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CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Kryptowährungen, CFD-Trading

Der Handel mit Kryptowährungen: Das müssen Anleger beachten!

22.09.2021 - 17:15:52

 
Quelle: unsplash.com

Kryptowährungen sind momentan eine der beliebtesten Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Zunächst muss man wissen, dass Kryptowährungen entweder getauscht oder gehandelt werden können. Die Kryptowährungen zeichnen sich allerdings durch ein Alleinstellungsmerkmal aus, denn anders als herkömmliche Währungen können die digitalen Währungen weder von Institutionen noch von Regierungen kontrolliert werden.

Schon jetzt gibt es eine große Anzahl von unterschiedlichen Kryptowährungen, die sich durch ihre Merkmale, diverse Anwendungsbereiche und vor allem durch ihre Marktkapitalisierung unterscheiden. Auch in Online Casinos kann man inzwischen mit Kryptowährungen bezahlen.

Durch die hohe Geschwindigkeit bei Ein- sowie Auszahlungen gehören sie zu den immer beliebter werdenden Casino Zahlungsmethoden. Kryptowährungen unterscheiden sich in ihrer Funktionsweise und auch in ihrem Anlageziel, hier muss man als Anleger zunächst einmal entscheiden, welches persönliche Anlageziel man verfolgt.

Kryptowährungen und das CFD-Trading

Bei den CFDs handelt es sich um Finanzderivate. Mit ihnen kann man auf die Kursbewegungen von Kryptowährungen spekulieren. Hierfür ist es aber nicht notwendig, die zugrundeliegende Währung physisch zu erwerben. Geht man beispielsweise davon aus, dass der Wert der Kryptowährung steigt, positioniert man sich Long, das bedeutet, man kauft die entsprechende Kryptowährung. Ist das Gegenteil der Fall, wählt man die Short Positionierung, also man verkauft.

Bei den CFDs handelt es sich um sogenannte Hebelprodukte, deswegen muss hier anlässlich des Handels nur eine Margin hinterlegt werden. Aufgrund der Gesamtgröße der Position werden hier die Gewinne bzw. die Verluste berechnet. Das bedeutet, dass man wegen des Hebels auf der einen Seite gute Chancen auf sehr hohe Gewinne hat, aber man auf der einen Seiten gleichzeitig mit großen Verlusten rechnen muss.

Kaufen oder verkaufen an der Börse

Für den Handel mit den Kryptowährungen gibt es entsprechende Marktplätze, die einen einfachen und unkomplizierten Handel ermöglichen. Nutzer können auf solchen Marktplätzen direkt miteinander handeln. Der Preis der Kryptowährungen entwickelt sich hier durch das Angebot und die Nachfrage. Nutzer geben auf dem Marktplatz ein Angebot für den Kauf oder den Verkauf von Kryptowährungen mit anderen Währungen an. Bei den herkömmlichen Währungen kann es sich um US-Dollar, Euro oder auch um jede andere Fiat Währung handeln. So wird erkennbar, wie viele Coins zu welchem Preis angeboten werden. Wenn ein Käufer ein Angebot akzeptiert, kommt der Handel zustande.

Handeln mit den Trading Robots

Über einen sehr langen Zeitraum war es ausschließlich institutionellen Händlern möglich, das automatische Traden zu nutzen. Jetzt aber können auch Retail-Trader endlich auf die Hilfe der zahlreichen Trading Robots zugreifen. Diese Technologie erlaubt es aber natürlich auch, die eigenen Regeln und Abläufe für das gewünschte Trading, also den gewünschten Handel, einzustellen. Je nach Wunsch handelt der Trading Robot dann 24 Stunden und 7 Tage die Woche.

Was ist ein Trading Robot?

Bei einen Trading Robot handelt es sich um eine Software. Diese Software analysiert die Handelsdaten von Assets. Nach der abgeschlossenen Analyse kaufen oder verkaufen die Robots die Kryptowährungen. Abhängig ist die Entscheidung der Robots von den Preisbewegungen des Marktes. Eingestellt werden die Orders auf Basis von Kennzahlen wie Preis, Volumen und Zeitspanne. So ist das vollautomatische Traden von Kryptowährungen dank der Trading Robots möglich.

Vorteile des automatischen Tradens gegenüber dem manuellen Handel

Der wohl größte Vorteil der Trading Robots liegt darin, dass sie in der Lage sind, gleichzeitig die Marktbedingungen von mehreren Kryptowährungen zu analysieren. Sobald eine potenzielle Gewinnspanne errechnet ist, führt der Robot die Transaktion durch.

Niemand auf der Welt ist in der Lage, sämtliche Märkte gleichzeitig zu analysieren. Ein Mensch kann natürlich durchaus eine Analyse zu Marktbedingungen erstellen, doch diese kann er nicht gleichzeitig für viele unterschiedliche Bedingungen ausführen. Der Mensch muss die Datensätze nacheinander bearbeiten. Dabei tritt folgendes Problem zu Tage: Während dieser zeitraubenden Analyse kann sehr schnell ein gewinnbringender Trade verpasst werden. Hier wird schnell deutlich, dass die Arbeitsweise einen Trading Robots erheblich effizienter ist.

Daten statt Emotionen

Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den die Robots zu bieten haben. Wie hinreichend bekannt ist, sind die Kurse von Kryptowährungen sehr volatil. Gerade diese Volatilität führt bei vielen Tradern häufig zu übereilten emotionalen Handlungen. Leider sind dementsprechend nicht selten auch die Trades sehr emotional gesteuert. Doch beim Traden haben Emotionen nichts verloren, denn gerade sie führen häufig zu schlimmen Fehlentscheidungen, die dann auch noch mit massiven Verlusten einhergehen.

Ein Roboter hingegen ist natürlich vollkommen frei von solchen Emotionen. Gegenüber Marktmanipulationen oder Kursschwankungen sind sie also vollkommen unbeeinflussbar. Hier entscheiden einzig die Faktoren, Echtzeitdaten und weitere Kriterien aufgrund derer ein Robot die Entscheidung trifft.

Klar ist zudem natürlich auch, dass kein Mensch in der Lage ist, 24 Stunden rund um die Uhr am Rechner zu sitzen und zu traden. Für den Robot ist das wiederum problemlos möglich. Sofern der Nutzer das also möchte, ist ein Trading Robot unermüdlich im Einsatz.

Das Wallet - Coins sicher aufbewahren

Kryptowährungen kann man aber auch kaufen, doch anders als bei herkömmlichen Währungen stehen hier die Coins nicht physisch zur Verfügung, sondern sie werden in einem virtuellen Portemonnaie aufbewahrt. Diese virtuelle Geldbörse wird Wallet genannt. Im Wallet werden die Kryptowährungen gespeichert. Kryptowährungen zu senden oder zu empfangen ist der klassischen Banküberweisung sehr ähnlich.

Ein Wallet verfügt über eine eigene Nummer, die vergleichbar ist mit der üblichen Kontonummer. Diese Nummer ist gleichsam die Empfangs- und Sendeadresse für die Kryptowährungskäufe und -verkäufe. Hier bleiben allerdings alle Transaktionen anonym, denn es werden weder persönliche Daten noch Name und Adresse benötigt. Der Zugangscode für das Wallet ist der private Schlüssel. Der Schlüssel besteht aus zufällig kombinierten Zeichen, die wiederum den Zugangscode für das Wallet bilden. Der wiederum lässt sich am besten mit dem Pin des herkömmlichen Kontos vergleichen.

Kryptowährungen und die Steuer

Wer mit Kryptowährungen handelt, der möchte natürlich auch Gewinne erzielen. Und wie bei allen Gewinnen, die man erwirtschaftet, möchte das Finanzamt natürlich auch etwas davon abhaben. Eine Steuer auf Gewinne aus Transaktionen mit Kryptos würde man umgehen, wenn man die Kryptowährung mindestens ein Jahr lang hält. Wer aber zuvor handelt, und das vielleicht auch noch mit einem Trading Robot, der tut dies nicht. Also müssen Gewinne zum persönlichen Steuersatz versteuert werden, sobald sie einen Betrag von 600 Euro jährlich übersteigen. Hierbei handelt es sich um eine Freigrenze, nicht zu verwechseln mit einem Freibetrag. Sobald der Wert von 600 Euro überschritten ist, muss der komplette Gewinn versteuert werden. Bei einem Freibetrag wäre es nur der Gewinn, der die 600 Euro übersteigt.