Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Industrie, Ifo-Chef

Der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Clemens Fuest, hat nach dem SPD-Mitgliederentscheid über das neue Führungsduo die Sorge vor möglichen negativen wirtschaftlichen Folgen gedämpft.

01.12.2019 - 21:17:31

Ifo-Chef Fuest unbesorgt wegen Linkskurs der SPD

Die SPD-Mitglieder hätten sich zwar für einen Linkskurs der SPD und gegen die Große Koalition ausgesprochen. "Ich würde aber nicht gleich von negativen Folgen für die Wirtschaftsentwicklung sprechen", sagte Fuest dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe).

"Man muss abwarten, wie die neuen Vorsitzenden sich inhaltlich orientieren." Auch die designierten SPD-Chefs Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken dürften wissen, dass ihre Partei Wahlen wohl nur in der Mitte gewinnen könne. "Wenn die GroKo wirklich zu Ende geht und Neuwahlen kommen, muss das für die Wirtschaftsentwicklung kein Nachteil sein", fügte der Ifo-Chef hinzu. "Eine neue Koalition muss keine schlechtere Wirtschaftspolitik machen, als die amtierende", so Fuest. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, zeigte sich indes besorgt über den Zustand der Großen Koalition. "Die politische Paralyse bei den wichtigen Zukunftsfragen könnte Deutschland wirtschaftlich teuer zu stehen kommen, denn die deutsche Wirtschaft braucht eine klare Perspektive und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Alle drei Parteien der Großen Koalition müssen sich nun entscheiden, was sie wollen, und die politische Paralyse beenden." Der Großen Koalition fehle der Mut, "die großen, wichtigen Fragen unserer Zeit, von Klimaschutz, Digitalisierung und Bildung bis hin zu Steuerreform und Zukunftsinvestitionen, anzugehen".

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Ex-Deutsche-Bank-Chef Jain äußert sich zur Vergangenheit Kurz vor dem Investorentag der Deutschen Bank hat sich ihr ehemaliger Co-Chef Anshu Jain zu seiner Vergangenheit geäußert. (Wirtschaft, 08.12.2019 - 00:03) weiterlesen...

DIHK will von Vermittlungsausschuss deutliche Strompreis-Senkung Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat aufgefordert, die Stromkosten kurzfristig drastisch zu senken und die sogenannte EEG-Umlage bis 2030 vollständig abzuschaffen. (Wirtschaft, 08.12.2019 - 00:03) weiterlesen...

Top-Ökonomen gegen OECD-Steuerabkommen In Deutschland wächst die Kritik an den Plänen der Wirtschaftsorganisation OECD für ein internationales Steuerabkommen zur Besteuerung der digitalisierten Wirtschaft. (Wirtschaft, 07.12.2019 - 14:36) weiterlesen...

Tonieboxen-Gründer wollen 2020 in die USA expandieren Nach dem Erfolg der Tonieboxen in Deutschland will das Düsseldorfer Unternehmen Boxine im kommenden Jahr in die USA expandieren. (Wirtschaft, 07.12.2019 - 13:35) weiterlesen...

Bundesnetzagentur warnt vor Spionen im Kinderzimmer Die Bundesnetzagentur warnt in der Weihnachtszeit vor dem Kauf von intelligentem Spielzeug oder vernetzten Alltagsgegenständen, die die Privatsphäre verletzen. (Wirtschaft, 07.12.2019 - 10:51) weiterlesen...

Bär gegen Nutzung sensibler Daten von Kindern zu Werbezwecken Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) hat scharfe Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt gefordert. (Wirtschaft, 07.12.2019 - 09:56) weiterlesen...