Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Wirtschaftskrise, Gesundheit

Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln (IW), Michael Hüther, hat die Bundesregierung für die Ausgestaltung der Corona-Hilfen scharf kritisiert.

07.01.2021 - 07:00:51

IW-Chef kritisiert Rettungspakete der Politik

"Die Aussage von Finanzminister Scholz, wir halten das finanziell lange durch, kann man zynisch beantworten: ja, weil das Geld nicht abfließt und daran auch kein Interesse besteht", sagte Hüther den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Rettungspolitik sei "mehr Erzählung und Propaganda als Realität".

Für ihn liege der "eigentliche Skandal" nicht bei der Impfstrategie, sondern bei den nicht abfließenden Hilfsgeldern. "Die Zugangshürden sind zu hoch, die administrative Umsetzung ist eine schiere Katastrophe", kritisierte Hüther. Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK), Sebastian Dullien, warnte vor Überlegungen, bei steigenden Infektionszahlen weitere Betriebe zu schließen. "Es liegt am Verhalten der Menschen, dass wir nicht vorankommen. Deshalb macht es auch keinen Sinn, weitere Betriebe zu schließen", sagte Dullien den Funke-Zeitungen. So sei die Homeoffice-Quote von 27 Prozent im April auf 14 Prozent im November gesunken. "Es gibt also Potenzial, konsequenter von zu Hause aus zu arbeiten. Und zur Not muss die Mobilität weiter eingeschränkt werden, etwa in Form von Ausgangssperren. Das wäre hilfreicher, als weitere Betriebe zu schließen", sagte Dullien.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

IWF erhöht Prognose für Weltwirtschaft Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für die Entwicklung der Weltwirtschaft im laufenden Jahr angehoben. (Wirtschaft, 26.01.2021 - 14:33) weiterlesen...

Obst- und Gemüseimporte angeblich nicht in Gefahr Der führende Importeur für Obst und Gemüse nach Deutschland rechnet nicht damit, dass es Engpässe wegen Verzögerungen bei der Einreise von Lastwagenfahrern von Spanien oder Portugal nach Deutschland geben könnte. (Wirtschaft, 25.01.2021 - 18:11) weiterlesen...

BA zahlte 2020 für Kurzarbeitergeld 22,1 Milliarden Euro aus Die Arbeitszeitverkürzungen infolge der Corona-Pandemie und ein zeitweiser Rekordstand von rund sechs Millionen Kurzarbeitern haben die Ausgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im vergangenen Jahr in die Höhe getrieben. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 10:54) weiterlesen...

Ex-Verfassungsrichter: Geschlossene Betriebe entschädigen Der frühere Verfassungsrichter Hans-Jürgen Papier hat einen Rechtsanspruch auf Entschädigung für Betriebe gefordert, die existenziell unter den Corona-Beschränkungen leiden. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 08:25) weiterlesen...

Ex-Verfassungsrichter schlägt Corona-Soli vor Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat einen Solidaritätszuschlag zur Tilgung der Corona-Schulden ins Gespräch gebracht. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 01:03) weiterlesen...

EU-Kommissar gegen Sozialabbau zur Finanzierung der Corona-Schulden EU-Sozialkommissar Nicolas Schmit hat davor gewarnt, wegen der hohen Staatsverschuldung für die Corona-Hilfsprogramme in Europa Sozialleistungen zu kürzen. (Wirtschaft, 23.01.2021 - 01:03) weiterlesen...