Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, USA

DALTON - Trotz der bevorstehenden Vereidigung seines Nachfolgers Joe Biden will der abgewählte US-Präsident Donald Trump weiterhin mit aller Macht an seinem Amt festhalten.

05.01.2021 - 05:38:30

Trump will 'wie der Teufel' um Präsidentschaft kämpfen. "Sie werden das Weiße Haus nicht erobern, wir werden wie der Teufel kämpfen", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung in Dalton kurz vor zwei Stichwahlen für den US-Senat in Georgia. Trump wiederholte in seiner 83-minütigen Ansprache seine bekannten und unbelegten Wahlbetrugsvorwürfe.

Der Republikaner behauptete erneut, er habe die Wahl am 3. November klar gewonnen. Tatsächlich hat nach den offiziellen Ergebnissen aus den Bundesstaaten eindeutig der Demokrat Biden gesiegt, der am 20. Januar vereidigt werden soll. Trumps Lager ist mit Dutzenden Klagen gegen das Wahlergebnis gescheitert, auch vor dem Obersten Gericht der USA in Washington.

Vor Tausenden Unterstützern rief Trump Abgeordnete und Senatoren dazu auf, am Mittwoch Einspruch gegen die Zertifizierung der Ergebnisse aus einzelnen Bundesstaaten im Kongress einzulegen. Er machte deutlich, dass er dabei auch auf die Unterstützung von Vizepräsident Mike Pence baut. Pence steht dem Senat als Präsident vor und wird die gemeinsame Sitzung der beiden Kongresskammern am Mittwoch leiten. "Ich hoffe, dass unser großartiger Vizepräsident sich für uns einsetzt", sagte Trump. "Er ist ein großartiger Kerl. Wenn er sich nicht einsetzt, werde ich ihn natürlich nicht ganz so sehr mögen."

Eine Gruppe republikanischer Abgeordneter aus dem Repräsentantenhaus und ein Dutzend republikanische Senatoren haben angekündigt, am Mittwoch Einspruch gegen Resultate einzelner Staaten einzulegen. Damit können sie erzwingen, dass sich beide Kongresskammern zu getrennten Sitzungen zurückziehen müssen, um die Einwände zu debattieren und am Ende abzustimmen, ob sie diesen folgen oder nicht. Die Störaktion dürfte das Prozedere jedoch lediglich in die Länge ziehen und keine Folgen für den Ausgang haben. Unter den Republikanern ist das Vorhaben hoch umstritten.

Trump warb in Dalton für die Wiederwahl der republikanischen Senatoren David Perdue und Kelly Loeffler an diesem Dienstag. Sie treten bei Stichwahlen gegen die demokratischen Herausforderer Jon Ossoff und Raphael Warnock an. Der Ausgang dieser Wahlen entscheidet darüber, ob die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verteidigen können oder ob die Demokraten neben dem Repräsentantenhaus künftig auch die andere Kongresskammer in Washington dominieren werden. Trump nannte Ossoff und Warnock "Extremisten, die alles zerstören würden, was den Patrioten in Georgia am Herzen liegt".

@ dpa.de

Weitere Meldungen

WHO: Bisher erst 25 Impfdosen in armen Ländern gespritzt. Während in mindestens 49 wohlhabenden Staaten inzwischen 39 Millionen Dosen verabreicht worden seien, liege die Zahl der gespritzten Dosen in den armen Ländern bei gerade einmal 25, sagte der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag zum Auftakt einer mehrtägigen Sitzung des WHO-Exekutivrates. GENF - Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat erneut die gewaltige Kluft bei den Corona-Impfungen zwischen den reichen und den armen Ländern scharf kritisiert. (Boerse, 18.01.2021 - 18:21) weiterlesen...

Lockdown wohl bis Februar - Schutzmasken und Homeoffice im Blick. Dazu könnten auch neue Vorgaben zu stärker schützenden Masken und zum Arbeiten von zu Hause kommen, wie vor Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Dienstag deutlich wurde. Es müsse darum gehen, schneller wieder auf "ein handhabbares Niveau" der Infektionszahlen zu kommen, als es nach bisherigem Stand möglich wäre, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. Akute Sorge macht auch eine neue, wohl deutlich ansteckendere Virus-Variante. BERLIN - Angesichts der weiter kritischen Corona-Lage müssen sich die Menschen in Deutschland auf längere Alltagsbeschränkungen bis in den Februar hinein gefasst machen. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 18:19) weiterlesen...

Verkehrsministerkonferenz gegen Herunterfahren von ÖPNV. "Mobilität ist auch in der Corona-Krise ein hohes Gut der Daseinsvorsorge, von daher sehen wir ein Herunterfahren des ÖPNV oder Fernverkehr kritisch", sagte die VMK-Vorsitzende, Bremens Senatorin Maike Schaefer (Grüne), nach einer Sonderkonferenz am Montag. BREMEN - Die Verkehrsministerkonferenz (VMK) hat vor den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise eine deutliche Empfehlung gegen das Herunterfahren von Öffentlichem Nahverkehr und Fernverkehr ausgesprochen. (Boerse, 18.01.2021 - 18:07) weiterlesen...

Kretschmann will Lockdown um zwei Wochen verlängern und verschärfen. "Da gehen wir mit", sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart vor der Videokonferenz von Bund und Ländern an diesem Dienstag. Zugleich müssten die Maßnahmen noch einmal verschärft werden, um die Infektionszahlen schneller herunterzubringen. Alle Experten gingen davon aus, dass die neu aufgetretenen, aggressiveren Virus-Varianten aus Großbritannien und Südafrika sich auch in Deutschland ausbreiten werden. Nur wenn man die Inzidenzien jetzt rasch weiter senken könne, sei man in der Lage, die Virusmutationen in den Griff zu bekommen, erklärte Hoogvliet. STUTTGART - Baden-Württemberg will den Corona-Lockdown ähnlich wie andere Länder um zwei Wochen bis Mitte Februar verlängern. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:58) weiterlesen...

Bund und Länder beraten erneut über weitere Corona-Beschränkungen. Wie vor der Schaltkonferenz deutlich wurde, dürfte der vorerst bis Ende Januar vorgesehene Lockdown mit Schließungen zahlreicher Einrichtungen voraussichtlich bis in den Februar hinein verlängert werden. Im Gespräch waren außerdem neue Vorgaben zu besser schützenden Masken im öffentlichen Raum und für mehr Arbeit von zu Hause aus. Bund und Länder wollen noch mehr Kontaktgelegenheiten verringern. Akute Sorgen beziehen sich außerdem auf eine neue, wohl deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus. BERLIN - Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder beraten am Dienstag (14.00) erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:39) weiterlesen...

Weltwirtschaftsforum stellt jährlichen Risikobericht vor. Darin beleuchtet die Organisation rund eine Woche vor ihrer traditionellen Jahrestagung die ihrer Einschätzung nach größten Gefahren und Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Welt stehe am Beginn eines "anspruchsvollen Jahrzehnts", betonte das WEF in seiner Ankündigung. GENF - Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie stellt das Weltwirtschaftsforum (WEF) am Dienstag (10.00 Uhr) seinen Risikobericht vor. (Wirtschaft, 18.01.2021 - 17:39) weiterlesen...