Industrie, Verarbeitendes

Der preisbereinigte Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2018 saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen.

06.11.2018 - 08:28:28

Verarbeitendes Gewerbe verzeichnet mehr Aufträge

Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Dienstag mit. Für August ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse ein Anstieg von 2,5 Prozent gegenüber Juli (vorläufiger Wert: +2,0 Prozent).

Der preisbereinigte Auftragseingang ohne Großaufträge im Verarbeitenden Gewerbe lag im September saison- und kalenderbereinigt um 1,6 Prozent niedriger als im Vormonat. Im neunten Monat des Jahres stiegen die Aufträge aus dem Inland im Vergleich zum Vormonat um 2,8 Prozent, die Auslandsaufträge verringerten sich um 1,4 Prozent. Dabei nahmen die Auftragseingänge aus der Eurozone um 2,4 Prozent zu. Die Auftragseingänge aus dem restlichen Ausland verringerten sich dagegen um 3,7 Prozent gegenüber August. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag der Auftragseingang im September um 1,7 Prozent niedriger als im Vormonat. Bei den Herstellern von Investitionsgütern gab es einen Anstieg von 1,4 Prozent. Im Bereich der Konsumgüter stiegen die Aufträge um 2,1 Prozent. Der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe lag nach vorläufigen Angaben im September saison- und kalenderbereinigt um 1,1 Prozent niedriger als im Vormonat, so die Statistiker weiter. Für August ergab sich nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Anstieg von 0,3 Prozent gegenüber Juli (vorläufiger Wert: +0,1 Prozent).

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Trotz aller Förderprogramme: Erzieher und Tagesväter noch selten. Bundesweit kümmerten sich 2018 knapp 36 000 männliche Erzieher um Kita-Kinder - das entspricht einem Anteil von 6,1 Prozent laut Statistischem Bundesamt. Dem Familienministerium zufolge hat sich die noch niedrige Zahl im Zehn-Jahres-Vergleich (2017 zu 2007) aber immerhin etwa verdreifacht. In der Tagespflege sind deutschlandweit rund 1600 Männer tätig - eine Quote von 3,8 Prozent. DORTMUND - Trotz Förderprogrammen sind Männer in deutschen Kindertagesstätten und in der Tagespflege noch immer die Ausnahme. (Boerse, 20.01.2019 - 15:14) weiterlesen...

'Spiegel': Rheinmetall kündigt wegen Exportstopp Schadenersatzklage an. Nach "Spiegel"-Informationen hat der Rüstungskonzern Rheinmetall in einem Brief ans Wirtschaftsministerium bereits angekündigt, die Regierung im Fall einer Fortsetzung des Embargos wegen der Umsatzausfälle zu verklagen. BERLIN - Die Bundesregierung muss sich wegen des Stopps aller Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien auf Schadenersatzforderungen der deutschen Industrie einstellen. (Boerse, 20.01.2019 - 15:03) weiterlesen...

Deutsche Rüstungsexporte um fast ein Viertel eingebrochen (Boerse, 17.01.2019 - 19:53) weiterlesen...

Maas begrüßt deutlichen Rückgang der Rüstungs-Exportgenehmigungen. "Das finde ich eine positive Entwicklung, weil wir nämlich genauer hingeschaut haben", sagte der SPD-Politiker am Donnerstag beim "Politik-Talk" der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. BERLIN - Bundesaußenminister Heiko Maas hat den deutlichen Rückgang der Exportgenehmigungen für deutsche Rüstungsgüter begrüßt. (Boerse, 17.01.2019 - 19:11) weiterlesen...

Büroraum-Anbieter WeWork wegen Mietzahlungen an Chef unter Druck. Mitgründer Adam Neumann habe auf diese Weise als Vermieter bereits Millionen Dollar verdient, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Mehrere WeWork-Investoren zeigten sich besorgt über einen möglichen Interessenkonflikt, schrieb die Zeitung. WeWork konterte in einer Stellungnahme, Entscheidungen über solche Deals würden vom Verwaltungsrat abgesegnet und Anlegern offengelegt. NEW YORK - Die Firma WeWork, die Büroplatz vor allem für Start-ups zur Verfügung stellt, ist unter Erklärungsdruck geraten, nachdem bekannt wurde, dass sie Immobilien auch von ihrem eigenen Chef anmietet. (Boerse, 17.01.2019 - 18:25) weiterlesen...

'Bestenfalls Eins vor dem Komma'. Bisher rechnet der Industrieverband BDI mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung von 1,5 Prozent. Bei massiven Störungen infolge eines Brexits ohne Abkommen "bliebe bestenfalls noch eine Eins vor dem Komma", sagte BDI-Präsident Dieter Kempf am Donnerstag in Berlin. "Ein chaotischer Brexit rückt in gefährliche Nähe. BERLIN - Ein ungeregelter Ausstieg der Briten aus der EU wird aus Sicht der deutschen Industrie die ohnehin gedämpften Wachstumshoffnungen für 2019 zunichte machen. (Boerse, 17.01.2019 - 12:19) weiterlesen...