CDU-Arbeitnehmerflügel, Obergrenze

Der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, fordert eine gesetzliche Begrenzung von Managergehältern und Boni.

03.02.2018 - 13:55:33

CDU-Arbeitnehmerflügel fordert Obergrenze für Managergehälter

Über den Vorschlag der SPD hinaus, die steuerliche Absetzbarkeit der Managervergütung zu begrenzen, sei eine "gesetzliche Obergrenze für Spitzengehälter" notwendig. "Wenn die Kluft zwischen den Gehältern zu groß wird, zerstört dass die Legitimation der Sozialen Marktwirtschaft", sagte Bäumler dem "Handelsblatt".

Der CDA-Vize plädiert dafür, die Obergrenze an den Durchschnittsverdienst der Mitarbeiter des betreffenden Unternehmens zu koppeln. "Dabei müssen Gehälter, Boni und Pensionszusagen in den Vergleich mit dem Durchschnittsverdienst einbezogen werden", so Bäumler. Der CDA positioniert sich damit gegen die Union, die es ablehnt gegen unangemessene Vorstandsgehälter und Pensionen vorzugehen. Laut Medienberichten weigerte sich die Union in den Koalitionsverhandlungen, einen entsprechenden Vorschlag der SPD in den Entwurf des Koalitionsvertrages aufzunehmen. Er sei daraufhin in der Verhandlung der Arbeitsgruppe Steuern und Finanzen am Mittwochabend aus dem Entwurf des Koalitionsvertrages gestrichen worden.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Keine Planungssicherheit - BMW warnt eindringlich vor Brexit-Folgen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - betroffen ist auch BMW. Im nächsten Frühjahr will Großbritannien die EU verlassen. (Wirtschaft, 23.06.2018 - 12:14) weiterlesen...

Telekom-Tochter T-Systems will rund 10.000 Stellen streichen Die Großkundentochter der Deutschen Telekom will weltweit in den nächsten drei Jahren rund 10.000 Arbeitsplätze abbauen, 6.000 davon in Deutschland, pro Jahr rund 2.000, beginnend 2018. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 16:32) weiterlesen...

Eon-Chef Teyssen räumt Fehler bei Übernahme von Innogy ein Der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon, Johannes Teyssen, hat Fehler bei der Übernahme von Innogy und dem Verkauf des Uniper-Aktienpakets an den finnischen Konkurrenten Fortum eingeräumt. (Wirtschaft, 21.06.2018 - 15:22) weiterlesen...

Familienunternehmen mit Großer Koalition unzufrieden Die deutschen Familienunternehmen sind unzufrieden mit der bisherigen Arbeit der Großen Koalition. (Wirtschaft, 20.06.2018 - 21:02) weiterlesen...

Streit über Lohnsenkung bei VW-Gemeinschaftsunternehmen beigelegt Das von VW und Automobilzulieferern betriebene Gemeinschaftsunternehmen IAV hat den Streit über geplante Lohnsenkungen beigelegt. (Wirtschaft, 20.06.2018 - 17:15) weiterlesen...

Audi-Chef Stadler vorübergehend von Vorstandsaufgaben entbunden Die Aufsichtsräte von Volkswagen und Audi haben den inhaftierten Audi-Chef Rupert Stadler vorübergehend von seinen Vorstandsaufgaben entbunden. (Wirtschaft, 19.06.2018 - 13:34) weiterlesen...