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Finanzen, Wiener Privatbank SE

Corporate News ?bermittelt durch euro adhoc.

30.04.2021 - 10:28:00

Wiener Privatbank SE / Konzernjahresergebnis 2020 - BILD. F?r den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

Corporate News ?bermittelt durch euro adhoc. F?r den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.

Wiener Privatbank trotz Krisenjahr auf Wachstumskurs - Zunahme im Kerngesch?ft, starke Kapitalbasis, Jahresergebnis durch COVID-19 bedingte Einmaleffekte belastet

Jahresergebnis

Wien - Wiener Privatbank trotz Krisenjahr auf Wachstumskurs

* Deutliche Zunahme im Kerngesch?ft: Steigerung des Depotvolumens um 45%; Assets under Management um 15% zugelegt * Kundenforderungen (exkl. Einzelwertberichtung) trotz Krisenjahr leicht gestiegen * Starke Kapitalbasis: Zunahme der Kernkapitalquote auf 18,68% * Deutliche Steigerung im Zinsergebnis (+10%) und Provisionsergebnis (+15%); Jahresergebnis durch COVID-19 bedingte Einmaleffekte belastet * Ausbau der Positionierung als Sachwert- und Kapitalmarktspezialist weiterhin im Fokus

Christoph Raninger, CEO der Wiener Privatbank, sieht die Bank trotz schwierigem Gesch?ftsjahr 2020 auf einem guten Weg: "Das COVID-19 bedingte Krisenjahr 2020 war f?r die Wiener Privatbank so etwas wie ein Belastungstest f?r ihr Gesch?ftsmodell. Zu Ausbruch der Krise konnten wir mit sicheren Sachwertveranlagungen bei unseren Kunden punkten und im zweiten Halbjahr mit unseren Kapitalmarkt Dienstleistungen. Damit waren wir f?r jede Marktphase gut positioniert und so konnte die Bank im Kerngesch?ft deutlich zulegen. COVID-19 hat aufgrund von Einmaleffekten jedoch auch Spuren im Ergebnis hinterlassen."

Ausrichtung als Sachwert- und Kapitalmarktspezialist Als Immobilien One-Stop-Shop bietet die Bank eine integrierte Kombination aus Veranlagungsm?glichkeiten, Servicedienstleistungen und Finanzierungen rund um Immobilien aus einer Hand an und er?ffnet ganzheitlichen Zugang zu einer der nach wie vor interessanten und stabilsten Veranlagungsformen im Markt. Damit konnten die Bank insbesondere in krisenbedingt volatilen und unsicheren Zeiten wie dem ersten Halbjahr 2020 re?ssieren.

Daneben setzt die Bank auf fundierte Kapitalmarktkompetenz bestehend aus professioneller Verm?gensberatung und-verwaltung mit einem konzerneigenen Fondsmanagement sowie auf ma?geschneiderte Kapitalmarkt- bzw. Emittentendienstleistungen. Aktien Brokerage mit globalen B?rse-Zug?ngen runden das Programm ab und in diesem Segment konnte die Bank ihren Kunden insbesondere in Zeiten bewegter M?rkte einen klaren Mehrwert bieten. Durch die Sch?rfung der Ausrichtung auf das KMU Segment ist es letztes Jahr zudem gelungen, nach Erholung der M?rkte im zweiten Halbjahr die einzigen zwei B?rseg?nge ins direct market plus Segment der Wiener B?rse zu begleiten und gleichzeitig das Depotgesch?ft der Bank sp?rbar zu st?rken.

Zunahme im Kerngesch?ft sorgt f?r Wachstum und Zunahme im Zins- und Provisionsergebnis; COVID-19 Einmaleffekte belasten Jahresergebnis Die Sch?rfung der Positionierung im Kapitalmarktgesch?ft hatte sichtlich positive Auswirkungen auf das angestrebte Wachstum der Bank. So konnte das reine Depotvolumen im Berichtsjahr um 45% von EUR 728 Mio. von EUR auf EUR 1.056 Mio. deutlich gesteigert werden und somit erstmals die "Milliardenschwelle" ?berschreiten. Dementsprechend konnten auch die gesamten Assets under Management um 15% von EUR 1.532 Mio. auf EUR 1.755 Mio. zulegen. Die im Vergleich zum Depotwachstum geringere Auspr?gung der Zunahme bei den Assets under Management ist dem bilanziellen Abbau von ?berliquidit?t geschuldet. Angesichts des zu Jahresbeginn 2020 gefallenen Zinsniveaus im USD und des anhaltend negativen Zinsumfeldes auch im Euro wurden Veranlagungen bei Kreditinstituten deutlich reduziert. Gleichzeitig wurden COVID-19 bedingt risikoreduzierende Ma?nahmen bei Bankbuchveranlagungen gesetzt, die sich ebenfalls bilanziell zu Buche geschlagen haben. Bedingt durch diese Ma?nahmen hat sich die Bilanzsumme trotz leicht gestiegener Kundenforderungen (exkl. Einzelwertberichtigung) im Jahresvergleich von EUR 406 Mio. auf EUR 313 Mio. reduziert.

Die Entwicklung im Kerngesch?ft schl?gt sich positiv im Ergebnis der Bank nieder: durch das stabile Kreditgesch?ft sowie die Reduzierung von ?berliquidit?t konnte das Nettozinsergebnis um rd. 10% von EUR 5,1 Mio. auf EUR 5,7 Mio. verbessert werden. Auf Basis der positiven Entwicklungen im Depot- und Kapitalmarktgesch?ft sowie einer erfreulichen Verkaufsdynamik insbesondere im ersten Halbjahr 2020 bei Vorsorgewohnungen wurde das Nettoprovisionsergebnis um rd. 15% von EUR 7,4 Mio. auf EUR 8,4 Mio. gesteigert.

Andererseits musste die Bank auch den Entwicklungen der COVID-19 Pandemie Rechnung tragen: aufgrund der Marktverwerfungen zu Beginn der Krise wurden risikoreduzierende Ma?nahmen im Bankbuch gesetzt, die zu einem negativen Finanzanlageergebnis i.H.v. EUR 1,2 Mio. gef?hrt haben. Gleichzeitig wurden im Kreditportfolio aufgrund COVID-bedingter Marktentwicklungen und den damit in Verbindung stehenden Auswirkungen auf ein bestehendes Kreditgesch?ft Risikovorsorgen i.H.v. EUR -9,5 Mio. gebildet. Wie bereits in der Ad-Hoc Meldung vom 21.12.2020 verlautbart, konnte die Bank im abgelaufenen Jahr somit nach UGB keinen Gewinn erwirtschaften bzw. weist gem?? IFRS einen Jahresverlust i.H.v. EUR -7,89 Mio. aus.

"Die gute Entwicklung im Kerngesch?ft zeigt, dass die Bank abgesehen von den COVID-19 bedingten Einmaleffekten ?ber ein stabiles Gesch?ftsmodell sowie eine stabile Kernkundenbasis verf?gt. Zus?tzlich ist es gelungen, neue Marktnischen im Kapitalmarktgesch?ft zu besetzen und daher sehen wir uns mit unserer Positionierung als Sachwert- und Kapitalmarktspezialist trotz bedauerlicher einmaliger Auswirkungen der Pandemie auf dem richtigen Weg", so Marktvorstand Eduard Berger.

Starke Kapitalbasis Die Wiener Privatbank kann per 31.12.2020 weiterhin auf starke Kapitalkennzahlen verweisen. Bedingt durch die konsequente Umsetzung bilanzst?rkender Ma?nahmen wie einer Verbesserung der Sicherheitenlage f?r Kreditengagements sowie risikoreduzierender Ma?nahmen im Bankbuch konnte die Kernkapitalquote trotz der unerfreulichen Ergebnisauswirkungen der Pandemie von 17,97% auf 18,68% verbessert werden.

Dazu Christoph Raninger: "Die Eigenkapitalausstattung ist ein G?tema? f?r jede Bank. Mit unseren Kapitalkennzahlen liegen wir nicht nur deutlich ?ber den regulatorischen Vorgaben, sondern auch klar ?ber dem Durchschnitt ?sterreichischer Banken. Somit stehen wir trotz pandemiebedingter Einmaleffekte weiterhin auf sehr soliden Beinen und sind f?r unser weiteres Wachstum gut ger?stet."

Ver?nderungen im Management Im Oktober letzten Jahres hat die Bank bekannt gegeben, dass Herr Juraj Dvorak einvernehmlich aus dem Vorstand der Wiener Privatbank SE ausscheidet. Herr Dvorak war im Vorstand f?r den Gesch?ftsbereich CEE zust?ndig und sollte die Expansion des Instituts insbesondere in die Slowakei und nach Tschechien vorantreiben. Es wurde jedoch entschieden, angesichts der COVID-19 Pandemie und den damit einhergehenden unsicheren Marktlagen auch in diesen beiden CEE L?ndern diese Expansionsstrategie nicht weiter zu verfolgen und sich strategisch auf den Heimmarkt ?sterreich sowie auf die bestehenden internationalen Aktivit?ten zu konzentrieren. Der Vorstand besteht somit k?nftig aus Christoph Raninger und Eduard Berger.

Ausblick: Wachstum auf Basis eines klaren Leistungsanspruches Auf Basis einer starken Kapitalausstattung ist das erkl?rte Ziel der Wiener Privatbank, ihre Positionierung als dynamische Spezialbank mit klarer Fokussierung auf Sachwert- und Kapitalmarktkompetenz weiter auszubauen.

Im Sachwertebereich liegt der Schwerpunkt im Ausbau traditioneller St?rken, n?mlich in der gemeinsamen Entwicklung neuer Immobilienprojekte mit ausgew?hlten Partnern sowie dem Vertrieb von Vorsorgewohnungen als stabile Anlageform. Dabei ist es das Ziel, zus?tzliche Akzente in Form neuer und zeitgem??er Produktformen zu setzen. Dies nicht nur bei Betonprodukten sondern auch bei Kapitalmarktprodukten.

Diesbez?glich steht das Thema der Nachhaltigkeit k?nftig st?rker im Fokus. So soll im ersten Halbjahr der erste nachhaltige Mezzaninkapitalfonds f?r Immobilienentwicklungsprojekte in ?sterreich ins Leben gerufen werden und damit die St?rke der Bank in Form integrierter Sachwert- und Kapitalmarktexpertise erweitert zum Einsatz gebracht werden.

Ebenso im Fokus steht der weitere Ausbau des Kapitalmarktgesch?fts. Durch die bewusste Konzentration auf das KMU Segment bei Anleihe- und Aktienemissionen soll die Marktposition in diesem Bereich durch die Generierung neuer Mandate ausgebaut und dadurch gleichzeitig Wachstumsimpulse f?r das Depot- bzw. Brokerage Gesch?ft erzielt werden. Im Veranlagungsbereich ist das Ziel, in Abh?ngigkeit von der jeweiligen Marktsituation ein ausgewogenes Anlagespektrum vorzuhalten, um institutionellen Kunden sowie verm?genden Privatkunden in jeder Marktphase das passende Angebot in Form von Sachwerten und Kapitalmarktprodukten anbieten zu k?nnen. In Summe sollen diese Ma?nahmen zu einer Fortsetzung des Wachstums bei den Assets under Management f?hren.

Sichtbare und zukunftsorientierte Akzente hat sich die Bank auch im Zusammenhang mit Innovation vorgenommen. Einerseits sollen im laufenden Gesch?ftsjahr die Weichen in Richtung eines modernen Kernbankensystems gestellt werden und andererseits stehen weitere Digitalisierungsinitiativen am Programm. Dabei hat sich die Bank die Implementierung einer auf die Kundenbed?rfnisse einer Privatbank ausgerichteten APP f?r mobile Endger?te sowie neue Prozessdigitalisierungsschritte im Sinne weiterer Effizienzgewinne im Zusammenhang mit Kundeninteraktion zum Ziel gesetzt. Auch die Entwicklung und der Einsatz digitaler Veranlagungsprodukte stehen perspektivisch im Blickfeld der Bank.

CEO Christoph Raninger fasst zusammen: "Nach dem f?r uns Pandemie bedingt ergebnism??ig unerfreulichem Ausgang des Gesch?ftsjahres 2020 ist der Blick optimistisch nach vorne gerichtet. Wir haben im letzten Jahr vieles ausges?t, was wir in Zukunft ernten wollen. ?ber die noch engere Verschr?nkung zwischen Kapitalmarktdienstleistungen, Depotgesch?ft und Brokerage ist es uns gelungen, unsere Wertsch?pfung in diesem Bereich weiter auszubauen und an Substanz zuzulegen.

Diesen Weg wollen wir auch heuer fortsetzen. Zus?tzlich entwickeln wir neue, innovative Produktideen wie den ersten nachhaltigen Mezzaninkapitalfonds in ?sterreich und engagieren uns in neuen Immobilienprojekten. Innovation und Nachhaltigkeit stehen heuer verst?rkt im Fokus und diesbez?glich freuen wir uns, schon in B?lde interessante Neuerungen vorstellen zu d?rfen."

R?ckfragehinweis: Wiener Privatbank SE Michael M?LLER Leitung Marketing & Investor Relations Mail: michael.mueller@wienerprivatbank.com Telefon: +43 1 534 31-235 www.wienerprivatbank.com

Ende der Mitteilung euro adhoc

Bilder zur Meldung: http://resources.euroadhoc.com/images/2105/5/10712081/WienerPrivatbank_Vorstand_ ChristophRaninger_EduardBerger.jpg

Emittent: Wiener Privatbank SE Parkring 12 A-1010 Wien Telefon: +43-1-534 31-0 FAX: +43-1-534 31-710 Email: office@wienerprivatbank.com WWW: www.wienerprivatbank.com ISIN: AT0000741301 Indizes: WBI B?rsen: Wien Sprache: Deutsch

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/72516/4903137 Wiener Privatbank SE

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