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Deutschland, Volkswirtschaft

Demokraten im Kongress sehen sich als Sieger

06.01.2021 - 17:33:30

dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.01.2021 - 17.30 Uhr

in der EU empfohlen. Der Impfstoff solle für Personen ab 18 Jahren zugelassen werden, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Die endgültige Entscheidung über die Zulassung muss nun die EU-Kommission treffen. Das gilt als Formsache und könnte in kürzester Zeit geschehen. Damit wäre nach der Zulassung des Präparats der Unternehmen Pfizer und Biontech der Weg frei für den zweiten Impfstoff gegen Covid-19 in der EU.

ROUNDUP/Scholz zur Corona-Kosten: 'Wir können das lange durchhalten'

BERLIN - Deutschland kann sich aus Sicht von Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz die Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie finanziell leisten. "Wir können das lange durchhalten, wir haben Vorsorge getroffen", sagte der SPD-Kanzlerkandidat am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin", nachdem Bund und Länder am Vorabend eine Verlängerung und Verschärfung des Lockdowns beschlossen hatten. Es gebe "keinen ganz kompletten Stillstand", in Fabriken und vielen Büros werde gearbeitet, sagte Scholz. Deutschland habe gut gewirtschaftet.

Eurozone: Rückgang der Erzeugerpreise schwächt sich weiter ab

LUXEMBURG - Der Rückgang der Herstellerpreise in der Eurozone hat sich erneut abgeschwächt. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen die Erzeugerpreise im November um 1,9 Prozent zurück, wie das Statistikamt Eurostat am Mittwoch in Luxemburg mitteilte. Im Oktober hatte der Rückgang 2,0 Prozent betragen, in den Monaten davor war er noch stärker gewesen. Analysten hatten für November im Schnitt mit einem Preisrückgang um 2,1 Prozent gerechnet.

ROUNDUP/Eurozone: Unternehmensstimmung bessert sich trotz Corona-Beschränkungen

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich Ende 2020 trotz der Beschränkungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie deutlich aufgehellt. Der Einkaufsmanagerindex des Forschungsinstituts IHS Markit stieg im Dezember im Monatsvergleich um 3,8 Punkte auf 49,1 Zähler, wie Markit am Mittwoch in London mitteilte. Die Umfrage fällt allerdings schwächer aus als in einer ersten Erhebungsrunde mit 49,8 Punkten ermittelt. Analysten hatten im Schnitt eine Bestätigung der ersten Schätzung erwartet.

ROUNDUP 2: Wirtschaft fordert mehr Corona-Hilfe - Ökonomen sehen Folgen begrenzt

FRANKFURT - Wirtschaftsverbände und Gewerkschaften haben Kritik am verlängerten Lockdown geäußert und mehr Hilfe vom Staat gefordert. Die Gewerkschaften NGG und Verdi pochen auf ein höheres Kurzarbeitergeld für Beschäftigte der Gastronomie. Der Einzelhandel fordert einen Fahrplan zur Wiedereröffnung der Geschäfte und höhere Staatshilfen. Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer mahnte nach den jüngsten Beschlüssen von Bund und Ländern mehr Tempo bei Corona-Impfungen an. Ökonomen glauben, dass der verlängerte Lockdown und neue Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots insgesamt überschaubare Folgen für die Wirtschaft haben.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

@ dpa.de

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