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Immobilien, Messen

Die befürchtete große Investorenflucht aus der Hotellerie wegen der Coronakrise ist ausgeblieben.

10.10.2021 - 09:28:07

Hotellerie - Investoren bauen trotz fehlender Gäste Hotels. Seit Januar 2020 wurden 216 neue Hotels eröffnet - 363 weitere sind in Arbeit.

München - Ungeachtet des dramatischen Einbruchs der Gästezahlen werden in Deutschland weiter zahlreiche Hotels geplant und gebaut. Die befürchtete große Investorenflucht aus der Hotellerie ist ausgeblieben.

Obwohl insbesondere vielen städtischen Hotels auch in diesem Jahr Gäste fehlen, stehen die Zeichen in der von der Pandemie hart getroffenen Hotellerie auf Erholung. Manche Ferienhotels in Urlaubsregionen machten in diesem Jahr sogar bessere Geschäfte als vor der Krise, wie Fachleute berichten.

Im Januar 2020 waren in Deutschland 718 Hotelprojekte geplant oder im Bau, ermittelte die Beratungsgesellschaft Hotel Consulting des Immobilienmaklers Engel & Völkers. «Am Anfang der Pandemie kam es zu einem kurzen Stocken, weil die Banken bei der Finanzierung für einige Monate sehr zurückhaltend waren», sagt Geschäftsführer Andreas Ewald. Beerdigt wurden davon laut Hotelmarktreport des Unternehmens schließlich 75 Projekte und 64 weitere auf Eis gelegt.

«Sehr viel Liquidität unterwegs»

Doch 216 Häuser sind mittlerweile eröffnet, 363 weitere sind noch in Arbeit. «Im Immobilienmarkt ist nach wie vor sehr viel Liquidität unterwegs», sagt Ewald. «Wir sehen, dass viele Projekte wieder Fahrt aufnehmen.»

Die Corona-Krise hatte die Übernachtungszahlen 2020 einbrechen lassen: Von 495 Millionen 2019 auf 302 Millionen. Der Hotelverband IHA geht in einem im Juni veröffentlichten Bericht zum deutschen Hotelmarkt davon aus, dass das Vorkrisenniveau möglicherweise erst 2025 wieder erreicht werden könnte. Dabei wird es Ferienhotels mutmaßlich vergleichsweise gut ergehen.

© dpa-infocom, dpa:211010-99-544390/2

@ dpa.de