Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirtschaftskrise, Handelsverband

Der Handelsverband Deutschland (HDE) befürchtet als Folge der Coronakrise bis zu 120.000 Geschäftsaufgaben.

19.05.2021 - 01:03:32

Handelsverband fürchtet 120.000 Geschäftsaufgaben wegen Corona

"Durch die Krise könnten bis zu 120.000 Geschäfte wegfallen, es droht vielerorts ein Anstieg der Leerstände. Dem muss massiv entgegengesteuert werden", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Aktuell betreiben hierzulande rund 300.000 Einzelhändler etwa 450.000 Läden. Durch die Lockdowns hätten deutlich mehr Menschen online eingekauft. "Nicht alle Käufe aus dem Internet werden in die Innenstädte zurückkehren." Um die Innenstädte attraktiv zu erhalten, müsse die Politik gegensteuern, fordert Genth. "Wir brauchen einen Innenstadtfonds in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro, der es den Städten und Kommunen ermöglicht, ihre aktuelle Lage zu analysieren und individuelle Konzepte zu erstellen." Zudem müssten die Corona-Hilfen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. "Das ist leider noch immer nicht ausreichend der Fall." 70 Prozent der Deutschen wollen unterdessen auch im nächsten Jahr den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen. Mit diesem Bekenntnis zum Online-Shopping liegen die Bundesbürger derzeit weltweit vorne, wie eine Umfrage des Zahlungsdienstleisters Klarna unter 9.000 Befragten ergeben hat, über die die Funke-Zeitungen weiter berichten. Auf den weiteren Plätzen folgen die Schweden (65 Prozent), Briten (62 Prozent), Österreicher (54 Prozent) und Norweger (53 Prozent). In den USA sagen dies 49 Prozent. Nicht nur jüngere, sondern vor allem 63 Prozent der älteren Deutschen zwischen 56 und 65 Jahren wollen 2022 den Großteil ihrer Einkäufe online erledigen, bei den Über-66-Jährigen sagen dies 58 Prozent. Damit sind die Deutschen unter den Senioren weltweit die onlineaffinste Gruppe überhaupt, heißt es in der Untersuchung.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Start-up-Verband dringt auf Schaffung eines Digitalministeriums Mit Blick auf eine neue Bundesregierung nach der Bundestagswahl Ende September hat sich der Präsident des Bundesverbands Deutsche Start-ups, Christian Miele, für eine Bündelung digitaler Zuständigkeiten in einem Ministerium ausgesprochen. (Wirtschaft, 12.06.2021 - 14:04) weiterlesen...

Handwerkspräsident will Ausschluss von Steuererhöhungen Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer hat von der nächsten Bundesregierung einen Verzicht auf Steuererhöhungen gefordert. (Wirtschaft, 12.06.2021 - 08:49) weiterlesen...

Kunden warten im Schnitt fast neun Wochen auf Handwerker Nach den Worten von Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer müssen Kunden zurzeit länger als zwei Monate auf einen Handwerker warten. (Wirtschaft, 12.06.2021 - 01:03) weiterlesen...

Gleichberechtigung - Mindestanteil von Frauen in Vorständen beschlossen. Familienministerin Lambrecht erhofft sich davon ein wichtiges Signal. Der Bundestag stellt die Weichen für mehr Frauen in den Vorstandsetagen. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 14:18) weiterlesen...

Bundestag verabschiedet Frauenquote für Unternehmensvorstände Der Bundestag hat verbindliche Frauenquote für Vorstände großer Unternehmen auf den Weg gebracht. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 13:48) weiterlesen...

NRW-Bauministerin: Bund lässt Innenstädte veröden Nordrhein-Westfalens Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) wirft der Bundesregierung vor, Städte mit den Pandemiefolgen alleine zu lassen. (Wirtschaft, 11.06.2021 - 13:12) weiterlesen...