Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Schweden, Energie

Der schwedische Energiekonzern Vattenfall hält ein dichtes Netz von öffentlichen Elektroauto-Ladestationen für unnötig.

16.11.2019 - 12:18:35

Vattenfall-Chef hält dichtes Elektro-Ladesäulen-Netz für unnötig

"Nur ein kleiner Teil der Ladesäulen wird nach unserer Erwartung an Tankstellen oder an öffentlichen Plätzen stehen", sagte Vattenfall-Chef Magnus Hall der "Welt am Sonntag". Die meisten Fahrzeuge würden zu Hause und am Arbeitsplatz geladen, so der Vattenfall-Chef weiter.

Wichtig sei, dass die künftige Infrastruktur für Elektromobilität für Nutzer und Kunden einfach zu handhaben sei. Vattenfall werde am Aufbau dieser Infrastruktur mitarbeiten. Hall lobte seine Landsfrau Greta Thunberg, die Begründerin der Klimaschutz-Bewegung "Fridays for Future": "Mir gefällt, wie sie agiert. Sie lässt sich weder vereinnahmen noch abwimmeln", sagte er. Die neue Klimabewegung sei wichtig, um das Thema voranzubringen. "Die neue Bewegung ist bei den Mitteln und Methoden für den Klimaschutz etwas vager als die frühere Umweltbewegung, aber sie formuliert klare Fernziele", so der Vattenfall-Chef weiter. Unternehmen, die sich darauf nicht einstellten, "werden große Probleme mit den Ansprüchen ihrer Kunden bekommen ? und sicher auch mit der neuen Umwelt- und Klimaschutzbewegung". Vattenfall, das zu 100 Prozent dem schwedischen Staat gehört, ist einer der führenden Energieversorger in Nordeuropa und in Deutschland. "Innerhalb einer Generation" wolle der Konzern aus der Nutzung fossiler Energien aussteigen, sagte Hall der "Welt am Sonntag". "Wir meinen damit kein exaktes Jahr, sondern einen Zeitraum zwischen 2040 bis spätestens 2045. Je früher, desto besser. Es ist der Zeitraum, in dem unsere Kinder ihrerseits Kinder bekommen. Wichtig ist für uns vor allem, dass wir eine klare und verbindliche Aussage darüber machen, wohin der Weg für uns geht", so der Vattenfall-Chef.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Jost baut Landwirtschaftsgeschäft mit Übernahme aus - Aktie im Plus. An der Börse wurde die Übernahme positiv aufgenommen, der Kurs stieg am Morgen um 2,54 Prozent auf 34,30 Euro. NEU-ISENBURG - Der Lkw-Zulieferer Jost Werke gelistete Unternehmen am Freitag in Neu-Isenburg mit. (Boerse, 13.12.2019 - 09:52) weiterlesen...

Lettland: Kazaks wird neuer Zentralbankchef. RIGA - Lettland bekommt einen neuen Zentralbankchef. Das Parlament in Riga hat am Donnerstag die Ernennung von Martins Kazaks zum obersten Währungshüter des baltischen EU- und Euro-Landes bestätigt. Der 46 Jahre alte promovierte Volkswirt soll am 21. Dezember an die Spitze der Latvijas Banka rücken. Er wird den seit 2001 amtierenden und wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht stehenden Zentralbankchef Ilmars Rimsevics ablösen, dessen Amtszeit endet. Kazaks wird damit Lettland auch im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) vertreten. Lettland: Kazaks wird neuer Zentralbankchef (Wirtschaft, 12.12.2019 - 12:33) weiterlesen...

Vonovia verlängert Übernahmeangebot für Hembla. BOCHUM/STOCKHOLM - Der Immobilienkonzern Vonovia gibt den Aktionären des umworbenen schwedischen Wettbewerbers Hembla mehr Zeit, das Übernahmeangebot des Dax-Konzerns anzunehmen. Die übrigen Hembla-Anteilseigner können ihre Papiere jetzt noch bis 8. Januar 2020 andienen, wie Vonovia am Dienstag in Bochum mitteilte. Schon jetzt hätten Hembla-Aktionäre mit 94 Prozent des Grundkapitals ihre Anteilsscheine zum Umtausch angedient. Die Offerte sollte zunächst bereits am 9. Dezember enden. Vonovia verlängert Übernahmeangebot für Hembla (Boerse, 10.12.2019 - 16:42) weiterlesen...