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Nahrungsmittel, Weniger

Die Absage von Gro├čveranstaltungen infolge der Corona-Pandemie hat auch finanzielle Auswirkungen f├╝r Landwirte.

28.07.2020 - 07:41:49

Weniger Bier und Wein: Landwirte leiden unter Absatzeinbruch

Zwar sei der Wein- und Bierabsatz in den Superm├Ąrkten gestiegen, "aber es gab keine Weinfeste, keine Sch├╝tzenfeste, keine Fu├čballspiele", sagte Bauernverbandspr├Ąsident Joachim Rukwied der "Neuen Osnabr├╝cker Zeitung". Dort werde normalerweise ├╝berall auch Alkohol ausgeschenkt.

Aufgrund der Kontaktbeschr├Ąnkungen waren Gro├čveranstaltungen zuletzt weitgehend verboten. Rukwied sagte: "Das bekommen die Rohstoffproduzenten - also die Landwirte - dann zu sp├╝ren. Das tut richtig weh." Die mangelnde Nachfrage sorge f├╝r regelrechte Absatzeinbr├╝che beispielsweise bei Braugerste. "Der aktuelle Preis liegt nur noch bei 165 Euro pro Tonne. Im Juli 2019 waren es 185 Euro." ├ähnliche Entwicklungen gebe es bei Wein. Zuvor hatten Landwirte schon Probleme, Abnehmer f├╝r Kartoffeln zu finden. Aufgrund geschlossener Gastronomie-Betriebe war der Pommesabsatz eingebrochen. "In Nordwesteuropa gibt es so sch├Ątzungsweise einen ├ťberhang von rund zwei Millionen Tonnen Kartoffeln. Da mussten die Bauern dann ├╝berlegen wohin mit den Kartoffeln", so Rukwied. Viele seien in Biogasanlagen verwertet worden. "Das sind erhebliche Verluste f├╝r die Betriebe. Corona hat zu herben Verlusten bei einigen Produkten gef├╝hrt", sagte der Verbandspr├Ąsident. Insgesamt erwarteten die Landwirte dieses Jahr "eine unterdurchschnittliche Ernte". Frost und Trockenheit im Fr├╝hjahr h├Ątten Spuren hinterlassen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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