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DAVOS / MÜNCHEN - Ein enger Begleiter des Weltwirtschaftsforums (WEF) hat das Jahrestreffen in Davos gegen Kritik verteidigt, dass sich dort eine elitäre Gruppe abgeschottet von der Öffentlichkeit treffe.

14.01.2020 - 05:21:24

DAVOS/Experte: WEF bietet Plattform für Wachstumsregionen. "Es gibt eine ganz massive Präsenz aus Wachstumsländern", sagte Nikolaus Lang, Partner der Boston Consulting Group (BCG) der Deutschen Presse-Agentur. Gerade diese Regionen nutzten Davos als Plattform, um sich erfolgreich zu positionieren.

Außerdem lasse sich das Weltwirtschaftsforum nicht auf Davos reduzieren. So gebe es heutzutage mit dem sogenannten Sommer-Davos - abwechselnd in den chinesischen Städten Dalian und Tianjin - sowie regionalen Veranstaltungen in Afrika und Lateinamerika mittlerweile "ein auch geografisch sehr differenziertes Angebot", sagte Lang. Die Kritik sei vor rund 20 Jahren durchaus angemessen gewesen. "Aber die Veranstalter haben diese Kritik aufgenommen."

Das Weltwirtschaftsforum habe in den vergangenen Jahren zunehmend einen geopolitischen Auftrag übernommen, dies habe zu einer positiven Entwicklung beigetragen. "Das Forum bietet die Möglichkeit, in einer sehr konzentrierten Form eine breite Gruppe an Entscheidungsträgern der Wirtschaft und der Regierungen an einem Ort zu finden", betonte Lang, der früher selbst für das WEF arbeitete. Kritik gebe es immer wegen des Aufwands und der starken Sicherheitsvorkehrungen in den Schweizer Alpen. Inhaltliche Kritik könne er aber nicht nachvollziehen.

Vom 50. Jahrestreffen, das vom 21. bis 24. Januar stattfindet, erwartet Lang sowohl eine Debatte über eine mögliche Stagnation der Weltwirtschaft sowie Diskussionen über geopolitische Probleme. In Davos werden mehr als 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erwartet, die in verschiedenen Formaten unter dem Motto "Stakeholder für eine solidarische und nachhaltige Welt" diskutieren. Prominente Teilnehmer wie US-Präsident Donald Trump und Kanzlerin Angela Merkel sowie Höhepunkte des Programms will das WEF an diesem Dienstag (14.00 Uhr) in einer Pressekonferenz ankündigen.

@ dpa.de

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