Regierungen, Spanien

DAVOS - Mit Benoit Coeure hat ein führendes Mitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) indirekt jüngste Äußerungen aus der US-Administration über die Dollar-Schwäche kritisiert.

26.01.2018 - 12:06:25

DAVOS/EZB-Direktor Coeure: Politiker-Aussagen über Währungen nicht hilfreich. "Wir haben zuletzt viele Kursschwankungen gesehen, die durch verschiedene Staatsvertreter verursacht wurden, und ich halte das nicht für sehr hilfreich", sagte das EZB-Direktoriumsmitglied am Freitag beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos.

"Wir leben in einer Welt, in der Wechselkurse nicht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit genutzt werden sollten", so Coeure weiter. "Darauf haben sich die G20-Staaten geeinigt und daran sollten wir uns halten." Zuletzt hatten sich US-Präsident Donald Trump und sein Finanzminister Steven Mnuchin widersprüchlich zum Wechselkurs des Dollar geäußert, der seit Trumps Amtsantritt vor gut einem Jahr stark an Wert verloren hat.

Mnuchin hatte sich zur Wochenmitte in Davos gelassen gezeigt und gesagt, dass die Dollar-Schwäche den USA nütze. In einem Interview mit dem US-Fernsehsender CNBC behauptete Trump später, Mnuchins Aussagen seien aus dem Kontext gerissen worden. Letzten Endes sei man - wie in der US-Politik bislang üblich - an einem starken Dollar interessiert. An den Finanzmärkten reagierte der Wechselkurs des Dollar auf die Aussagen der beiden Politiker mit einem kräftigen Auf und Ab.

Nach einer Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag hatte sich EZB-Chef Mario Draghi besorgt über die jüngste Euro-Stärke gezeigt, die wesentlich auf die Dollar-Schwäche zurückzuführen ist. Eine zu starke heimische Währung kann der Exportwirtschaft schaden und die Inflation schwächen.

@ dpa.de

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