschland als Hauptziel russischer Desinformation

BRÜSSEL - Verleumdung, Propaganda, Lügen: Deutschland steht nach einer EU-Untersuchung im Fokus von Desinformationskampagnen aus Russland. "Kein anderer EU-Mitgliedsstaat wird heftiger angegriffen als Deutschland", heißt es in einem Bericht, den der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) am Dienstag in Brüssel veröffentlichte. Darin ist sowohl von systematische Kampagnen auf politischer Ebene die Rede als auch durch Kampagnen von Medien, die dem Kreml nahestehen.

Zahl der Arbeitsstunden sank 2020 wie nie zuvor

NÜRNBERG - Wegen der Corona-Pandemie ist in Deutschland die Zahl der Arbeitsstunden 2020 so stark zurückgegangen wie nie zuvor. Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden sei im Vergleich zu 2019 um 4,7 Prozent auf 59,64 Milliarden geschrumpft, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung am Dienstag in Nürnberg mit. "Der Einbruch des Arbeitsvolumens 2020 übersteigt alles bisher Dagewesene", hieß es. Allerdings war 2019 mit 62,7 Milliarden Stunden ein Rekordhoch erreicht worden.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de