China, Finanzindustrie

Die Deutsche Bank will sich stärker in China engagieren.

04.11.2018 - 17:57:28

Deutsche Bank will mehr in China investieren

"Wir wollen noch mehr in China investieren", sagte Werner Steinmüller, im Vorstand der Deutschen Bank zuständig für die Region Asien-Pazifik, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die Folgen des Handelskonflikts zwischen China und den USA hält er für überschaubar.

"Zunächst denke ich, dass es bei dem Konflikt nicht in erster Linie um das Handelsdefizit geht, das die USA und China haben", so Steinmüller. Es gehe mehr um die Konkurrenz zwischen zwei Systemen: der staatlich kontrollierten Wirtschaft und der freien Marktwirtschaft. "Von dieser Konkurrenz profitieren wir, als Alternative zu den amerikanischen Banken. Die Folgen des Konflikts halten wir hingegen noch für . überschaubar." Die Experten der Deutschen Bank erwarten durch den Handelsstreit 0,3 Prozentpunkte weniger Wirtschaftswachstum in den USA und 0,4 Prozentpunkte weniger in China. Steinmüller ist seit 2016 im Vorstand der Deutschen Bank zuständig für die Region Asien-Pazifik. Ende Juli läuft sein Vertrag aus. Steinmüller kann sich grundsätzlich vorstellen, auch darüber hinaus in dieser Funktion weiterzuarbeiten. "Mir macht mein Job sehr viel Spaß und ich mache gern weiter", sagte er.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

DAVOS: Junge WEF-Teilnehmer rufen zu lokalem Handeln auf. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) haben junge Teilnehmer die Förderung örtlicher Projekte statt wolkiger Konzepte gefordert. "Alle Ideen müssen lokal umgesetzt werden", sagte die Japanerin Akira Sakano am Dienstag in Davos. Sie leitet in einer japanischen Stadt ein Projekt zur Abfallvermeidung. DAVOS - Zu Beginn der 49. (Wirtschaft, 22.01.2019 - 11:54) weiterlesen...

DAVOS: Tagung des Weltwirtschaftsforums eröffnet mit Aufruf zur Kooperation. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos eröffnet worden. "Das Treffen wird den Zustand der Welt betrachten und zusammenarbeiten, um den Zustand der Welt zu verbessern", kündigte WEF-Gründer Klaus Schwab am Dienstag in dem Alpenort an. "Wir sind an einer Kreuzung für die Menschheitsgeschichte, nun müssen wir die Zukunft gestalten." Dies müsse zukunfts- und zweckorientiert geschehen. DAVOS - Mit einem Aufruf zur Zusammenarbeit ist die 49. (Wirtschaft, 22.01.2019 - 11:47) weiterlesen...

Aktien Asien: Verluste. Nachdem am Vortag noch der Optimismus über erfolgreiche Handelsgespräche zwischen den USA und China die Oberhand behalten hatte, wendete sich nun das Blatt. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI - Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Dienstag nachgegeben. (Boerse, 22.01.2019 - 08:49) weiterlesen...

Chinesischer Telekom-Gigant Huawei weist Sicherheitsbedenken zurück. "Huawei-Produkte sind nur wie ein Ziegelstein", sagte Dennis Zuo vor deutschen Journalisten, die am Dienstag das Cyber-Sicherheitslabor des Unternehmens in Dongguan in Südchina besichtigen konnten. "Er wird nach bestimmten Standards gebaut. Es lässt sich nicht sagen, dass die Sicherheit des Hauses von diesem Ziegelstein abhängt." Wenn ein ganzes Haus gebaut werde, hänge die Sicherheit vielmehr von vielen anderen Dingen ab. SHENZHEN - Der neue Deutschland-Chef des chinesischen Telekom-Riesen Huawei hat Sicherheitsbedenken gegenüber der Netzwerkausrüstung seines Konzerns zurückgewiesen. (Wirtschaft, 22.01.2019 - 06:48) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Handel, Brexit, China: Schlechte Aussichten für Weltwirtschaft. 2019 werde die weltweite Wirtschaftsleistung nur noch um 3,5 Prozent steigen, heißt es in der Fortschreibung des Weltwirtschaftsberichtes des Internationalen Währungsfonds (IWF), die am Montag vor Beginn der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos vorgestellt wurde. Die neue IWF-Chefvolkswirtin Gita Gopinath rief mit Nachdruck dazu auf, die Unsicherheit rund um den Brexit zu lösen. DAVOS/PEKING - Handelskonflikte, Brexit und nun auch noch ein langsameres Wachstum des wichtigen Markts China: Die Aussichten für die globale Wirtschaft sind so schlecht wie seit langem nicht mehr. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 16:19) weiterlesen...

Chinas Wachstum fällt auf historisches Tief. Vor dem Hintergrund des Handelskrieges mit den USA und hausgemachter Probleme legte die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr nur noch um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, wie das Statistikamt am Montag in Peking mitteilte. Auch deutsche Unternehmen müssen sich auf schwierigere Zeiten in China einstellen. PEKING - Chinas Wirtschaftswachstum ist auf den niedrigsten Stand seit fast drei Jahrzehnten gefallen. (Wirtschaft, 21.01.2019 - 15:09) weiterlesen...