Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Internet, Computer

Der Digitalverband Bitkom rechnet für 2021 mit einem leicht schrumpfenden Markt.

22.09.2021 - 11:43:30

Prognose - Unterhaltungselektronik: Bitkom erwartet leichten Rückgang. Die mangelnde Nachfrage soll nicht der Grund sein.

Berlin - Der Markt für Fernseher, Spielekonsolen und andere Geräte der Unterhaltungselektronik wird im laufenden Jahr nach Berechnungen des Digitalverbandes Bitkom voraussichtlich leicht um rund vier Prozent auf 8,96 Milliarden Euro schrumpfen.

Grund dafür sei nicht eine mangelnde Nachfrage, sondern seien vor allem Lieferschwierigkeiten, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg in einer Online-Pressekonferenz.

Den größten Zuwachs verzeichnet das Segment der Spielekonsolen, das 2021 der Prognose nach um rund zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr zulegen wird. Das Wachstum in dem Bereich hätte noch größer ausfallen können, wenn mehr Geräte lieferbar gewesen wären, hieß es.

Beim Einsatz der Unterhaltungselektronik habe sich mittlerweile das Videostreaming quasi als Standard durchgesetzt. Serien und Filme bei Netflix, Prime Video, Joyn und Co. sowie Clips bei YouTube, Vimeo oder in sozialen Medien erreichen bereits 70 Prozent aller Menschen in Deutschland. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Bitkom.

Videokonsum auf dem Smartphone

Das beliebteste Gerät fu?r den täglichen Videokonsum ist demnach inzwischen das Smartphone: Fast ein Drittel (28 Prozent) derer, die streamen, nutzen es jeden Tag, um Videos zu schauen, ein Fünftel (21 Prozent) mehrmals pro Woche. Smartphones liegen damit recht deutlich vor Smart-TVs und Laptops. Das Videostreaming nimmt auch einen immer größer werdenden Anteil im Unterhaltungsbudget der Menschen in Deutschland ein. 38 Prozent nutzen bereits ein kostenpflichtiges Abonnement. 22 Prozent verwenden dabei einen kostenpflichtigen Dienst, 32 Prozent nutzen zwei Abos, und 29 Prozent haben sogar drei oder mehr entgeltpflichtige Angebote abonniert, mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr. «Corona hat dem Videostreaming einen enormen Schub verliehen. Dieser Effekt wird anhalten», sagte Berg.

Viele Videostreamer versuchen laut der Umfrage, die Kosten für ein Abonnement zu teilen. Die Hälfte der Abonnentinnen und Abonnenten teilt sich Dienste sowie Kosten, 37 Prozent zahlen und nutzen einen Dienst allein, 29 Prozent nutzen den Angaben nach einen kostenpflichtigen Dienst bei anderen Personen mit, ohne selbst dafür zu zahlen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Google senkt Abgabe für Abos in Apps auf 15 Prozent. Bisher mussten App-Entwickler zunächst 30 Prozent vom Abo-Preis an Google abtreten, nach einem Jahr sank die Abgabe auf 15 Prozent. Jetzt werden es von Anfang an 15 Prozent sein, wie Google am Donnerstag ankündigte. NEW YORK - Google senkt nach Kritik von Software-Entwicklern und Politikern die Abgabe für Abonnements, die über die App-Plattform des Konzerns abgeschlossen werden. (Boerse, 22.10.2021 - 06:00) weiterlesen...

Auch Chipriese Intel wird von Bauteile-Knappheit gebremst. So konnte Intel im vergangenen Quartal weniger Chips für Notebooks verkaufen - weil den Herstellern andere Bauteile fehlten, um die Geräte fertigzustellen. SANTA CLARA - Auch der Halbleiter-Riese Intel wird von der globalen Komponenten-Knappheit gebremst. (Boerse, 22.10.2021 - 05:59) weiterlesen...

Kurssturz für Snap-Aktie nach Problemen mit Apples Dateschutz-Regeln. Anleger setzten daraufhin zur Flucht aus der Aktie an: Snap verlor im nachbörslichen US-Handel am Donnerstag binnen Minuten ein Viertel seines Werts. LOS ANGELES - Das Werbegeschäft der populären Foto-App Snapchat nach verfehlten Umsatzprognosen im vergangenen Quartal. (Boerse, 22.10.2021 - 05:58) weiterlesen...

Quartalszahlen - Auch Chipriese Intel wird von Bauteile-Knappheit gebremst. Doch Herstellern fehlen andere Bauteile. Also brauchen sie auch weniger Intel-Chips. Eigentlich müsste Intel als Halbleiter-Anbieter von den aktuellen Chip-Engpässen profitieren. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 05:20) weiterlesen...

Quartalszahlen - Intel steigert Umsatz und Gewinn. Die Firma baut weiter Kapazitäten in der Chipfertigung aus. Trotz Chip-Mangel konnte der Halbleiter-Riese Intel Umsatz und Gewinn steigern. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 01:22) weiterlesen...

Snap-Aktie bricht nach Quartalszahlen um rund ein Viertel ein. Snap steigerte zwar die Erlöse im Jahresvergleich um 57 Prozent auf rund 1,067 Milliarden Dollar (920 Mio Euro). Am Markt waren aber eher 1,1 Milliarden Dollar erwartet worden, während Snap nur ganz knapp das untere Ende der eigenen Prognose von 1,07 Milliarden verfehlte. LOS ANGELES - Die Firma hinter der populären Foto-App Snapchat hat auf einen Schlag rund ein Viertel ihres Werts verloren, nachdem sie mit den Zahlen zum vergangenen Quartal die Umsatzerwartungen verfehlte. (Boerse, 21.10.2021 - 22:52) weiterlesen...