Natur, Umweltschutz

Die deutsche Forstwirtschaft fordert von den Jamaika-Sondierern einen "Marshallplan für den Wald", um die Branche für die Anforderungen durch den Natur- und Klimaschutz zu rüsten.

09.11.2017 - 05:03:03

Forstwirtschaft will von Jamaika-Sondierern Marshall-Plan für Wald

"Die nachhaltige Forstwirtschaft mit ihrer starken regionalen Verankerung muss auf die Tagesordnung der kommenden Sondierungsrunde", sagte der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Philipp zu Guttenberg, der "Passauer Neuen Presse" (Donnerstagsausgabe). Mit Blick auf den Klimaschutz müsse die Nutzung von heimischem Holz auch für öffentliche Gebäude Vorrang erhalten, die Holzbauquote für die Gebäude erhöht und klimaresistente Baumarten wie die Küstentanne oder und Roteiche finanziell gefördert werden.

"Auf der Agenda der künftigen Bundesregierung muss ein Marshallplan für den Wald stehen, der eine flächendeckende Pflege und Bewirtschaftung unserer Wälder, insbesondere die der Kleinstwaldbesitzer, ermöglicht", appellierte zu Guttenberg an die Sondierungspartner von Union, FDP und Grünen. Wirtschaftliche Einbußen durch Naturschutzmaßnahmen müssten "vollständig ausgeglichen und die betroffenen Waldeigentümer bei sämtlichen Planungen und Maßnahmen beteiligt werden." Der Präsident der Waldeigentümer warf dem Staat eine "Wegelagerer-Mentalität" vor, weil dieser Auflagen vorschreibe, sich aber an der Umsetzung nicht verbindlich beteilige. Die Reform der Forstwirtschaft erfordere eine große Kraftanstrengung, "die ohne ein deutliches politisches und finanzielles Signal nicht zu bewerkstelligen ist", so der AGDW-Präsident weiter. In der Forst- und Holzwirtschaft sind 1,2 Millionen Menschen in 130.000 Betrieben beschäftigt, die Branche hat einem Jahresumsatz von 180 Milliarden Euro pro Jahr.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Telekom-Tochter T-Systems will rund 10.000 Stellen streichen Die Großkundentochter der Deutschen Telekom will weltweit in den nächsten drei Jahren rund 10.000 Arbeitsplätze abbauen, 6.000 davon in Deutschland, pro Jahr rund 2.000, beginnend 2018. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 16:32) weiterlesen...

Eon-Chef Teyssen räumt Fehler bei Übernahme von Innogy ein Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon, Johannes Teyssen, hat Fehler bei der Übernahme von Innogy und dem Verkauf des Uniper-Aktienpakets an den finnischen Konkurrenten Fortum eingeräumt. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 15:22) weiterlesen...

Familienunternehmen mit Großer Koalition unzufrieden Die deutschen Familienunternehmen sind unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der Großen Koalition. (Wirtschaft, 20.06.2018 - 21:02) weiterlesen...

Streit über Lohnsenkung bei VW-Gemeinschaftsunternehmen beigelegt Das von VW und Automobilzulieferern betriebene Gemeinschaftsunternehmen IAV hat den Streit über geplante Lohnsenkungen beigelegt. (Wirtschaft, 20.06.2018 - 17:15) weiterlesen...

Audi-Chef Stadler vorübergehend von Vorstandsaufgaben entbunden Die Aufsichtsräte von Volkswagen und Audi haben den inhaftierten Audi-Chef Rupert Stadler vorübergehend von seinen Vorstandsaufgaben entbunden. (Wirtschaft, 19.06.2018 - 13:34) weiterlesen...

Dieselskandal: Özdemir wirft Autoindustrie Verschleppung vor Der Chef des Bundestags-Verkehrsausschusses, Cem Özdemir (Grüne), hat der Autoindustrie und der Bundesregierung im andauernden Dieselskandal schwere Vorwürfe gemacht. (Wirtschaft, 19.06.2018 - 10:55) weiterlesen...