Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Steuern, Bericht

Das Bundesfinanzministerium prüft ein Konzept für eine größere Unternehmensteuerreform.

14.11.2019 - 17:33:34

Bericht: Finanzministerium bereitet Unternehmensteuerreform vor

Das berichtet das "Handelsblatt" (Freitagsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. "Wir müssen für Unternehmen etwas tun, am besten noch in dieser Wahlperiode", hieß es im Bundesfinanzministerium.

Das könne gegebenenfalls auch den Steuersatz betreffen. Es habe schon erste Gespräche zwischen Vertretern von Ministerium, Union und Verbänden gegeben, um auszuloten, wie ein Kompromiss aussehen könnte, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Angaben mehrerer Personen. So könnte etwa der Körperschaftsteuersatz von 15 auf 12,5 Prozent fallen. Eine andere durchgespielte Variante sehe eine steuerliche Anrechenbarkeit der Gewerbesteuer auf die Körperschaftsteuer vor. Flankiert werden könnte diese Senkung mit Maßnahmen, die bereits im für dieses Jahr geplanten "Unternehmenstärkungsgesetz" vorgesehen waren, berichtet die Zeitung weiter. So könnte der Satz auf einbehaltene Gewinne von Personengesellschaften von 28,25 in Richtung 25 Prozent sinken. Zudem seien Steuererleichterungen im Außensteuerrecht geplant. Ebenso sollten Inhaber von Personengesellschaften künftig wählen können, ob sie wie eine Kapitalgesellschaft besteuert werden wollen. Ein hochrangiger Beamter des Ministeriums habe in internen Gesprächen gesagt, diese Schritte wolle man "weiter vorantreiben". Als Ausgleich sähen die Pläne vor, den verbliebenen Solidaritätszuschlag in die Einkommensteuer zu integrieren und so den Spitzensteuersatz dauerhaft zu erhöhen, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eigene Informationen. Dadurch könnte die SPD Steuersenkungen für Unternehmen leichter mittragen. Einem höheren Spitzensteuersatz müsste allerdings die Union zustimmen, die versprochen hatte, in der laufenden Wahlperiode die Steuern nicht zu erhöhen.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

@ dts-nachrichtenagentur.de

Weitere Meldungen

«Mehraufwand an Bürokratie» - Kassenbonpflicht: Altmaier fordert Scholz zur Streichung auf Berlin - Gut zwei Wochen vor der Einführung der Bonpflicht für Händler dringt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier darauf, die Vorgabe wieder aus dem Gesetz zu streichen. (Wirtschaft, 14.12.2019 - 11:44) weiterlesen...

SPD-Chef fordert deutliche Steuererhöhung für Spitzenverdiener Der neugewählte SPD-Chef Norbert Walter-Borjans hat eine deutliche Steuererhöhung für Spitzenverdiener gefordert. (Wirtschaft, 14.12.2019 - 05:02) weiterlesen...

Studie: Jeder vierte Rentner wird 2035 in Grundsicherung abrutschen Jeder vierte Rentner wird laut einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts im Jahr 2035 in die Grundsicherung abrutschen. (Wirtschaft, 14.12.2019 - 01:01) weiterlesen...

Verschuldung sinkt - Opposition kritisiert unklaren Haushalts-Kurs. Die Schuldenquote werde bald unter 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Freitag nach einer Sitzung des Stabilitätsrats von Bund und Ländern in Berlin. "Wir wissen nicht ganz genau, ob kurz vor Ende dieses Jahres oder gleich am Anfang des nächsten." Im vergangenen Jahr war die Quote bereits nur ganz knapp verfehlt worden. BERLIN - Deutschland könnte dank struktureller Überschüsse im zweistelligen Milliardenbereich erstmals seit 2002 wieder die europäischen Stabilitätskriterien einhalten. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 17:26) weiterlesen...

Opposition wirft Koalition Wackelkurs bei Haushaltspolitik vor. So sei insbesondere der Kurs der SPD in der Finanz- und Haushaltspolitik völlig unklar, sagte die Grünen-Abgeordnete Anja Hajduk am Freitag in einer Aktuellen Stunde des Bundestages. Sie verwies darauf, dass der SPD-Finanzminister Olaf Scholz argumentiere, man müsse sich nicht von der schwarzen Null, also von einem ausgeglichenen Haushalt, verabschieden. Der neue SPD-Chef Norbert Walter-Borjans wolle dagegen in eine andere Richtung steuern. "Streit und Gerangel in der großen Koalition" seien programmiert. BERLIN - Die Opposition hat der großen Koalition einen Wackelkurs in der Haushaltspolitik vorgehalten. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 17:11) weiterlesen...

EU-Gipfel einigt sich auf Fortgang der Euro-Reformen. Sowohl beim Ausbau des Euro-Rettungsschirms ESM als auch bei der Stärkung des europäischen Bankensystems sollten die Arbeiten weitergeführt werden, erklärte EU-Ratspräsident Charles Michel nach dem EU-Gipfel am Freitag in Brüssel. BRÜSSEL - Zum Schutz vor künftigen Finanzkrisen wollen die EU-Staats- und Regierungschefs die Reform der Eurozone vorantreiben. (Wirtschaft, 13.12.2019 - 16:24) weiterlesen...