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Stahl, Industrie

Der Industriekonzern steckt seit Jahren in der Krise.

21.11.2019 - 11:47:25

Bilanz in schweren Zeiten - Jobabbau bei Thyssenkrupp möglicherweise größer als geplant. Jetzt soll die neue Chefin Martina Merz den Stahl- und Industriekonzern auf Kurs bringen. Eine schnelle Besserung ist nicht in Sicht.

Essen - Der angeschlagene Stahl- und Industriekonzern Thyssenkrupp streicht möglicherweise mehr als die bisher geplanten 6000 Arbeitsplätze.

Derzeit könne nicht ausgeschlossen werden, «dass es mehr Stellen werden, die wir abbauen müssen», sagte Personalvorstand Oliver Burkhard am Donnerstag laut Redemanuskript in Essen. «Schritt für Schritt werden wir da genauer werden können», fügte Burkhard hinzu.

Erste Maßnahmen beim Personalabbau hat Thyssenkrupp bereits beschlossen. In der Essener Unternehmenszentrale soll knapp die Hälfte der bislang etwa 800 Arbeitsplätze wegfallen. Im Autozuliefergeschäft sollen 640 Stellen abgebaut werden. In den nächsten Wochen und Monaten werde es «immer wieder Meldungen zu Stellenreduzierungen geben», kündigte Burkhard an.

Thyssenkrupp hat das am 30. September zu Ende gegangene Geschäftsjahr 2018/19 mit einem Verlust von 304 Millionen Euro abgeschlossen. Die Dividende für die Aktionäre fällt aus. Für das neue Geschäftsjahr erwartet Thyssenkrupp einen deutlich höheren Fehlbetrag. Bei Thyssenkrupp gebe es hohen «Handlungsdruck», sagte die neue Vorstandsvorsitzende Martina Merz.

@ dpa.de