Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Energie, Tennet

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat den jüngsten Eingriff von Bund und Ländern in die Pläne für den umstrittenen Ausbau von Stromnetzen im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen kritisiert.

18.07.2019 - 14:43:37

Tennet kritisiert Bund und Länder für Eingriff in Stromnetz-Planung

Das "Verkünden froher Botschaften, man habe Leitungen verhindert", helfe sicherlich nicht der Akzeptanz des Netzausbaus, sagte Tennet-Geschäftsführer Tim Meyerjürgens dem Wirtschaftsmagazin "Capital" (Ausgabe 8/2019). Er reagierte damit auf einen Kompromiss, den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) mit seinen Länderkollegen Anfang Juni geschlossen hatte.

Dieser sieht unter anderem vor, dass eine geplante Trasse von Südthüringen nach Unterfranken (P44) gestrichen wird. Altmaier hatte die Einigung später als "Durchbruch" bezeichnet. Die Länderminister - allen voran Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) - werteten den Kompromiss und den Verzicht auf die von Bürgerinitiativen bekämpfte Trasse P44 als ihren Verhandlungserfolg. Laut Gesetz ist die konkrete Trassenplanung eigentlich Aufgabe der Bundesnetzagentur. Grundsätzlich begrüßte Meyerjürgens, dass der Ausbau der Stromnetze für die Energiewende mittlerweile stärker im Fokus der Politik stehe. "Wir sehen derzeit, dass es mehr politischen Rückenwind für den Netzausbau gibt", sagte er. Dennoch müsse das Tempo weiter erhöht werden. Mit Blick auf die Planungsdauer für die Stromleitungen aus dem Ausbaugesetz von 2009 (EnLAG), von denen ein großer Teil erst 2020 und später komplett in Betrieb gehen soll, sagte der Tennet-Geschäftsführer: "Aus der Sicht des Netzbetreibers ist das gefühlt zu lang." Aber es handele sich um "sehr, sehr komplexe Verfahren", insbesondere bei Projekten, die mehrere Bundesländer berühren. Im Planungsverfahren müsse man "manchmal viele Schritte wiederholen" so Meyerjürgens weiter.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Siemens-Energiesparte heißt künftig Siemens Energy. Der Geschäftsbereich, der im September 2020 an die Börse gebracht werden soll, wird voraussichtlich ab April kommenden Jahres "Siemens Energy" heißen, wie der Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Der neue Name wurde unter anderem von Mitarbeitern vorgeschlagen. Das künftig eigenständige Energiegeschäft hat rund 88 000 Mitarbeiter und machte zuletzt einen Jahresumsatz von etwa 27 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand liegt laut Siemens bei etwa 70 Milliarden Euro. MÜNCHEN - Siemens gibt seinem Energiegeschäft vor der Abspaltung einen eigenen Namen. (Boerse, 16.10.2019 - 15:40) weiterlesen...

Netzentgelte für Gas steigen - Preisniveau bleibt relativ hoch. Die Internet-Portale Check24 und Verivox rechnen im bundesweiten Durchschnitt mit Steigerungen von zwei oder drei Prozent bei den Netzentgelten, teilten sie am Mittwoch in München und Heidelberg mit. Dabei gibt es laut Verivox starke regionale Unterschiede von plus zwölf Prozent in Hamburg bis zu minus neun Prozent im Saarland. HEIDELBERG/MÜNCHEN - Die Entgelte für die Gasnetze werden im kommenden Jahr leicht steigen und stehen damit einer Entlastung der Gaskunden im Wege. (Boerse, 16.10.2019 - 14:55) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gesunken. Wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 59,62 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 33 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. (Boerse, 16.10.2019 - 13:25) weiterlesen...

Insolvenzverfahren über Energieversorger BEV eröffnet. Mit dem Beschluss vom Mittwoch sei nun der Weg für die Gläubiger frei, ihre Forderungen gegenüber der BEV anzumelden, sagte der zum Insolvenzverwalter bestimmte Axel Bierbach. Er war bereits seit dem Insolvenzantrag im Januar vorläufiger Insolvenzverwalter. MÜNCHEN - Neun Monate nach der Pleite des Energieversorgers BEV mit Hunderttausenden Betroffenen hat das Amtsgericht München das Insolvenzverfahren eröffnet. (Boerse, 16.10.2019 - 13:07) weiterlesen...

Ölpreise leicht gefallen. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 58,46 US-Dollar. Das waren 27 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 14 Cent auf 52,66 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gefallen. (Boerse, 16.10.2019 - 12:12) weiterlesen...

Enercity übernimmt Projektentwickler von Siemens Gamesa. Ziel sei, den Anteil grüner Energie am Strommix auszubauen und das Engagement im deutschen Windmarkt zu stärken, sagte Enercity-Vorstandschefin Susanna Zapreva am Mittwoch in Hannover. Claudia Kratz, Finanzchefin von Siemens Gamesa für die Windkraft an Land in Nordeuropa und im Nahen Osten, sagte: "Wir haben die strategische Entscheidung getroffen, uns im deutschen Onshore-Markt auf den Vertrieb und Service von Windturbinen zu konzentrieren." Enercity sei ein verlässlicher neuer Eigner. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. HANNOVER/OLDENBURG - Der Energieversorger Enercity hat den Projektentwickler Gamesa Energie Deutschland von Siemens Gamesa übernommen. (Boerse, 16.10.2019 - 10:29) weiterlesen...