Indikatoren, Deutschland

Deutscher Export behauptet starke Stellung auf dem Weltmarkt

07.08.2018 - 14:53:24

seine Gewinnprognose gesenkt, weil China in dem Konflikt mit Washington Zusatzzölle auf in den USA gebaute Autos erhebt. VW-Chef Herbert Diess erklärte jüngst, eine drohende Eskalation im Handelsstreit zwischen den USA, China und der EU sorge für Herausforderungen.

Im Geschäft mit den USA zeigten sich Bremsspuren des Handelskonflikts zwischen Washington und der Europäischen Union (EU). Die Ausfuhren auf den wichtigsten Einzelmarkt für Waren aus Deutschland stiegen trotz eines starken Juni-Wertes im ersten Halbjahr lediglich um 0,8 Prozent. Die Exporte nach China wuchsen hingegen um 10,3 Prozent.

Trotz einer Annäherung ist der Streit zwischen der EU und den USA noch nicht ausgestanden. Zugleich spitzt sich der Konflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu. Das könnte auch deutsche Firmen treffen, die in China produzierte Waren in die USA ausführen. China ist gemessen am Handelsvolumen - Importe und Exporte - der wichtigste Einzelmarkt für den deutschen Außenhandel.

Noch stärker als die Exporte legten nach einem Rekordwert im Juni die Importe zu. Sie stiegen in den ersten sechs Monaten um 4,8 Prozent auf 541,3 Milliarden Euro. Im Juni erreichten die Einfuhren mit 93,7 Milliarden Euro (plus 10,2 Prozent) den Angaben zufolge den höchsten nachgewiesenen Monatswert. Die gute Konjunktur in Deutschland und die steigende Beschäftigung erhöhen die Nachfrage nach Gütern aus dem Ausland.

Die Ausfuhren stiegen im Juni um 7,8 Prozent auf 115,5 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Exporte unverändert, die Importe legten um 1,2 Prozent zu.

Enttäuschende Konjunkturdaten kamen vom verarbeitenden Gewerbe. Die Produktion fiel im Juni im Monats- und im Jahresvergleich schwächer aus als erwartet. Am Montag hatte bereits der Auftragseingang in der Industrie für einen Dämpfer gesorgt. Der Aufschwung in Deutschland geht nach Einschätzung von Volkswirten weiter, er dürfte aber schwächer ausfallen als zunächst angenommen.

@ dpa.de

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