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Deutsche Umwelthilfe e.V.

Deutsche Umwelthilfe beklagt Komplettversagen aller Bundesl?nder bei der Kontrolle und Durchsetzung von Energieausweisen f?r Immobilien

21.05.2021 - 14:32:31

Deutsche Umwelthilfe beklagt Komplettversagen aller Bundesl?nder bei der Kontrolle und Durchsetzung von Energieausweisen f?r Immobilien. Berlin - - Vermieter, Verk?ufer und Makler sind gesetzlich verpflichtet, Energieverbrauchsangaben beziehungsweise Energieverbrauchsausweise f?r Geb?ude bei Verkauf oder Vermietung in der Werbung zu ver?ffentlichen und bei Besichtigungsterminen unaufgefordert vorzulegen - DUH-Untersuchung stellt auch f?r 2020 fest, dass die zust?ndigen L?nderbeh?rden ...

Berlin -

- Vermieter, Verk?ufer und Makler sind gesetzlich verpflichtet, Energieverbrauchsangaben beziehungsweise Energieverbrauchsausweise f?r Geb?ude bei Verkauf oder Vermietung in der Werbung zu ver?ffentlichen und bei Besichtigungsterminen unaufgefordert vorzulegen - DUH-Untersuchung stellt auch f?r 2020 fest, dass die zust?ndigen L?nderbeh?rden diese Verpflichtung trotz klarer EU-Vorschriften weder kontrollieren noch Verst??e sanktionieren - Trotz seit Jahren von der DUH festgestellten und gerichtlich verfolgten Verst??en verweigern L?nderbeh?rden eigenst?ndige Kontrollen und die Verh?ngung von Geldbu?en - DUH k?ndigt Intensivierung ihrer eigenen ?kologischen Markt?berwachungsaktivit?ten bei Immobilien an, um Verbraucherinnen und Verbraucher vor Heizkostenfallen zu sch?tzen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) stellt den Markt?berwachungsbeh?rden der Bundesl?nder ein vernichtendes Zeugnis aus. Eine neue Untersuchung der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation zeigt: Keine einzige L?nderbeh?rde kommt ihrer Pflicht nach, Energieausweise f?r Geb?ude bei der Vermarktung konkret zu kontrollieren und durchzusetzen. Die EU-Vorgaben dazu sind eindeutig: Vermieter, Verk?ufer und Makler m?ssen bereits bei der Bewerbung von Immobilien Energieverbrauchsangaben und Effizienzklassen angeben und bei der Besichtigung unaufgefordert vorlegen. F?r die Kontrolle sind die Markt?berwachungsbeh?rden der L?nder zust?ndig. Bei der Abfrage durch die DUH r?umten diese jedoch ein, den Auflagen im Jahr 2020 nicht nachgekommen zu sein. Als Begr?ndung wird unter anderem angegeben, dass ihnen ein Betretungsrecht bei Wohnungsbesichtigungen fehle.

"Wir erleben in Deutschland ein Komplettversagen der Bundesl?nder bei der Kontrolle ausgerechnet der Klimaschutzvorschriften bei Wohn- und Kaufimmobilien. Das ist ein absurdes und inakzeptables Versagen der Beh?rden. Die durch Heizung und zunehmend auch K?hlung notwendige Energie stellt f?r den Privathaushalt den gr??ten CO2-Faktor und damit auch Kostenblock dar. Doch statt durch verdeckte Kontrollen und empfindliche Bu?gelder sicherzustellen, dass Immobilienmakler und Wohnungsbaugesellschaften korrekte Angaben ?ber Effizienz und Energieverbrauch machen, sch?digen sie Verbraucherinnen und Verbraucher, denen bei fehlenden oder falschen Angaben eine Heizkostenfalle droht" , so J?rgen Resch, Bundesgesch?ftsf?hrer der DUH.

Die Pflicht zu Energieangaben und -ausweisen ist eingef?hrt worden, um Verbraucherinnen und Verbraucher zu informieren und zu sch?tzen, damit sie hohe Heizkosten bereits bei Kauf oder Anmietung erkennen k?nnen. Gleichzeitig soll der Klimaschutz im Geb?udebereich damit vorangetrieben werden, da verbrauchsarme Geb?ude erkannt werden k?nnen und an Attraktivit?t gewinnen.

Die DUH untersucht die Arbeit der L?nderbeh?rden in diesem Bereich bereits seit acht Jahren. Das Ergebnis ist gleichbleibend katastrophal und nur mit der Bewertung "Totalausfall" zu umschreiben. Das betrifft nicht nur die Kontrolle der Angaben an sich, sondern auch die Art der inhaltlichen Pr?fung vorgelegter Energieausweise. Selbst deutliche M?ngel wie falsche Umrechnungsfaktoren in den Energieausweisen bleiben in der Regel ohne Konsequenzen.

"Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf fr?hzeitige und wahrhaftige Information. Da die Beh?rden so gut wie nicht ihren Pflichten bei der Durchsetzung des Energieausweises als wichtiges Marktordnungsinstrument nachkommen, wird die DUH ihre stichprobenhaften Kontrollen zur Durchsetzung der korrekten Angaben ?ber Energieverbrauch und Effizienz in der Werbung und der Vorlage korrekter Energieausweise beim Besichtigungstermin intensivieren. Zumindest so lange, bis die Bundesl?nder beginnen, diese wichtige Klimaschutzma?nahme ernsthaft eigenst?ndig zu ?bernehmen" , so Agnes Sauter, Leiterin ?kologische Markt?berwachung der DUH.

Hintergrund:

Mit dem Energieausweis soll - so der Wille des Gesetzgebers - Transparenz auf dem Immobilienmarkt hinsichtlich der Gesamtenergieeffizienz von Geb?uden geschaffen werden. Der Geb?udeenergieausweis soll Verbraucherinnen und Verbraucher ?ber die energetische Qualit?t einer Immobilie aufkl?ren und diese sowohl zu nachhaltigen Kauf- und Mietentscheidungen animieren als auch f?r Transparenz bei den Energiekosten sorgen. Langfristig soll der Ausweis die Attraktivit?t energetisch g?nstiger Immobilien am Markt steigern und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der Gesetzgeber h?lt dabei die Informationen f?r so wesentlich, dass bereits in Immobilienanzeigen ?ber den Energieverbrauch einer Immobilie aufgekl?rt werden muss. Verpflichtet sind sowohl Verk?ufer und Verk?uferinnen, Vermieter und Vermieterinnen wie auch insbesondere Immobilienmakler. Auch bei Wohnungsbesichtigungen muss der Ausweis dem Interessenten vorgelegt oder deutlich sichtbar vor Ort ausgeh?ngt werden.

Pressekontakt:

J?rgen Resch, Bundesgesch?ftsf?hrer 0171 3649170, mailto:resch@duh.de

Agnes Sauter, Leiterin ?kologische Markt?berwachung 0175 5724833, mailto:sauter@duh.de

DUH-Pressestelle:

Matthias Walter, Marlen Bachmann, Thomas Grafe 030 2400867-20, mailto:presse@duh.de

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