Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
China, USA

Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei bereitet sich weiterhin darauf vor, dass US-Zulieferer ab dem 19.

10.07.2019 - 00:01:56

Huawei bereitet sich auf eingeschränktes US-Geschäft vor

August nur sehr eingeschränkt Geschäfte mit dem Unternehmen machen dürfen. Das sagte David Wang, stellvertretender Vorsitzender von Huawei Deutschland, der "Welt" (Mittwochsausgabe). Zwar hatte US-Präsident Donald Trump jüngst angekündigt, dass ein entsprechendes Verbot der US-Regierung aufgehoben würde.

Darauf wolle man sich aber nicht verlassen: "Trumps Aussagen kenne ich, aber bis jetzt haben wir dafür keine offizielle Bestätigung oder weitergehende Erklärungen", sagte Wang. Während seiner Pressekonferenz auf dem G20-Gipfel habe Trump "viele Botschaften" gehabt, "aber andere offizielle Vertreter der USA haben ganz andere Dinge gesagt. Die Informationen von amerikanischer Seite sind teilweise widersprüchlich, aber unabhängig davon werden wir unseren Kunden weiterhin beste Produkte und Dienstleistungen bieten", so Huaweis Deutschland-Vize weiter. Huawei arbeite daran, unabhängig von US-Lieferanten zu werden und habe das teilweise erreicht. "Was unsere Netzwerk-Technik für 5G angeht, sind wir völlig unabhängig von amerikanischen Lieferanten und können unsere Kunden uneingeschränkt beliefern, ganz gleich, wie die US-Regierung entscheidet", so Wang. Auch bei den Smartphones sei das Unternehmen weitgehend unabhängig von US-Lieferanten. "Unsere Zulieferketten sind international breit aufgestellt; unsere Komponenten kommen aus den USA, aus Japan, Korea, Europa und natürlich China", sagte Wang der "Welt". Wenn man sich zu abhängig von einem Lieferland mache, "dann liefern wir uns zu sehr dem Wohlwollen einer Regierung aus. Das kann sich eine Firma mit mehr als 100 Milliarden Dollar Umsatz nicht leisten", so Huaweis Deutschland-Vize weiter. Auch das intern entwickelte Betriebssystem sei einsatzfähig, falls der US-Boykott andauere. "Wir können unser eigenes Betriebssystem jederzeit auf den Markt bringen", so Wang. Man würde "weiter gerne mit Google bei Android zusammenarbeiten. Nur wenn wir von den USA mit dem Rücken an die Wand gedrängt werden, werden wir gezwungen sein, unser Betriebssystem einzuführen", so der Deutschland-Vize weiter. Huawei-Smartphones laufen auf dem Android-Betriebssystem des US-Konzerns Google. Unter dem angekündigten Verbot müsste Google für die Besitzer von Huawei-Modellen, die nach dem 19. August auf den Markt kommen, den Zugang zu zentralen Diensten einschränken. "Die Kommunikation mit der US-Regierung ist schwierig und wir wissen nicht, ob und wie sie ihre Position ändern wird und wie Google darauf reagieren wird", sagte Wang der "Welt". Man wisse nur, "dass wir unsere Kunden weiter zufriedenstellen wollen und dass wir das technisch können - sei es mit Android oder mit unserem eigenen Betriebssystem."

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

Pompeo verkündet Sanktionen gegen chinesische Firma wegen Öl aus Iran. US-Außenminister Mike Pompeo sagte in einer Rede in Florida, die Sanktionen würden sich gegen das Ölunternehmen Zhuhai Zhenrong sowie deren Geschäftsführer richten. Die Firma habe gegen US-Gesetze verstoßen, indem sie Rohöl aus dem Iran angenommen habe. WASHINGTON - Die USA setzen eine chinesische Firma wegen des Transports iranischen Öls auf die Sanktionsliste. (Boerse, 22.07.2019 - 22:22) weiterlesen...

Aktien Asien Schluss: Ernüchterung kehrt ein - Neuer Protest belastet Hongkong. Die Euphorie über die jüngsten Signale aus den USA für eine geldpolitische Lockerung klang ab. Es gilt zwar als sicher, dass die amerikanische Notenbank Fed am Monatsende den Leitzins senken wird. Allerdings ist unklar, wie weit die Währungshüter anschließend an der Zinsschraube drehen wollen. Zudem stand Versuchen der Unterhändler aus den USA und China, die stockenden Handelsgespräche wieder in Gang zu bringen, die amerikanische Kritik an Chinas Politik im Südchinesischen Meer gegenüber. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI - An Asiens wichtigsten Börsen ist nach einem starken Wochenausklang am Montag Ernüchterung eingekehrt. (Boerse, 22.07.2019 - 08:56) weiterlesen...

5G-Ausbau: Unionspolitiker wollen Alternativen zu Huawei In der Unionsfraktion des Bundestages formiert sich neuer Widerstand gegen eine Beteiligung des chinesischen Konzerns Huawei am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes in Deutschland. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 14:01) weiterlesen...

Handelskrieg: Unterhändler der USA und Chinas telefonieren wieder. Das berichtete der chinesische Außenamtssprecher Geng Shuang am Freitag vor der Presse in Peking. PEKING - Die Unterhändler der USA und China haben erneut miteinander telefoniert, um die stockenden Handelsgespräche wieder in Gang zu bringen. (Wirtschaft, 19.07.2019 - 12:03) weiterlesen...

Aktien Asien Schluss: Hoffnung auf niedrigere Zinsen treibt die Börsen an. Auslöser war Händlern zufolge eine Aussage von John Williams, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York. Williams machte deutlich, dass die US-Notenbank eine schnelle Zinsreaktion zeigen müsse, sollte sich die US-Wirtschaft in Schwierigkeiten befinden. TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI - Die Hoffnung auf eine noch lockerere Geldpolitik hat die Börsen in Asien am Freitag kräftig angeschoben. (Boerse, 19.07.2019 - 08:39) weiterlesen...

Neue US-Sanktionen gegen Zulieferer des iranischen Atomprogramms. Die sieben Firmen und fünf Personen aus China, Belgien und dem Iran hätten das für die iranische Uran-Anreicherung verantwortliche Unternehmen unterstützt, erklärte das US-Finanzministerium am Donnerstag. WASHINGTON - Die USA haben Zulieferer des iranischen Atomprogramms mit Sanktionen belegt. (Boerse, 18.07.2019 - 21:12) weiterlesen...