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Tourismus, Deutschland

Deutscher Tourismusverband gegen weniger Sommerferientage im Jahr

21.11.2019 - 16:31:25

Deutscher Tourismusverband gegen weniger Sommerferientage im Jahr. ROSTOCK - Der Deutsche Tourismusverband (DTV) hat sich vehement gegen eine Verkürzung des sogenannten Ferienkorridors im Sommer ausgesprochen. DTV-Präsident Reinhard Meyer forderte die Kultusministerkonferenz auf, von ihren Plänen Abstand zu nehmen, den Ferienkorridor für alle Bundesländer auf die Zeit vom 1. Juli bis 10. September für alle Bundesländer zu legen. Dies entspreche 73 Tagen, aktuell liege der Korridor bei 85 Tagen, sagte Meyer am Donnerstag beim Deutschen Tourismustag in Rostock. Mit dem Ferienkorridor ist die Zeit zwischen dem ersten Sommerferientag des ersten Bundeslandes und dem letzten Ferientag des letzten Bundeslandes gemeint.

Würden die Pläne umgesetzt, verkürze sich der Urlaubszeitraum massiv, sagte Meyer. "Die Spannbreite, um wirtschaftlich zu arbeiten, haben wir dann nicht mehr." Es sei auch nicht sozial, wenn Familien mit schulpflichtigen Kindern, die über weniger Geld verfügen, die höchsten Preise zahlen müssen. Wegen zu erwartender Staus könne auch nicht von Nachhaltigkeit gesprochen werden. Meyer kritisierte zudem, dass Nordrhein-Westfalen künftig zur gleichen Zeit Sommerferien wie Bayern und Baden-Württemberg haben wolle. Damit gingen die drei bevölkerungsreichsten Bundesländer gleichzeitig in den Urlaub.

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe wies auf volkswirtschaftliche Verluste hin. Jeder wegfallende Ferientag bedeute für die deutsche Tourismusbranche einen Verlust von rund 100 Millionen Euro. "Wir wollen ja nicht mehr Ferien, sondern eine flexiblere Gestaltung ermöglichen", sagte der CDU-Politiker.

Meyer forderte er von der Deutschen Bahn eine bessere Anbindung abgelegener Tourismusregionen. Das Geld, das die Bundesregierung dem Unternehmen zur Verfügung stellt, müsse genutzt werden, um Regionen wie den Hunsrück, den Bayerischen Wald, das Saarland oder auch Mecklenburg-Vorpommern besser ans Netz anzubinden.

@ dpa.de

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